Die Ablieferung nach § 817 Abs.2 ZPO
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Der Staat "enteignet" in der Mobiliarvollstreckung einen Unbeteiligten, um die Effektivität der Zwangsvollstreckung zu wahren. Kann dieser Zustand - der geltendem Recht entspricht - vor dem Hintergrund der historischen Entwicklung sowohl der Mobiliarverwertung im Speziellen, als auch des öffentlichen Rechts im Allgemeinen aufrecht erhalten werden?
Der Akt der Ablieferung ist als eigentumsgestaltender Vorgang das Kernstück der zivilprozessualen Mobiliarverwertung. So klar das Ziel der Eigentumsgestaltung- eine Umsetzung der gepfändeten Sache in Geld - ist, so unklar bleibt bis heute die Frage der Voraussetzungen dieser Gestaltungswirkung. Das Detailproblem des Eigentumserwerbs bei Versteigerung einer im Dritteigentum befindlichen Sache bildet den Ansatzpunkt für die Diskussion grundsätzlicher dogmatischer Fragen: Im Vordergrund stehen insoweit die Bewertung der Rechtsnatur der Ablieferung sowie die Frage, ob in der Mobiliarverwertung ein originärer oder derivativer Erwerbstatbestand vorliegt. Unter Berücksichtigung der geschichtlichen Entwicklung einerseits der Mobiliarverwertung, und andererseits des Rechts eigentumsgestaltender Hoheitsakte an sich, widmet sich Simon Müller den genannten Fragen.
Der Akt der Ablieferung ist als eigentumsgestaltender Vorgang das Kernstück der zivilprozessualen Mobiliarverwertung. So klar das Ziel der Eigentumsgestaltung- eine Umsetzung der gepfändeten Sache in Geld - ist, so unklar bleibt bis heute die Frage der Voraussetzungen dieser Gestaltungswirkung. Das Detailproblem des Eigentumserwerbs bei Versteigerung einer im Dritteigentum befindlichen Sache bildet den Ansatzpunkt für die Diskussion grundsätzlicher dogmatischer Fragen: Im Vordergrund stehen insoweit die Bewertung der Rechtsnatur der Ablieferung sowie die Frage, ob in der Mobiliarverwertung ein originärer oder derivativer Erwerbstatbestand vorliegt. Unter Berücksichtigung der geschichtlichen Entwicklung einerseits der Mobiliarverwertung, und andererseits des Rechts eigentumsgestaltender Hoheitsakte an sich, widmet sich Simon Müller den genannten Fragen.
Geboren 1984; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Tübingen; Juristischer Vorbereitungsdienst in Tübingen und Innsbruck; Promotion an der Universität Erlangen-Nürnberg; derzeit als Rechtsanwalt in Reutlingen tätig.
| Erscheint lt. Verlag | 7.1.2015 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Veröffentlichungen zum Verfahrensrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 154 x 231 mm |
| Gewicht | 455 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Privatrecht / Bürgerliches Recht ► Familienrecht |
| Recht / Steuern ► Privatrecht / Bürgerliches Recht ► Zivilverfahrensrecht | |
| Schlagworte | Eigentum • Eigentumserwerb • Hoheitsakt • Mobiliarversteigerung • originärer • originärer Eigentumserwerb • Zwangsvollstreckung • Zwangsvollstreckung (ZV) |
| ISBN-10 | 3-16-153595-2 / 3161535952 |
| ISBN-13 | 978-3-16-153595-6 / 9783161535956 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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