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Juristischer Gutachtenstil

Ein Lehr- und Arbeitsbuch

(Autor)

Buch | Softcover
147 Seiten
2014 | 2.
UTB (Verlag)
978-3-8252-4206-0 (ISBN)
CHF 20,95 inkl. MwSt
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Zu diesem Artikel existiert eine Nachauflage
Das neue Standardbüchlein für (angehende) Juristen! Viele Juristen müssen Gutachten verfassen, aber im Studium werden sie zu selten mit dem Gutachtenstil vertraut gemacht. Dieser Ratgeber ändert das. Das Buch führt verständlich und didaktisch an alle Fragen heran, die sich im Zusammenhang mit juristischen Gutachten stellen. Wie sind Gutachten strukturiert? Welche Besonderheiten der juristischen Fachsprache müssen beachtet werden? Es ist als Arbeitsbuch konzipiert und bietet ein komplettes Gutachtentraining, das an den praktischen Notwendigkeiten orientiert ist. An vielen Fallbeispielen wird gezeigt, wie man ein gut strukturiertes und aussagekräftiges Gutachten formuliert. Wer sich im späteren Berufsleben mit juristischen Stellungnahmen und Gutachten beschäftigt, der kommt um dieses knappe Kompendium nicht herum.

Tina Hildebrand arbeitet als Lehrkraft für besondere Aufgaben für das Projekt "PunktUm Jura" an der Universität Bielefeld.

VorwortXI

Kapitel 1: Die Funktionen des Gutachtenstils1

1. Warum schreibe ich Gutachten?1

2. Welcher Stil ist angemessen?1

3. Welche Funktionen hat ein Gutachten?2

4. Warum verwende ich im Gutachten kein Passiv?3

Kapitel 2: Der syllogistische Schluss im gutachterlichen Viererschritt5

1. Wofür ziehe ich einen syllogistischen Schluss?5

2. Was kann beim syllogistischen Schluss schiefgehen?6

3. Wie baue ich aus den einzelnen Schritten ein Gutachten?6

4. Was bringen mir die vier Schritte?9

5. Darf ich die Reihenfolge des Viererschritts unterbrechen?9

Kapitel 3: Der Obersatz12

1. Welche Obersatze gibt es?12

2. Welche Informationen gehoren in den Obersatz?14

3. Warum bilde ich einen Obersatz?14

4. Welche sprachlichen Möglichkeiten gibt es, einen Obersatz zu formulieren?15

4 a) Warum verwende ich Konjunktiv II?15

4 b) Welche „Möglichkeitswörter“ verwende ich?16

4 c) Kann ich Fragewort und Konjunktiv II im Obersatz verwenden?16

Kapitel 4: Die Definition18

1. Warum definiere ich?18

2. Was definiere ich?18

3. Wer entwickelt die Definitionen?19

4. Wie entwickele ich eine Definition?19

5. Wo finde ich Definitionen?19

6. Viele Definitionen – welche soll ich wahlen?20

7. Kann ich mehrere Definitionen hintereinander schreiben?21

8. Zahle ich Alternativen auf, die nichts mit dem Fall zu tun haben?22

9. Schreibe ich dieselbe Definition mehrmals?22

10. Wie ausführlich muss eine Definition sein?23

11. Ist der Unterschied zwischen Obersatz und Definition immer klar?24

Kapitel 5: Die Subsumtion26

1. Was ist Subsumieren?26

2. Wie formuliere ich eine Subsumtion?26

3. Wie subsumiere ich „sauber“?27

4. Wie lang ist eine Subsumtion?28

5. Wie subsumiere ich eine Definition, die Alternativen enthalt?30

6. Welche Definition subsumiere ich zuerst?30

7. Wie argumentiere ich in der Subsumtion?31

Kapitel 6: Das Ergebnis33

1. Was ist die Funktion des Ergebnisses im Gutachten?33

2. Wie formuliere ich das Ergebnis?33

3. Wie formuliere ich den letzten Ergebnissatz?34

4. Wann brauche ich ein Zwischenergebnis?35

Kapitel 7: Typische Fehler im Gutachten37

1. Wie verwechsele ich Urteil und Gutachten nicht?37

2. Warum verzichte ich auf „weil“ und „da“?37

3. Warum lasse ich den Begriff „Sachverhalt“ weg?39

4. Schreibe ich Artikel vor die Personen?39

5. Welche Wörter kurze ich ab?40

Kapitel 8: Abkürzen im Gutachten41

1. Was ist Abkürzen im Gutachten?41

2. Warum kürze ich ab?41

3. Wann kürze ich ab?42

4. Wie kürze ich ab?43

5. Wie wähle ich die Abkürzungsmethode?45

Kapitel 9: Eigenkorrektur mit Checkliste48

1. Wie kann ich mein Gutachten überarbeiten?48

2. Wie korrigiere ich mit der Checkliste?48

Kapitel 10: Der Meinungsstreit52

1. Was ist ein Meinungsstreit?52

2. Warum schreibe ich „Meinung“ nicht?53

3. Wie nenne ich die Meinungen?54

4. Wann erörtere ich einen Streit und wann nicht?54

5. Wann ist ein Streit Schwerpunkt des Gutachtens?54

6. Muss ich alle Meinungen erwähnen?55

7. Wie baue ich einen Streit auf?55

8. Welchen Konjunktiv brauche ich?56

9. Leite ich den Streit ein?58

10. Was mache ich in der Stellungnahme?59

Kapitel 11: Die Auslegung60

1. Wofür brauche ich das Auslegen?60

2. Wo lege ich aus?61

3. Wie lege ich aus?61

3 a) Wie lege ich nach dem Wortlaut aus?61

3 b) Wie lege ich systematisch aus?63

3 c) Wie lege ich historisch aus?64

3 d) Wie lege ich nach dem Sinn und Zweck aus?65

3 e) Wie finde ich den Sinn und Zweck?65

3 f) Wie lege ich verfassungskonform aus?66

3 g) Wie lege ich richtlinienkonform aus?67

3 h) In welcher Reihenfolge lege ich aus?67

4. Wie lege ich Willenserklärungen und Verträge aus?69

Kapitel 12: Juristisches Argumentieren72

1. Wofür brauche ich juristische Argumentationstechniken?72

2. Wann ziehe ich einen Analogieschluss?72

3. Wann ziehe ich einen Umkehrschluss?73

3 a) Wie unterscheide ich eine abschließende von einer beispielhaften Aufzahlung?74

3 b) Widersprechen sich Umkehrschluss und Analogieschluss?74

4. Wann ziehe ich einen Erst-Recht-Schluss?75

5. Wann ziehe ich einen Schluss zum Absurden?76

Kapitel 13: Die Stellungnahme79

1. Schreibe ich eine „Stellungnahme“ oder einen „Streitentscheid“?79

2. Welcher Stil ist in der Stellungnahme angemessen?79

3. Kann ich zu viel argumentieren?80

4. Was mache ich in der Stellungnahme?80

4 a) Wie finde ich Argumente?81

4 b) Wie baue ich die Argumentation auf?81

4 c) Wie bringe ich die Auslegung in einer Klausur ein?82

5. Wie erarbeite ich selbst einen Streit?82

6. Wie überarbeite ich meinen Streit?85

Kapitel 14: Umgang mit dem Sachverhalt86

Was ist noch erlaubt und was ist schon „Quetschen“?86

Kapitel 15: Strafrechtliche Gutachten88

1. Wie formuliere ich den ersten Obersatz im Strafrecht?88

1 a) Wie formuliere ich die Handlung im ersten Obersatz?89

1 b) Wie binde ich die Handlung sprachlich ein?89

1 c) Wann führe ich den Erfolg im ersten Obersatz auf?90

1 d) Welche Zeit verwende ich im ersten Obersatz?91

1 e) Was beachte ich bei der Fallfrage?91

1f) Was ist der Unterschied zwischen Strafbarkeit und Schuld?91

1g) Was prüfe ich, wenn nicht nach der Strafbarkeit aller Beteiligter gefragt ist?92

2. Wie übersehe ich keine Delikte?93

3. Wann teile ich ein Gutachten in Handlungskomplexe?93

4. Wie sortiere ich die Delikte innerhalb des Handlungskomplexes?93

5. Darf ich im Strafrecht über den Wortlaut auslegen?94

Kapitel 16: Zivilrechtliche Gutachten96

1. Wie formuliere ich den ersten Obersatz im Zivilrecht?96

1 a) Ist ein Vertrag oder die Norm die Anspruchsgrundlage?96

1 b) Wie formuliere ich den Anspruchsinhalt?97

2. Wie formuliere ich die anderen Obersätze?98

3. Wie finde ich Anspruchsgrundlagen?99

3 a) Wie finde ich die richtige Anspruchsgrundlage?99

3 b) Wie lautet der Aufbau einer Anspruchsprüfung?102

3 c) Wie baue ich das gesamte zivilrechtliche Gutachten auf?103

Kapitel 17: Öffentlich-rechtliche Gutachten105

1. Wie baue ich ein öffentlich-rechtliches Gutachten auf?105

2. Wie formuliere ich den ersten Obersatz?106

3. Schreibe ich „soweit“ oder „wenn“ im ersten Obersatz?107

4. Warum schreibe ich nicht die Klage habe „Aussicht“ auf Erfolg?107

5. Wann prüfe ich Zulässigkeit und Begründetheit?107

6. Darf ich verfassungsmäßig und rechtmäßig austauschen?107

7. Wie komme ich auf die richtige Verfahrensart?108

8. Was mache ich in der Zulässigkeit?108

9. Was mache ich in der Begründetheit?108

10. Wie prüfe ich die Verhältnismäßigkeit?109

Lösungen113

Erscheint lt. Verlag 22.10.2014
Reihe/Serie UTB Uni-Taschenbücher
Sprache deutsch
Maße 150 x 215 mm
Gewicht 246 g
Themenwelt Recht / Steuern Allgemeines / Lexika
Schlagworte aussagekräftig • Gerichtliches Gutachten • Gutachten • Gutachten schreiben • Gutachtenstil • Gutachtentraining • Jura • Juristische Gutachten • Kernkompetenz • Ratgeber • Rechtswissenschaften
ISBN-10 3-8252-4206-4 / 3825242064
ISBN-13 978-3-8252-4206-0 / 9783825242060
Zustand Neuware
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