Unternehmensmitbestimmung, Corporate Governance und der Deutsche Corporate Governance Kodex
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Die Unternehmensmitbestimmung ist eine Besonderheit der deutschen Rechtsordnung. Die Standards guter Unternehmensführung des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) haben ihren Ursprung überwiegend im anglo-amerikanischen Rechtskreis. Nicole Gietzen identifiziert Friktionen und Widersprüche zwischen den Mitbestimmungsgesetzen und dem DCGK und legt dar, wie die Mitbestimmungslücke des Kodex behoben werden könnte.
Die Unternehmensmitbestimmung, die gesetzlich vorgegebene Vertretung der Arbeitnehmer in den Aufsichtsräten großer Unternehmen, ist eine Besonderheit der deutschen Rechtsordnung. Sie ist Teil der Corporate Governance, das heißt des Systems guter Unternehmensführung und -kontrolle. Ziel des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) ist, wesentliche Regeln guter Unternehmensführung börsennotierter Unternehmen darzustellen und zu fördern. Nicole Gietzen untersucht erstmals umfassend das Verhältnis der Unternehmensmitbestimmung zu den Regeln des Kodex und legt dar, dass die für mitbestimmte Unternehmen geltenden Besonderheiten im DCGK nur unzureichend berücksichtigt werden. Es besteht eine Mitbestimmungslücke, die verhindert, dass der Kodex sein Ziel erreicht. Zudem bestehen Widersprüche zwischen den Mitbestimmungsgesetzen und dem Kodex. Anhand einzelner Vorschriften des Kodex wird dargestellt, welche Reformen des Kodex bzw. der Mitbestimmungsgesetze erforderlich sind, um diese Defizite zu beseitigen.
Die Unternehmensmitbestimmung, die gesetzlich vorgegebene Vertretung der Arbeitnehmer in den Aufsichtsräten großer Unternehmen, ist eine Besonderheit der deutschen Rechtsordnung. Sie ist Teil der Corporate Governance, das heißt des Systems guter Unternehmensführung und -kontrolle. Ziel des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) ist, wesentliche Regeln guter Unternehmensführung börsennotierter Unternehmen darzustellen und zu fördern. Nicole Gietzen untersucht erstmals umfassend das Verhältnis der Unternehmensmitbestimmung zu den Regeln des Kodex und legt dar, dass die für mitbestimmte Unternehmen geltenden Besonderheiten im DCGK nur unzureichend berücksichtigt werden. Es besteht eine Mitbestimmungslücke, die verhindert, dass der Kodex sein Ziel erreicht. Zudem bestehen Widersprüche zwischen den Mitbestimmungsgesetzen und dem Kodex. Anhand einzelner Vorschriften des Kodex wird dargestellt, welche Reformen des Kodex bzw. der Mitbestimmungsgesetze erforderlich sind, um diese Defizite zu beseitigen.
Geboren 1981; 2001-06 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Trier; 2007 LL.M. (University of Durham, UK); 2007-09 Referendariat; 2010-12 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht an der Universität Trier (Professor Dr. Thomas Raab); 2013 Promotion; seit 2012 Mitarbeiterin im Bereich Arbeits- und Sozialrecht der Daimler AG.
| Erscheint lt. Verlag | 10.1.2014 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 232 mm |
| Gewicht | 640 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Wirtschaftsrecht |
| Schlagworte | Arbeitnehmervertreter • Aufsichtsrat • Corporate Governance • Konsultationsrat • Unternehmensführung • Unternehmenskontrolle • Unternehmensmitbestimmung |
| ISBN-10 | 3-16-152940-5 / 3161529405 |
| ISBN-13 | 978-3-16-152940-5 / 9783161529405 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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