Umweltrechtlicher Instrumentenmix und kumulative Grundrechtseinwirkungen
Überlegungen am Beispiel des Energierechts
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Aus der wachsenden Kreativität der Umweltgesetzgeber auf europäischer, nationaler und subnationaler Ebene resultieren zunehmend neuartige Regelungskonstrukte. Während sich die Normgeber hiervon eine gezieltere Verhaltenssteuerung erhoffen, drohen den Normadressaten grundrechtsrelevante Belastungskumulationen. Eun-Kyung Lee untersucht dies und entwickelt ein eigenes Modell für die Prüfung der Gesamtverhältnismäßigkeit kumulierender Maßnahmen.
Die europäische und die deutsche Gesetzgebung setzen im Bereich des Umweltrechts vermehrt auf neue Formen und Instrumente der Verhaltenssteuerung, um die erwünschten Umweltziele zu erreichen. Vielfach findet hierbei eine Mehrzahl an Regelungen nebeneinander beziehungsweise simultan Anwendung. Infolge der Kombination und Kumulation unterschiedlicher Instrumente kann es zu einer Summierung freiheitsbeeinträchtigender Wirkungen kommen, die von der geltenden Grundrechtsdogmatik nur unzureichend erfasst wird. Vor diesem Hintergrund untersucht Eun-Kyung Lee die bestehenden Ansätze in Literatur und Rechtsprechung und entwickelt ein eigenes Modell für die Prüfung der Gesamtverhältnismäßigkeit kumulierender Maßnahmen. Dabei zieht sie das besonders von experimenteller Gesetzgebung geprägte Energieumweltrecht als Referenzgebiet für den erarbeiteten eigenen Ansatz heran.
Die europäische und die deutsche Gesetzgebung setzen im Bereich des Umweltrechts vermehrt auf neue Formen und Instrumente der Verhaltenssteuerung, um die erwünschten Umweltziele zu erreichen. Vielfach findet hierbei eine Mehrzahl an Regelungen nebeneinander beziehungsweise simultan Anwendung. Infolge der Kombination und Kumulation unterschiedlicher Instrumente kann es zu einer Summierung freiheitsbeeinträchtigender Wirkungen kommen, die von der geltenden Grundrechtsdogmatik nur unzureichend erfasst wird. Vor diesem Hintergrund untersucht Eun-Kyung Lee die bestehenden Ansätze in Literatur und Rechtsprechung und entwickelt ein eigenes Modell für die Prüfung der Gesamtverhältnismäßigkeit kumulierender Maßnahmen. Dabei zieht sie das besonders von experimenteller Gesetzgebung geprägte Energieumweltrecht als Referenzgebiet für den erarbeiteten eigenen Ansatz heran.
Geboren 1981; Studium der Rechtswissenschaften und Koreanistik in Hamburg, Seoul und Paris; 2010-12 Rechtsreferendariat in Kiel, Berlin und Washington D.C., 2012 Promotion; seit 2012 Rechtsanwältin in einer internationalen Sozietät in Hamburg.
| Erscheint lt. Verlag | 13.8.2013 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Studien zum europäischen und deutschen Öffentlichen Recht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 162 x 236 mm |
| Gewicht | 544 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Öffentliches Recht ► Umweltrecht |
| Schlagworte | Energierecht • Energierecht (EnergieR) • Gesamtverhältniskeit • Grundrechtseinwirkungen • Instrumentenmix • Steuerung • Umweltrecht • Umweltrecht (UmwR) |
| ISBN-10 | 3-16-152598-1 / 3161525981 |
| ISBN-13 | 978-3-16-152598-8 / 9783161525988 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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