Recht des aktivierenden Wohlfahrtsstaates
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Der aktivierende Wohlfahrtsstaat ging von guten Praktiken einzelner Staaten Europas aus. Er veränderte den deutschen Sozialstaat und richtete ihn in seinen Grundstrukturen neu aus. Das Buch zeichnet dessen Grundansatz, seine Leitlinien und die Veränderungen in Rechtsformen und Regelungsinstrumenten.
Vor 10 Jahren wurde die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland nach der Maxime F rdern und Fordern umgestaltet. Die Untersuchung zeichnet den aktivierenden Wohlfahrtsstaat als zentrale Projektion europ ischer Sozialpolitik nach, mit guten Praktiken aus den Niederlanden, D nemark, Gro britannien und Frankreich als Vorbild. Inzwischen hat sie auch in Deutschland viele Spuren hinterlassen. Der Neuansatz sucht die Neubelebung der Arbeitsgesellschaft, der Sozialpolitik seit jeher diente. Er findet sein Fundament nicht im Neoliberalismus , sondern im Kommunitarismus . Eigenverantwortung und Sanktionen geh ren zu diesem Konzept wie die Bek mpfung von Betrug beim Bezug von Sozialleistungen. Die Sozialverwaltung berwindet ihre angestammt b rokratische Ausrichtung und ffnet sich als case-management der Sozialarbeit. Die Studie zeigt: Der aktivierende Wohlfahrtsstaat ver ndert den hergebrachten Sozialstaat nicht nur in vielen Details, sondern gr ndet ihn vor allem auf neue rechtliche Strukturen.
Vor 10 Jahren wurde die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland nach der Maxime F rdern und Fordern umgestaltet. Die Untersuchung zeichnet den aktivierenden Wohlfahrtsstaat als zentrale Projektion europ ischer Sozialpolitik nach, mit guten Praktiken aus den Niederlanden, D nemark, Gro britannien und Frankreich als Vorbild. Inzwischen hat sie auch in Deutschland viele Spuren hinterlassen. Der Neuansatz sucht die Neubelebung der Arbeitsgesellschaft, der Sozialpolitik seit jeher diente. Er findet sein Fundament nicht im Neoliberalismus , sondern im Kommunitarismus . Eigenverantwortung und Sanktionen geh ren zu diesem Konzept wie die Bek mpfung von Betrug beim Bezug von Sozialleistungen. Die Sozialverwaltung berwindet ihre angestammt b rokratische Ausrichtung und ffnet sich als case-management der Sozialarbeit. Die Studie zeigt: Der aktivierende Wohlfahrtsstaat ver ndert den hergebrachten Sozialstaat nicht nur in vielen Details, sondern gr ndet ihn vor allem auf neue rechtliche Strukturen.
Eberhard Eichenhofer ist Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
| Erscheint lt. Verlag | 6.6.2013 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Schriften zum Sozialrecht ; 27 |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 153 x 227 mm |
| Gewicht | 275 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Arbeits- / Sozialrecht ► Sozialrecht |
| Schlagworte | Sozialrecht • Sozialrecht: Grundlagen • Sozialrecht und Medizinrecht • Wohlfahrtsstaat |
| ISBN-10 | 3-8487-0459-5 / 3848704595 |
| ISBN-13 | 978-3-8487-0459-0 / 9783848704590 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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