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Die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Offshore-Finanzzentren.

Ein Vergleich der rechtlichen Standortkonditionen von Guernsey und Luxemburg aus der Sicht der Finanzunternehmen.

(Autor)

Buch | Softcover
379 Seiten
2000
Duncker & Humblot (Verlag)
978-3-428-10117-7 (ISBN)
CHF 125,85 inkl. MwSt
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Im Wettbewerb der Finanzmärkte nehmen Offshore-Finanzzentren wie Guernsey und Luxemburg eine Sonderstellung ein: Finanzinnovationen sowie liberale Rechtsvorschriften eignen sich dazu, Finanzunternehmen zur Auslagerung bestimmter Tätigkeitsfelder in Finanzplätze zu bewegen, die nicht in traditionellen Wirtschaftszentren, sondern offshore liegen.

Die Beurteilung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Offshore-Zentren setzt beim Vergleich ihrer Standortkonditionen an. Wie das Beispiel Luxemburg zeigt, sind Offshore-Zentren selbst in supranationalen Strukturen wie der EU möglich, wo Finanzmarktliberalisierung und Rechtsangleichung forciert vorangetrieben werden. Von den europäischen und internationalen Harmonisierungsbemühungen geht zugleich eine Sogwirkung auf Dritte (z. B. die Kanalinseln) aus, die am Zustandekommen dieser Regelwerke nicht beteiligt sind. Der Tendenz der Übernahme internationaler Onshore-Aufsichtsstandards durch Offshore-Zentren (offshore follows onshore) steht dabei im Bereich der Produktinnovation die umgekehrte Entwicklung zum onshore follows offshore gegenüber.

Die europäischen Offshore-Finanzzentren werden auch zukünftig wettbewerbsfähig sein, wenn sie sich den internationalen Herausforderungen stellen. Hierzu zählt einerseits das Festhalten an einem liberalen Steuersystem. Auf der anderen Seite gehört aber auch die Bereitschaft dazu, angemessene Finanzmarktaufsichtsregeln zu übernehmen. Dies kann - wie im Falle Luxemburgs - im Wege supranationaler Zusammenarbeit geschehen oder, wie das Beispiel der Kanalinsel Guernsey zeigt, durch freiwilligen, den Bedürfnissen des Offshore-Zentrums angepaßten Nachvollzug internationaler Aufsichtsstandards.

Inhaltsübersicht: 1. Teil: Einführung - 2. Teil: Offshore-Finanzzentren in Europa: Der Begriff "Offshore-Finanzzentrum" - Kurzdarstellung der europäischen Offshore-Finanzzentren - Guernsey und Luxemburg als Off-shore-Finanzzentren - 3. Teil: Die rechtlichen Faktoren zur Bestimmung der Wettbewerbsfähigkeit und Standortattraktivität von Guernsey und Luxemburg: Unterscheidung zwischen rechtlichen und sonstigen Standortfaktoren beim "going international" der Finanzunternehmen - Bestimmung der relevanten rechtlichen Standortfaktoren aus der Sicht der Finanzunternehmen und mit Blick auf die in Guernsey und Luxemburg expandierenden Finanzmarktsektoren - Die rechtlichen Standortfaktoren im einzelnen - 4. Teil: Analyse und Vergleich der finanzmarktrelevanten Rechtsvorschriften unter Einbeziehung internationaler Vorgaben: Kapitalverkehrs-, währungsrechtliche und monetäre Vorschriften - Bankenaufsichtsrecht - Investmentrecht - Steuerrecht - 5. Teil: Schlußbetrachtung - Literaturverzeichnis - Sachregister

Erscheint lt. Verlag 5.4.2000
Reihe/Serie Untersuchungen über das Spar-, Giro- und Kreditwesen. Abteilung A: Wirtschaftswissenschaft ; 166
Zusatzinfo Abb.; 379 S.
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Maße 157 x 233 mm
Gewicht 510 g
Themenwelt Recht / Steuern Wirtschaftsrecht
Wirtschaft Volkswirtschaftslehre Makroökonomie
Wirtschaft Volkswirtschaftslehre Wirtschaftspolitik
Schlagworte Finanzinnovation • Finanzmarkt • Finanzplatz • Finanzzentrum • Guernsey /Geld, Bank, Börse • HC/Wirtschaft/Volkswirtschaft • Luxemburg /Geld, Bank, Börse • Steueroase
ISBN-10 3-428-10117-0 / 3428101170
ISBN-13 978-3-428-10117-7 / 9783428101177
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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