Der Drittauskunftsanspruch gegen Internetprovider
Urheberrechtsdurchsetzung im Zeitalter digitaler Vernetzung
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Filesharing steht synonym für die Krise des Urheberrechts im digitalen Zeitalter. Mit der Einführung eines Auskunftsanspruchs gegen Internetprovider im Jahr 2008 hat der Gesetzgeber die Weichen hin zu einer effektiveren Rechtsdurchsetzung im Internet gestellt. Diese Studie unternimmt eine kritische Evaluation.
Das Urheberrecht steckt in der Krise! Auch vier Jahre nach der Einführung eines Auskunftsanspruchs gegen Internetprovider ist die Filesharing-Kultur ungebrochen. Während der Gesetzgeber über die Eindämmung des Abmahnmissbrauchs diskutiert, beseitigt der BGH mit dem doppelten Gewerbsmäßigkeitserfordernis auch das letzte Korrektiv des ursprünglich angemahnten Interessenausgleichs. Die Folgen zeigt die vorliegende Untersuchung. Der Autor prüft die Vereinbarkeit des Auskunftsverfahrens mit europäischem wie nationalem Datenschutz- und Verfassungsrecht und entwickelt Lösungsansätze hin zu einer verfassungskonformen Ausgestaltung. Dabei stehen neben dem gewerblichen Ausmaß vor allem der Richtervorbehalt, eine kritischere Beweiswürdigung sowie die verfahrensrechtliche Beteiligung des Anschlussinhabers im Fokus. Ebenso werden das Geschäftsmodell der Massenabmahnung, aber auch mögliche Alternativen wie Internetsperren oder Kulturflatrate einer kritischen Betrachtung unterzogen.
Das Urheberrecht steckt in der Krise! Auch vier Jahre nach der Einführung eines Auskunftsanspruchs gegen Internetprovider ist die Filesharing-Kultur ungebrochen. Während der Gesetzgeber über die Eindämmung des Abmahnmissbrauchs diskutiert, beseitigt der BGH mit dem doppelten Gewerbsmäßigkeitserfordernis auch das letzte Korrektiv des ursprünglich angemahnten Interessenausgleichs. Die Folgen zeigt die vorliegende Untersuchung. Der Autor prüft die Vereinbarkeit des Auskunftsverfahrens mit europäischem wie nationalem Datenschutz- und Verfassungsrecht und entwickelt Lösungsansätze hin zu einer verfassungskonformen Ausgestaltung. Dabei stehen neben dem gewerblichen Ausmaß vor allem der Richtervorbehalt, eine kritischere Beweiswürdigung sowie die verfahrensrechtliche Beteiligung des Anschlussinhabers im Fokus. Ebenso werden das Geschäftsmodell der Massenabmahnung, aber auch mögliche Alternativen wie Internetsperren oder Kulturflatrate einer kritischen Betrachtung unterzogen.
| Erscheint lt. Verlag | 26.10.2012 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Schriftenreihe zu Medienrecht, Medienproduktion und Medienökonomie ; 26 |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 153 x 227 mm |
| Gewicht | 696 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Privatrecht / Bürgerliches Recht ► Medienrecht |
| Sozialwissenschaften ► Kommunikation / Medien ► Medienwissenschaft | |
| Schlagworte | Auskunftsrecht • Computer und Internet • Internet • Kommunikationsforschung • Medienrecht • Medienwissenschaften: Internet, digitale Medien un • Medienwissenschaften: Internet, digitale Medien und Gesellschaft • Provider • Unterhaltungs- und Medienrecht • Urheberrecht • Urheberrecht / Gewerblicher Rechtsschutz und Medie • Urheberrecht / Gewerblicher Rechtsschutz und Medienrecht • Urheberrecht (UrhR) |
| ISBN-10 | 3-8329-7753-8 / 3832977538 |
| ISBN-13 | 978-3-8329-7753-5 / 9783832977535 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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