Der Einfluss des aktienrechtlichen Squeeze-Out auf das Bestandsinteresse der Minderheitsaktionäre
Seiten
- Titel ist leider vergriffen;
keine Neuauflage - Artikel merken
Der Autor untersucht die Bedeutung des aktienrechtlichen Squeeze-Out für die Bestandsinteressen von Minderheitsaktionären aus rechtsdogmatischer und rechtsökonomischer Sicht. Naheliegende Deutungen, nämlich eine Preisgabe der Bestandsinteressen oder eine veränderte Struktur der Mitgliedschaft, werden zugunsten veränderter Aktionärinteressen verworfen.
Die Arbeit geht der Frage nach, welche Rückschlüsse die Einführung des aktienrechtlichen Squeeze-Out auf das dem Aktienrecht zugrunde liegende Leitbild von Minderheitsaktionären zulässt. Das Fehlen jeglicher Ausschlussvoraussetzungen lenkt dabei den Blick auf den Schutzzweck der bei den übrigen aktienrechtlichen Ausschlusstatbeständen stets einzuhaltenden Voraussetzungen. Dieser Schutzzweck wird sowohl aus rechtsdogmatischer als auch aus rechtsökonomischer Sicht untersucht. Die Bedeutung des aktienrechtlichen Squeeze-Out wird jedoch weder in einer bewussten Preisgabe dieses Schutzzwecks noch in einer veränderten rechtlichen Struktur der Mitgliedschaft gesehen. Entscheidend ist vielmehr eine Veränderung in den Interessen der Minderheitsaktionäre, aufgrund derer Ausschlussvoraussetzungen entbehrlich geworden sind. Die Bedeutung dieser Veränderung wird insbesondere anhand des konzernrechtlichen Schadensersatzanspruchs der außenstehenden Aktionäre aus
317, 309 Abs. 4 AktG dargestellt.
Die Arbeit geht der Frage nach, welche Rückschlüsse die Einführung des aktienrechtlichen Squeeze-Out auf das dem Aktienrecht zugrunde liegende Leitbild von Minderheitsaktionären zulässt. Das Fehlen jeglicher Ausschlussvoraussetzungen lenkt dabei den Blick auf den Schutzzweck der bei den übrigen aktienrechtlichen Ausschlusstatbeständen stets einzuhaltenden Voraussetzungen. Dieser Schutzzweck wird sowohl aus rechtsdogmatischer als auch aus rechtsökonomischer Sicht untersucht. Die Bedeutung des aktienrechtlichen Squeeze-Out wird jedoch weder in einer bewussten Preisgabe dieses Schutzzwecks noch in einer veränderten rechtlichen Struktur der Mitgliedschaft gesehen. Entscheidend ist vielmehr eine Veränderung in den Interessen der Minderheitsaktionäre, aufgrund derer Ausschlussvoraussetzungen entbehrlich geworden sind. Die Bedeutung dieser Veränderung wird insbesondere anhand des konzernrechtlichen Schadensersatzanspruchs der außenstehenden Aktionäre aus
317, 309 Abs. 4 AktG dargestellt.
| Erscheint lt. Verlag | 14.1.2013 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Düsseldorfer Rechtswissenschaftliche Schriften ; 114 |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 153 x 227 mm |
| Gewicht | 451 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Wirtschaftsrecht ► Gesellschaftsrecht |
| Schlagworte | Aktienrecht • Aktienrecht (AktR) • Gesellschaftsrecht • Handels- und Wirtschaftsrecht • Squeeze-out (Aktienrecht) • Unternehmensrecht |
| ISBN-10 | 3-8329-7622-1 / 3832976221 |
| ISBN-13 | 978-3-8329-7622-4 / 9783832976224 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich
Grundkurs - Materielles Recht & Klausurenlehre, Lernen mit Fällen
Buch (2024)
Richard Boorberg Verlag
CHF 29,95
Lernbuch, Fälle, Übersichten
Buch | Softcover (2024)
Franz Vahlen (Verlag)
CHF 34,85