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Beschaffung von Hilfsmitteln durch die gesetzliche Krankenversicherung

Zur Unvereinbarkeit des § 127 SGB V mit dem unionsrechtlichen Vergaberecht
Buch | Softcover
248 Seiten
2011
Nomos (Verlag)
978-3-8329-6289-0 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Beschaffung von Hilfsmitteln durch die gesetzliche Krankenversicherung - Christoph Göttschkes
CHF 79,80 inkl. MwSt
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Der Gesetzgeber hatte im Rahmen der Novellierung der Systematik des Par. 127 SGB V durch das GKV-OrgWG zum 01.01.2009 das Ziel vor Augen, eine grundsätzliche Ausschreibungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen im Hinblick auf den Abschluss von Rahmenverträgen zur Hilfsmittelversorgung zu vermeiden. Eigens zu diesem Zweck wurde das Beitrittsrecht in Par. 127 Abs. 2 a SGB V etabliert. Dadurch meint der Gesetzgeber ein Institut geschaffen zu haben, welches die Anwendbarkeit des europarechtlich determinierten Kartellvergaberechts und mithin eine Ausschreibungspflicht für Verträge nach Par. 127 Abs. 2 SGB V aushebele.
Während an der Stichhaltigkeit des gesetzgeberischen Standpunktes aus rein vergaberechtlicher Sicht Zweifel geäußert werden, bestätigte das Landessozialgericht NRW in einem Aufsehen erregenden Beschluss im April des Jahres 2010 die Sichtweise des Gesetzgebers.
Unter kritischer Würdigung des Standpunktes des Gesetzgebers sowie der Entscheidung des LSG NRW setzt sich der Autor erstmalig systematisch und ausführlich mit der Anwendbarkeit des Kartellvergaberechts auf Verträge nach Par. 127 Abs. 2 SGB V auseinander.
Der Gesetzgeber hatte im Rahmen der Novellierung der Systematik des
127 SGB V durch das GKV-OrgWG zum 01.01.2009 das Ziel vor Augen, eine grundsätzliche Ausschreibungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen im Hinblick auf den Abschluss von Rahmenverträgen zur Hilfsmittelversorgung zu vermeiden. Eigens zu diesem Zweck wurde das Beitrittsrecht in
127 Abs. 2 a SGB V etabliert. Dadurch meint der Gesetzgeber ein Institut geschaffen zu haben, welches die Anwendbarkeit des europarechtlich determinierten Kartellvergaberechts und mithin eine Ausschreibungspflicht für Verträge nach
127 Abs. 2 SGB V aushebele.Während an der Stichhaltigkeit des gesetzgeberischen Standpunktes aus rein vergaberechtlicher Sicht Zweifel geäußert werden, bestätigte das Landessozialgericht NRW in einem Aufsehen erregenden Beschluss im April des Jahres 2010 die Sichtweise des Gesetzgebers.Unter kritischer Würdigung des Standpunktes des Gesetzgebers sowie der Entscheidung des LSG NRW setzt sich der Autor erstmalig systematisch und ausführlich mit der Anwendbarkeit des Kartellvergaberechts auf Verträge nach
127 Abs. 2 SGB V auseinander.
Erscheint lt. Verlag 20.1.2011
Reihe/Serie Marburger Schriften zum Gesundheitswesen ; 14
Sprache deutsch
Maße 153 x 227 mm
Gewicht 370 g
Themenwelt Recht / Steuern Arbeits- / Sozialrecht Sozialrecht
Schlagworte Europarecht • Europarecht (EuR) • Hilfsmittel (med.) • Hilfsmittel (Medizin) • Krankenversicherung • SGB V • Sozialversicherungsrecht • Vergaberecht • Vergaberecht (VgR)
ISBN-10 3-8329-6289-1 / 3832962891
ISBN-13 978-3-8329-6289-0 / 9783832962890
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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