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Umsetzungsdefizite hinsichtlich der Schadensersatz- und Entschädigungsansprüche gemäß § 15 AGG - Sandor Nevelö

Umsetzungsdefizite hinsichtlich der Schadensersatz- und Entschädigungsansprüche gemäß § 15 AGG

(Autor)

Buch | Softcover
36 Seiten
2010 | 10002 A. 2. Auflage
GRIN Verlag
978-3-640-70701-0 (ISBN)
CHF 26,50 inkl. MwSt
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Arbeitsrecht, Note: 2,0, FernUniversität Hagen (Rechtswissenschaftliche Fakultät; Lehrgebiet Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Rechtsvergleichung), Veranstaltung: Seminar: Aktuelle Entwicklungen im Europäischen Arbeitsrecht, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist, die Defizite des AGG bei der Umsetzung der Antidiskriminierungsrichtlinien bezüglich der Schadensersatzansprüche im Arbeitsrecht aufzuzeigen.Um den Sinn und Zweck der Schadensersatzregelungen gemäß
15 AGG verstehen zu können, werden die europarechtlichen Vorgaben in ihren Wesenszügen erklärt. Nach einem kurzen Überblick über das Gesetz werden die wichtigsten Definitionen der Benachteiligung und die allgemeinen Kritikpunkte zum Gesetz sowie der Sanktionen dargelegt. Dem schließt sich die eigentliche Untersuchung der Schadensersatzregelungen gemäß
15 AGG an.Die Methodik der Untersuchung besteht in der Darstellung der maßgebenden kritischen Meinungen in der Literatur über die Schadensersatzregelungen gemäß
15 AGG sowie in deren Bewertung. Wenn es erforderlich ist, werden die einschlägigen Normen des Gesetzes gemeinschafts- und richtlinienkonform ausgelegt. Die Ergebnisse dieser Auslegung stellen die Basis für eine Auseinadersetzung mit den wesentlichsten Punkten der Meinungen dar. Letztlich wird darüber eine Entscheidung getroffen, ob die Regelungen des Schadensersatzes europarechtskonform sind.Die Ergebnisse der Arbeit lassen sich wie folgt zusammenfassen:Entgegen der weit verbreiteten Ansicht, dass die Regelung des Schadensersatzanspruchs für Vermögensschäden gemäß
15 Abs. 1 AGG gemeinschaftsrechtswidrig sei, konnte das Gegenteil nachgewiesen werden. Die Norm
15 Abs. 1 S. 2 AGG bei Anwendung des
276 Abs. 1 S. 1 HS. 2 BGB lässt sich unter Beachtung der Grundsätze der gemeinschafts- und richtlinienkonformen Auslegung als Regelfall einer verschuldensunabhängigen Haftung des Arbeitsgebers bestimmen.Der Ersatz eines durch eine Benachteiligung erlittenen immateriellen Vermögensschadens entspricht gemäß
15 Abs. 2 S. 1 AGG wegen der uneingeschränkten verschuldensunabhängigen Haftung des Arbeitsgebers den Anforderungen des Gemeinschaftsrechts.Das für die Entschädigung normierte Kollektivvertragsprivileg gemäß
15 Abs. 3 AGG ist jedoch wegen des Verschuldenserfordernisses des Arbeitgebers doppelt gemeinschaftsrechtswidrig.
Erscheint lt. Verlag 18.9.2010
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 111 g
Themenwelt Recht / Steuern Arbeits- / Sozialrecht Arbeitsrecht
Recht / Steuern Wirtschaftsrecht
Schlagworte AGG • Antidiskriminierungsrichtlinien • Arbeitsrecht • Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz • DasAllgemeineGleichbehandlungsgesetz • Diskriminierungsschutz • Entschädigung • Europarecht • Europarechtskonformität • gemeinschaftskonforme Auslegung • gemeinschaftskonformeAuslegung • Gemeinschaftsrechtswidrigkeit • kollektivvertragsprivileg • Richtlinienkonforme Auslegung • RichtlinienkonformeAuslegung • Schadensersatz
ISBN-10 3-640-70701-X / 364070701X
ISBN-13 978-3-640-70701-0 / 9783640707010
Zustand Neuware
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