Kartellrechtlicher Individualschutz durch Sammelklagen
Europäische Kollektivklagen zwischen Effizienz und Effektivität
Seiten
Sammelklagen im Kartellrecht sind ein politisches Reizthema. Jochen Bernhard nimmt dezidiert Stellung zu den Regelungsvorhaben der EU-Kommission und vergleicht diese mit der herkömmlichen Anspruchsbündelung im deutschen Verfahrensrecht. Als Alternative zu opt-out-Verbandsklagen auf Schadensersatz entwirft er in einem eigenen Richtlinienvorschlag Mechanismen zur verbesserten Gewinnabschöpfung.
Sammelklagen im Kartellrecht prägen seit einiger Zeit die politische Agenda und beschäftigen seit dem Zementkartellverfahren auch vermehrt die Gerichte in den Europäischen Mitgliedstaaten. In einem Richtlinienentwurf plant die EU-Kommission die Einführung echter Sammelklagemechanismen mit Rechtskrafterstreckung auf Dritte. Kläger vor deutschen Gerichten bedienen sich hingegen zur Anspruchsbündelung der herkömmlichen Instrumente des Zivilprozessrechts. Jochen Bernhard stellt die Vorzüge und Nachteile von opt-in- und opt-out-Sammelklagen in den Kontext von Prozessökonomie und Individualschutz im Kartellrecht. In einem alternativen Richtlinienvorschlag lenkt er das Augenmerk auf verbesserte Gewinnabschöpfung anstelle von auf Schadensersatz gerichteten opt-out-Verbandsklagen.
Sammelklagen im Kartellrecht prägen seit einiger Zeit die politische Agenda und beschäftigen seit dem Zementkartellverfahren auch vermehrt die Gerichte in den Europäischen Mitgliedstaaten. In einem Richtlinienentwurf plant die EU-Kommission die Einführung echter Sammelklagemechanismen mit Rechtskrafterstreckung auf Dritte. Kläger vor deutschen Gerichten bedienen sich hingegen zur Anspruchsbündelung der herkömmlichen Instrumente des Zivilprozessrechts. Jochen Bernhard stellt die Vorzüge und Nachteile von opt-in- und opt-out-Sammelklagen in den Kontext von Prozessökonomie und Individualschutz im Kartellrecht. In einem alternativen Richtlinienvorschlag lenkt er das Augenmerk auf verbesserte Gewinnabschöpfung anstelle von auf Schadensersatz gerichteten opt-out-Verbandsklagen.
Geboren 1980; Studium der Rechtswissenschaft in Freiburg und Paris (Maîtrise en droit); 2010 Promotion; Rechtsanwalt in Stuttgart und Lehrbeauftragter an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.
| Erscheint lt. Verlag | 2.9.2010 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Veröffentlichungen zum Verfahrensrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 231 mm |
| Gewicht | 608 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Allgemeines / Lexika |
| Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht | |
| Recht / Steuern ► Privatrecht / Bürgerliches Recht ► Internationales Privatrecht | |
| Recht / Steuern ► Wirtschaftsrecht ► Wettbewerbsrecht | |
| Schlagworte | action • Class • Class action • Europäisches Kartellrecht • Kartellrecht • Klage (jurist.) • Klage (Recht) • kollektiver • Kollektiver Rechtsschutz • Rechtsschutz • Sammelklage |
| ISBN-10 | 3-16-150451-8 / 3161504518 |
| ISBN-13 | 978-3-16-150451-8 / 9783161504518 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich
der Pflichtstoff
Buch | Softcover (2025)
C.H.Beck (Verlag)
CHF 41,70
Buch | Softcover (2025)
C.H.Beck (Verlag)
CHF 48,85
bildende Kunst, Architektur, Design und Fotografie im deutschen und …
Buch | Hardcover (2024)
Mohr Siebeck (Verlag)
CHF 124,60