Das Verhältnis zwischen dem EuGH und internationalen Gerichten
Seiten
2010
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-150438-9 (ISBN)
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-150438-9 (ISBN)
Neben internationalen Gerichten nimmt auch der Europäische Gerichtshof für sich in Anspruch, internationales Recht auszulegen. Dabei kann es zu Konflikten bei der Zuständigkeit und bei der Auslegung kommen. Tobias Lock bietet den ersten systematischen Überblick über die Problematik und Lösungsansätze aus Sicht des Europa- und des Völkerrechts.
Die wachsende Zahl internationaler Gerichte führte bereits in der Vergangenheit zu Zuständigkeits- und Auslegungskonflikten. Wegen der zunehmenden Aktivität der Europäischen Union auf internationaler Ebene machen diese Konflikte auch vor dem EuGH nicht halt. Vor dem Hintergrund von dessen ausschließlicher Zuständigkeit, wird sein Verhältnis zu internationalen Gerichten wie dem Seegerichtshof, den Streitbeilegungsorganen der WTO oder dem EGMR untersucht. Tobias Lock erörtert, inwieweit im Völkerrecht praktizierte und diskutierte Lösungsansätze auch für den EuGH fruchtbar gemacht werden können. Die Schwerpunkte liegen auf der ausschließlichen Zuständigkeit des EuGH für Streitigkeiten zwischen Mitgliedstaaten und dabei insbesondere auf der Frage, ob andere Gerichte die ausschließliche Zuständigkeit anerkennen müssen, sowie auf dem Verhältnis des EuGH zum EGMR, vor allem nach einem Beitritt der EU zur EMRK.
Die wachsende Zahl internationaler Gerichte führte bereits in der Vergangenheit zu Zuständigkeits- und Auslegungskonflikten. Wegen der zunehmenden Aktivität der Europäischen Union auf internationaler Ebene machen diese Konflikte auch vor dem EuGH nicht halt. Vor dem Hintergrund von dessen ausschließlicher Zuständigkeit, wird sein Verhältnis zu internationalen Gerichten wie dem Seegerichtshof, den Streitbeilegungsorganen der WTO oder dem EGMR untersucht. Tobias Lock erörtert, inwieweit im Völkerrecht praktizierte und diskutierte Lösungsansätze auch für den EuGH fruchtbar gemacht werden können. Die Schwerpunkte liegen auf der ausschließlichen Zuständigkeit des EuGH für Streitigkeiten zwischen Mitgliedstaaten und dabei insbesondere auf der Frage, ob andere Gerichte die ausschließliche Zuständigkeit anerkennen müssen, sowie auf dem Verhältnis des EuGH zum EGMR, vor allem nach einem Beitritt der EU zur EMRK.
Geboren 1978; Studium der Rechtswissenschaft in Erlangen und Cork; 2009 Promotion; seit 2007 DAAD/Clifford Chance Lecturer in German Law am University College London.
| Erscheint lt. Verlag | 14.9.2010 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Jus Internationale et Europaeum |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 154 x 231 mm |
| Gewicht | 535 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht |
| Schlagworte | EuGH • Europäischer • Europäischer Gerichtshof • Europäischer Gerichtshof (EuGH) • Gerichte • Gerichtsbarkeit • Gerichtshof • Hardcover, Softcover / Recht/Internationales Recht, Ausländisches Recht • Internationale • Internationale Gerichte • Internationales Recht • Zuständigkeitskonflikte |
| ISBN-10 | 3-16-150438-0 / 3161504380 |
| ISBN-13 | 978-3-16-150438-9 / 9783161504389 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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