Gleichbehandlung und Transparenz als gemeinschaftsrechtliche Prinzipien der staatlichen Auftragsvergabe
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Die vom Europäischen Gerichtshof erhobene Forderung nach Gleichbehandlung und Transparenz bei der staatlichen Beschaffung sind elementare Prinzipien des Vergaberechts. Ihre juristische Durchdringung ist allerdings noch in den Anfängen. Florian Huerkamp untersucht die Grundlagen beider Prinzipien und gibt konkrete Hinweise für ihre Anwendung in der Praxis.
Das Vergaberecht wird mehr und mehr von einem " matter of policy " zu einem " matter of principle ". Verantwortlich hierfür ist der gemeinschaftsrechtliche Grundsatz der Gleichbehandlung, dem der EuGH auch eine Verpflichtung zur transparenten Auftragsvergabe entnimmt. Die Ausweitung des Anwendungsbereichs des Gleichbehandlungsgrundsatzes sowohl inhaltlicher Art - er wird zum umfassenden Maßstab staatlicher Beschaffung, der mehr verlangt als lediglich die gleiche Anwendung der Ausschreibungsbedingungen auf alle Bewerber - als auch seiner Reichweite nach birgt theoretische und praktische Probleme. Florian Huerkamp entwirft eine Dogmatik der grundlegenden gemeinschaftsrechtlichen Vergabeprinzipien, in der die aus dem Gleichbehandlungsprinzip folgenden Pflichten für die nationalen Vergabestellen so strukturiert werden, dass sie eine möglichst rechtssicherere Anwendung durch die Beschaffungsstellen zulassen.
Das Vergaberecht wird mehr und mehr von einem " matter of policy " zu einem " matter of principle ". Verantwortlich hierfür ist der gemeinschaftsrechtliche Grundsatz der Gleichbehandlung, dem der EuGH auch eine Verpflichtung zur transparenten Auftragsvergabe entnimmt. Die Ausweitung des Anwendungsbereichs des Gleichbehandlungsgrundsatzes sowohl inhaltlicher Art - er wird zum umfassenden Maßstab staatlicher Beschaffung, der mehr verlangt als lediglich die gleiche Anwendung der Ausschreibungsbedingungen auf alle Bewerber - als auch seiner Reichweite nach birgt theoretische und praktische Probleme. Florian Huerkamp entwirft eine Dogmatik der grundlegenden gemeinschaftsrechtlichen Vergabeprinzipien, in der die aus dem Gleichbehandlungsprinzip folgenden Pflichten für die nationalen Vergabestellen so strukturiert werden, dass sie eine möglichst rechtssicherere Anwendung durch die Beschaffungsstellen zulassen.
Geboren 1980; Studium der Rechtswissenschaft in Regensburg, Sussex und Oxford; 2009 Promotion; Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bonn und Rechtsreferendar am Landgericht Köln.
| Erscheint lt. Verlag | 1.2.2010 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Jus Internationale et Europaeum |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 154 x 232 mm |
| Gewicht | 570 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht |
| Schlagworte | Auftragsvergabe • Europarecht • Europarecht (EuR) • Gemeinschaftsrech • Gleichbehandlung • Hardcover, Softcover / Recht/Internationales Recht, Ausländisches Recht • Öffentliche Aufträge • Staatsauftrag • Vergaberecht • Vergaberecht (VgR) • Völkerrecht |
| ISBN-10 | 3-16-150231-0 / 3161502310 |
| ISBN-13 | 978-3-16-150231-6 / 9783161502316 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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