Ein Organisationsmodell zur Regulierung der Rating-Agenturen
Ein Beitrag zur regulierten Selbstregulierung am Kapitalmarkt
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Unter Zugrundelegung eines verwaltungswissenschaftlichen Organisationsmodells löst die Verfasserin - exemplarisch anhand der Rating-Agenturen - den Konflikt zwischen verfassungsrechtlichen Vorgaben für staatliches Handeln und ökonomischer Effektivität unregulierter Privater am Kapitalmarkt auf. Am Ende steht ein begründeter rechtspolitischer Vorschlag.
Rating-Agenturen nehmen am Kapitalmarkt durch die Bündelung von kapitalmarktrechtlich relevanten Informationen und der Verfügbarmachung ihrer Ergebnisse mittels einfacher Ratingsymbole eine bedeutende Aufgabe wahr. Da sie jedoch die dem Markt zuletzt innewohnenden Gefahren nicht in ihren Ratings abgebildet haben, werden sie für den Ausbruch der Finanzmarktkrise mitverantwortlich gemacht. Seither stehen sie in der Regulierungsdiskussion.
Hierzu leistet die Verfasserin einen wesentlichen Beitrag, indem sie - nach einer ökonomischen Darstellung der Rating-Tätigkeit - aus dem Verfassungsrecht allgemeine Grundsätze für staatliches Handeln am Ratingmarkt herleitet. Zum Ausgleich verfassungsrechtlicher Eingriffspflichten einerseits und ökonomischer Effektivität andererseits schlägt sie sodann ein verwaltungswissenschaftliches Organisationsmodell vor. Abgeleitet aus dem theoretischen Konzept der "regulierten Selbstregulierung" und verknüpft mit dem konkreten Fall der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung wird ein eigener begründeter rechtspolitischer Vorschlag zur Regulierung unterbreitet, der in Abgrenzung zu weiteren Regulierungsansätzen steht, die kritisch diskutiert werden.
Rating-Agenturen nehmen am Kapitalmarkt durch die Bündelung von kapitalmarktrechtlich relevanten Informationen und der Verfügbarmachung ihrer Ergebnisse mittels einfacher Ratingsymbole eine bedeutende Aufgabe wahr. Da sie jedoch die dem Markt zuletzt innewohnenden Gefahren nicht in ihren Ratings abgebildet haben, werden sie für den Ausbruch der Finanzmarktkrise mitverantwortlich gemacht. Seither stehen sie in der Regulierungsdiskussion.
Hierzu leistet die Verfasserin einen wesentlichen Beitrag, indem sie - nach einer ökonomischen Darstellung der Rating-Tätigkeit - aus dem Verfassungsrecht allgemeine Grundsätze für staatliches Handeln am Ratingmarkt herleitet. Zum Ausgleich verfassungsrechtlicher Eingriffspflichten einerseits und ökonomischer Effektivität andererseits schlägt sie sodann ein verwaltungswissenschaftliches Organisationsmodell vor. Abgeleitet aus dem theoretischen Konzept der "regulierten Selbstregulierung" und verknüpft mit dem konkreten Fall der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung wird ein eigener begründeter rechtspolitischer Vorschlag zur Regulierung unterbreitet, der in Abgrenzung zu weiteren Regulierungsansätzen steht, die kritisch diskutiert werden.
| Erscheint lt. Verlag | 3.8.2009 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Studien zum Bank- und Kapitalmarktrecht |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 153 x 227 mm |
| Gewicht | 404 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Wirtschaftsrecht |
| Schlagworte | Gesellschafts-, Handels- und Wettbewerbsrecht, all • Gesellschafts-, Handels- und Wettbewerbsrecht, allgemein • Handels- und Wirtschaftsrecht • Handels- und Wirtschaftsrecht: Grundlagen • Rating-Agentur • Rating-Agentur / Rating-Unternehmen • Regulierung |
| ISBN-10 | 3-8329-4897-X / 383294897X |
| ISBN-13 | 978-3-8329-4897-9 / 9783832948979 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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