Die Heimat im Plakat
Ein Buch für Schweizer Kinder
Seiten
1994
Diogenes (Hersteller)
978-3-257-22772-7 (ISBN)
Diogenes (Hersteller)
978-3-257-22772-7 (ISBN)
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Diese Zeichnungen gilt es wiederzuentdecken; sie sind ein Skandalon, das bis heute wenig Sprengkraft eingebüsst hat, das noch heute ganz schön politisch-unkorrekt daherkommt. Dem heute so verehrten Dürrenmatt hat es damals den Ruf des Schmierers und Nestbeschmutzers eingetragen.Dürrenmatts Satire für einmal nicht im Wort, sondern in äzenden und nicht weniger beredten Zeichnungen - Eine ungehobelte Kampfansage an einen falschen Patriotismus.(Berner Student)
Diese Sammlung von zum Teil in ihrer Knappheit und Einprägsamkeit nicht mehr zu überbietenden Plakaten kann bei niemandem ein befreiendes Lachen auslösen. Allen möglichen Einwänden gegenüber soll mit Tucholsky (im Jahre 1919!) gefragt und geantwortet werden: Was darf die Satire? Alles. Alles in allem gelang Dürrenmatt hier eine kaum zu übertreffende Sammlung von Anti-Plakaten.(St. Galler Tagblatt)
An diesem Buch erkennt man den ganzen Dürrenmatt: seine satirische Lust, seine geißelnde Kritik, seinen Willen, durch Gelächter Mißstände zu bessern.(Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Nicht nur der Autor Dürrenmatt war wie kaum einer fähig, dem eigenen Land, ja sich selbst den Spiegel vorzuhalten. Seine anti-patriotischen Zeichnungen zeigen Dürrenmatt ebenso als brillanten Satiriker des Stiftes. Besser als irgendeines seiner bildnerischen Werke zeigt dies seine Fähigkeit zur intelligenten, aber nicht minder lautstarken Provokation, die ihm vehemente Ablehnung einbrachte, wie zum Beispiel in der Kritik des Schaffhauser Kirchenboten: Wenn es ein Witz ist, dann ein unverantwortlicher. Was tut Dürrenmatt? Weiß er etwas von den tieferen, den tragischen Aspekten seiner Themen? - Bewahre: Er macht sich in einer groben, primitiven Weise über alles, auch über den Tod und die Bibel und die Lehrer und die Kirche und was es sonst noch geben mag, lustig!
Diese Sammlung von zum Teil in ihrer Knappheit und Einprägsamkeit nicht mehr zu überbietenden Plakaten kann bei niemandem ein befreiendes Lachen auslösen. Allen möglichen Einwänden gegenüber soll mit Tucholsky (im Jahre 1919!) gefragt und geantwortet werden: Was darf die Satire? Alles. Alles in allem gelang Dürrenmatt hier eine kaum zu übertreffende Sammlung von Anti-Plakaten.(St. Galler Tagblatt)
An diesem Buch erkennt man den ganzen Dürrenmatt: seine satirische Lust, seine geißelnde Kritik, seinen Willen, durch Gelächter Mißstände zu bessern.(Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Nicht nur der Autor Dürrenmatt war wie kaum einer fähig, dem eigenen Land, ja sich selbst den Spiegel vorzuhalten. Seine anti-patriotischen Zeichnungen zeigen Dürrenmatt ebenso als brillanten Satiriker des Stiftes. Besser als irgendeines seiner bildnerischen Werke zeigt dies seine Fähigkeit zur intelligenten, aber nicht minder lautstarken Provokation, die ihm vehemente Ablehnung einbrachte, wie zum Beispiel in der Kritik des Schaffhauser Kirchenboten: Wenn es ein Witz ist, dann ein unverantwortlicher. Was tut Dürrenmatt? Weiß er etwas von den tieferen, den tragischen Aspekten seiner Themen? - Bewahre: Er macht sich in einer groben, primitiven Weise über alles, auch über den Tod und die Bibel und die Lehrer und die Kirche und was es sonst noch geben mag, lustig!
| Reihe/Serie | detebe ; 22772 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 125 x 180 mm |
| Einbandart | kartoniert |
| ISBN-10 | 3-257-22772-8 / 3257227728 |
| ISBN-13 | 978-3-257-22772-7 / 9783257227727 |
| Zustand | Neuware |
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