Analysis of parameters potentially responsible for the variety specific allergenicity of apples (Malus domestica Borkh.)
Seiten
2025
Cuvillier Verlag
978-3-68952-654-2 (ISBN)
Cuvillier Verlag
978-3-68952-654-2 (ISBN)
Birkenpollenallergiker reagieren oft auf frische Äpfel, weil das Apfelallergen Mal d 1 dem Birkenpollenallergen Bet v 1 ähnelt. Apfelsorten unterscheiden sich in ihrer Allergenität.
Drei mögliche Gründe wurden untersucht:
verschiedene Mal-d-1-Mengen, unterschiedliche Isoallergene und der Einfluss von Polyphenolen.
Die Studie zeigt:
• Kommerzielle Sorten enthalten tendenziell mehr Mal d 1 als traditionelle, jedoch ohne klare Trennung.
• Nur vier Isoallergene wurden gefunden; Mal d 1.01 und 1.02 waren dominant.
• Anbauweise beeinflusst den Allergengehalt nicht.
• Lagerung erhöht den Mal-d-1-Gehalt deutlich und verändert das Isoallergenprofil – dies variiert je nach Sorte.
Polyphenole waren in traditionellen Sorten häufiger, hatten aber keinen klaren Einfluss auf die Allergenität. Zwar können sie Mal d 1 chemisch verändern, doch diese Effekte treten während des kurzen Kauens kaum auf. Sie könnten jedoch erklären, warum gebräunte Äpfel oft besser verträglich sind.
Fazit: Der stärkste Einflussfaktor auf die Allergenität ist die Lagerung. Traditionelle Sorten wirken verträglicher, weil sie meist wenig gelagert werden. Weitere Forschung zu einzelnen Isoallergenen ist notwendig.
Drei mögliche Gründe wurden untersucht:
verschiedene Mal-d-1-Mengen, unterschiedliche Isoallergene und der Einfluss von Polyphenolen.
Die Studie zeigt:
• Kommerzielle Sorten enthalten tendenziell mehr Mal d 1 als traditionelle, jedoch ohne klare Trennung.
• Nur vier Isoallergene wurden gefunden; Mal d 1.01 und 1.02 waren dominant.
• Anbauweise beeinflusst den Allergengehalt nicht.
• Lagerung erhöht den Mal-d-1-Gehalt deutlich und verändert das Isoallergenprofil – dies variiert je nach Sorte.
Polyphenole waren in traditionellen Sorten häufiger, hatten aber keinen klaren Einfluss auf die Allergenität. Zwar können sie Mal d 1 chemisch verändern, doch diese Effekte treten während des kurzen Kauens kaum auf. Sie könnten jedoch erklären, warum gebräunte Äpfel oft besser verträglich sind.
Fazit: Der stärkste Einflussfaktor auf die Allergenität ist die Lagerung. Traditionelle Sorten wirken verträglicher, weil sie meist wenig gelagert werden. Weitere Forschung zu einzelnen Isoallergenen ist notwendig.
| Erscheinungsdatum | 04.12.2025 |
|---|---|
| Verlagsort | Göttingen |
| Sprache | englisch |
| Maße | 147 x 210 mm |
| Themenwelt | Naturwissenschaften ► Chemie ► Technische Chemie |
| Schlagworte | 1H-15N-HSQC NMR, recombinant expresse Mal d 1, polyphenol-protein interactions, polyphenol-Mal d 1 interactions, proteomics • Apfelallergie, Bioverfügbarkeit, Phenolverbindungen, Apfel, Apfelsorten • Apfel Lagerung, Isoallergene, isotherme Titrationskalorimetrie, rekombinantes exprimiertes Mal d 1 • Apfelpolyphenole, Polyphenole, in-vitro-Verdauung, ex-vivo-Verdauung, Bottom-up-Proteomik • apple allergy, Mal d 1, bioaccessability, phenolic compounds, apple, apple varieties • apple polyphenols, polyphenols, in vitro oral digestion, ex vivo oral digestion • apple production, apple storage, isoallergens, isothermal titration calorimetry • Markerpeptide, Isotopenverdünnungsanalyse, Proteinextraktion, Apfelproduktion • Polyphenol-Protein-Wechselwirkungen, Polyphenol-Mal d 1-Wechselwirkungen, Proteomik • protein extraction, mass spectrometry, Malus domestica Borkh. • release, bottom-up proteomics, marker peptides, isotope dilution analysis |
| ISBN-10 | 3-68952-654-X / 368952654X |
| ISBN-13 | 978-3-68952-654-2 / 9783689526542 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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