"Die Brücke" zwischen Staatskunst und Verfemung
Franz Steiner Verlag
978-3-515-08614-1 (ISBN)
Während die heutige Position expressionistischer Kunst auf dem Kunstmarkt und in der internationalen Kunstgeschichtsschreibung als integraler Bestandteil der Klassischen Moderne unangefochten ist, zeigt die Perspektive einer explizit politischen Rezeptionsgeschichte dieser Künstlergruppe das wechselvolle Schicksal der Brücke-Künstler in den verschiedenen politischen Systemen.
Zwischen 1919 und 1989 wurden E. L. Kirchner, K. Schmidt-Rottluff, E. Nolde, E. Heckel, M. Pechstein und O. Mueller mal als Künstlerstars offiziell hofiert, mal verstoßen, oftmals jedoch politisch funktionalisiert. Entscheidende Hilfsdienste leistete dabei die Kunstgeschichtsschreibung und -kritik, die den Expressionismus als deutschen "Nationalstil" etikettierte. Erst mit dem Ende des "Zeitalters der Extreme" entpolitisiert sich der Blick auf die "Brücke".
Christian Saehrendt, geboren 1968, studierte Bildende Kunst und Kunstgeschichte und lebt als Publizist in Berlin.
| Erscheint lt. Verlag | 16.2.2005 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Pallas Athene ; 13 |
| Zusatzinfo | 12 schw.-w. Abb. |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 170 x 240 mm |
| Gewicht | 360 g |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Kunstgeschichte / Kunststile |
| Geisteswissenschaften ► Geschichte | |
| Naturwissenschaften | |
| Sozialwissenschaften ► Pädagogik ► Allgemeines / Lexika | |
| Schlagworte | Drittes Reich / 3. Reich, Kunst • Drittes Reich, Kunst • Expressionismus • Geschichte • Hardcover, Softcover / Kunst/Kunstgeschichte • HC/Kunst/Kunstgeschichte • Kalter Krieg • Kunstgeschichte • Pallas Athene 13 • Weimarer Republik, Kunst |
| ISBN-10 | 3-515-08614-5 / 3515086145 |
| ISBN-13 | 978-3-515-08614-1 / 9783515086141 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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