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Wilde Schweine - Erna Mohr

Wilde Schweine

(Autor)

Buch | Softcover
156 Seiten
2004 | 2., Aufl., Nachdruck von 1960
Westarp (Verlag)
978-3-89432-169-7 (ISBN)
CHF 34,90 inkl. MwSt
"Die Schweine zeichnen sich durch große Gefräßigkeit, störrisches Wesen, Stupidität und Unreinlichkeit aus ... Ihre Unreinlichkeit ist sprichwörtlich geworden, und dennoch gedeihen sie in gezähmtem Zustande nur gut, wenn sie stets reinlich gehalten werden, durch öfteres Baden, frische Streu und fortwährende Reinigung des Stalles", so schreibt 1855 C. G. Giebel, Professor an der Universität Halle/Saale. Sicher sieht eine Wildsau, die aus der Suhle kommt, nicht gerade festlich aus - aber der edle Rothirsch, der "König unserer Wälder", ist im gleichen Zustand um nichts appetitlicher, und niemand versagt es ihm. So hat auch Giebel die Schweine-Sippe, die ihr Feuchtigkeitsbedürfnis zur Hautpflege in das Schlammbad führt, völlig verkannt, zumal das Hausschwein ja nicht selbst über den Zustand seines Lagers entscheiden kann - das der wilden Schweine ist stets sauber und trocken. Wer sich näher mit den verschiedenen Arten wilder Schweine befaßt, wird sie bald als liebenswerte Geschöpfe ansehenlernen, deren Frischlinge in ihrem familienfreudigen Dasein brüderlich miteinander spielen, von der Mutter treulich behütet und entschlossen verteidigt. Alle erwachsenen wilden Schweine sind unerschrockene Kämpen, die sich ihrem Bedränger stellen und sich selbst gegenüber Panther und Tiger oft zu behaupten wissen. Die Zahl der Wildschweinarten ist nur gering. Sie sind hier in Körperbau, Entwicklung und Lebensweise in Wort und Bild dargestellt in der Hoffnung, Verständnis und Interesse für diese meist stark vernachlässigte und verkannte Huftier-Gruppe zu wecken.
"Die Schweine zeichnen sich durch große Gefräßigkeit, störrisches Wesen, Stupidität und Unreinlichkeit aus ... Ihre Unreinlichkeit ist sprichwörtlich geworden, und dennoch gedeihen sie in gezähmtem Zustande nur gut, wenn sie stets reinlich gehalten werden, durch öfteres Baden, frische Streu und fortwährende Reinigung des Stalles", so schreibt 1855 C. G. Giebel, Professor an der Universität Halle/Saale. Sicher sieht eine Wildsau, die aus der Suhle kommt, nicht gerade festlich aus - aber der edle Rothirsch, der "König unserer Wälder", ist im gleichen Zustand um nichts appetitlicher, und niemand versagt es ihm. So hat auch Giebel die Schweine-Sippe, die ihr Feuchtigkeitsbedürfnis zur Hautpflege in das Schlammbad führt, völlig verkannt, zumal das Hausschwein ja nicht selbst über den Zustand seines Lagers entscheiden kann - das der wilden Schweine ist stets sauber und trocken. Wer sich näher mit den verschiedenen Arten wilder Schweine befaßt, wird sie bald als liebenswerte Geschöpfe ansehenlernen, deren Frischlinge in ihrem familienfreudigen Dasein brüderlich miteinander spielen, von der Mutter treulich behütet und entschlossen verteidigt. Alle erwachsenen wilden Schweine sind unerschrockene Kämpen, die sich ihrem Bedränger stellen und sich selbst gegenüber Panther und Tiger oft zu behaupten wissen. Die Zahl der Wildschweinarten ist nur gering. Sie sind hier in Körperbau, Entwicklung und Lebensweise in Wort und Bild dargestellt in der Hoffnung, Verständnis und Interesse für diese meist stark vernachlässigte und verkannte Huftier-Gruppe zu wecken.

Dr. h. c. Erna Mohr (1894-1968), deutsche Zoologin. 1934 wurde sie Abteilungsleiterin des Zoologischen Museums in Hamburg, 1946 Kustos der Wirbeltierabteilung. Internationale Bedeutung erlangte Mohr als Säugetier-Spezialistin und Ichthyologin; sie war Erstbeschreiberin zahlreicher Tierarten und engagierte sich erfolgreich bei der „Internationalen Gesellschaft zur Erhaltung des Wisents“, dessen Zuchtbuch sie jahrzehntelang führte. Mohr erhielt zahlreiche Ehrungen, u.a. Ernennung zum Mitglied der Kaiserlich-Leopoldinisch-Karolinischen Akademie der Naturforscher in Halle (1944), Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität München (1950) und Ernennung zum Ehrenmitglied des Verbandes deutscher Zoodirektoren (1954). In Hamburg wurde 1984, zu ihrem 90. Geburtstag, eine Straße nach ihr benannt, die „Erna-Mohr-Kehre“. Erna Mohr publizierte zahlreiche Bücher, darunter neun Bände in der Neuen Brehm-Bücherei: Der Wisent (Bd. 74), Der Stör (Bd. 84), Fliegende Fische (133), Der Seehund (145), Ungarische Hirtenhunde (176), Sirenen oder Seekühe (197), Wilde Schweine (247), Schuppentiere (284) sowie Altweltliche Stachelschweine (350).

Reihe/Serie Die Neue Brehm-Bücherei ; 247
Sprache deutsch
Maße 145 x 205 mm
Gewicht 232 g
Einbandart Paperback
Themenwelt Naturwissenschaften Biologie Zoologie
Schlagworte Hardcover, Softcover / Biologie/Zoologie • HC/Biologie/Zoologie • Huftier • Säugetiere • Wildschwein
ISBN-10 3-89432-169-5 / 3894321695
ISBN-13 978-3-89432-169-7 / 9783894321697
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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