Experimentelle Untersuchung von Fest-Flüssig-Gas-Gleichgewichten und kalorischen Daten
Seiten
2004
|
1., Aufl.
Shaker (Verlag)
978-3-8322-2658-9 (ISBN)
Shaker (Verlag)
978-3-8322-2658-9 (ISBN)
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Die klassische Kalorimetrie stellt eine hervorragende Methode zur Bestimmung thermophysikalischer Stoffdaten dar. Mit Hilfe der Transitiometrie lassen sich neben dem Druckeinfluss auf diese Größen, wie z.B. Umwandlungstemperaturen Tu(P), Wärmekapazitäten cp(P) und Enthalpieänderungen delta h(P) auch Aussagen über das PVT-Verhalten von Gemischen und Reinstoffen machen (z.B. Bestimmung der Feststoffdichte, Kompressibilität oder thermische Ausdehnung).
Im Rahmen dieser Arbeit wurden umfangreiche experimentelle Untersuchungen von Fest- Flüssig-Gas-Gleichgewichten und kalorischen Daten mit der Transitiometrie durchgeführt. Einsetztbar ist das Transitiometer im Temperaturbereich von 293 K bis 673 K und bis zu Drücken von 200 MPa. Durch Einsatz von Gasen lässt sich die Schmelztemperatur von Feststoffen drastisch verändern, wie es anhand von Naphthalin, Benzoesäure, Biphenyl und Dimethylterephthalat in Gegenwart von Kohlendioxid, Distickstoffmonoxid und Helium gezeigt wird. Da die Schmelzdruckkurve direkt mit der Löslichkeit des Gases in der Schmelze zusammenhängt, sind in einer statischen Apparatur zusätzlich Gaslöslichkeiten (insgesamt 13 isotherme Px-Datenreihen) bei verschiedenen Temperaturen experimentell bestimmt worden. Mit Hilfe dieser Gaslöslichkeitsdaten und Daten aus der Dortmunder Datenbank wurden Wechselwirkungsparameter für Zustandsgleichungen angepasst. Hiermit konnten von allen Systemen bei den jeweiligen im Transitiometer unter Gasdruck bestimmten Schmelztemperaturen die Zusammensetzung der flüssigen Phase bestimmt werden. Darüber hinaus wird ein Ansatz vorgestellt, mit dem Vorausberechnungen von Fest-Flüssig-Gas-Gleichgewichten möglich sind.
Im Rahmen dieser Arbeit wurden umfangreiche experimentelle Untersuchungen von Fest- Flüssig-Gas-Gleichgewichten und kalorischen Daten mit der Transitiometrie durchgeführt. Einsetztbar ist das Transitiometer im Temperaturbereich von 293 K bis 673 K und bis zu Drücken von 200 MPa. Durch Einsatz von Gasen lässt sich die Schmelztemperatur von Feststoffen drastisch verändern, wie es anhand von Naphthalin, Benzoesäure, Biphenyl und Dimethylterephthalat in Gegenwart von Kohlendioxid, Distickstoffmonoxid und Helium gezeigt wird. Da die Schmelzdruckkurve direkt mit der Löslichkeit des Gases in der Schmelze zusammenhängt, sind in einer statischen Apparatur zusätzlich Gaslöslichkeiten (insgesamt 13 isotherme Px-Datenreihen) bei verschiedenen Temperaturen experimentell bestimmt worden. Mit Hilfe dieser Gaslöslichkeitsdaten und Daten aus der Dortmunder Datenbank wurden Wechselwirkungsparameter für Zustandsgleichungen angepasst. Hiermit konnten von allen Systemen bei den jeweiligen im Transitiometer unter Gasdruck bestimmten Schmelztemperaturen die Zusammensetzung der flüssigen Phase bestimmt werden. Darüber hinaus wird ein Ansatz vorgestellt, mit dem Vorausberechnungen von Fest-Flüssig-Gas-Gleichgewichten möglich sind.
| Reihe/Serie | Berichte aus der Verfahrenstechnik |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 219 g |
| Einbandart | Paperback |
| Themenwelt | Naturwissenschaften ► Chemie ► Technische Chemie |
| Technik | |
| Schlagworte | Feststoffdichten • Gaslöslichkeit • HC/Technik/Chemische Technik • Hochdruckkalorimetrie • Kalorische Daten • Transitiometrie |
| ISBN-10 | 3-8322-2658-3 / 3832226583 |
| ISBN-13 | 978-3-8322-2658-9 / 9783832226589 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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