Entwicklung funktioneller Metall-Keramik-Verbundfolien unter Anwendung papiertechnologischer Verfahren.
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Die Erforschung neuer Materialien nimmt eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung neuer Technologien ein, wobei die vorliegende Arbeit einen Teil hierzu beiträgt. Gegenstand ist die Entwicklung mehrlagiger, flächiger Metall-Keramik Verbundfolien. Dabei wird neben dem Formgebungsprozess auf die gemeinsame Wärmebehandlung der Verbunde sowie deren Charakterisierung eingegangen.
Die vorliegende Arbeit widmet sich der Formgebung und Co-Sinterung flächiger, mehrlagiger Metall-Keramik-Verbundfolien bestehend aus Yttrium teilstabilisiertem Zirkonoxid und dem Eisen-Chrom Stahl Crofer 22 APU®. Die Adaption des vor allem in der Papierindustrie eingesetzten Spiralrakelverfahrens als alternative zum Foliengießen nach dem Doctor-Blade Verfahren ermöglichte die Herstellung dünner keramischer Grünfolien im Bereich von 1-20 µm. Voraussetzung hierfür war die Entwicklung eines stabilen und gut dispergierten Schlickersystems mit guten Verlaufs-, Benetzungs- und Entbinderungseigenschaften. Die gemeinsame Wärmebehandlung der Verbundfolien erforderte die Anpassung der Schwindungsverläufe aufeinander. Ermöglicht wurde dies durch den Einsatz eines zweistufigen Mahlprozesses zur Modifikation der metallischen Pulver, wobei die Variation der Mahlparameter die Einstellung der Porosität in der metallischen Lage im Bereich von kleiner 3 Prozent bis über 45 Prozent, bei gleichzeitig dicht gesinterter keramischer Schicht erlaubte. Die Verbunde wurden nach der Co-Sinterung hinsichtlich Gefüge, Mischphasenbildung sowie Haftzugfestigkeit charakterisiert.
Die vorliegende Arbeit widmet sich der Formgebung und Co-Sinterung flächiger, mehrlagiger Metall-Keramik-Verbundfolien bestehend aus Yttrium teilstabilisiertem Zirkonoxid und dem Eisen-Chrom Stahl Crofer 22 APU®. Die Adaption des vor allem in der Papierindustrie eingesetzten Spiralrakelverfahrens als alternative zum Foliengießen nach dem Doctor-Blade Verfahren ermöglichte die Herstellung dünner keramischer Grünfolien im Bereich von 1-20 µm. Voraussetzung hierfür war die Entwicklung eines stabilen und gut dispergierten Schlickersystems mit guten Verlaufs-, Benetzungs- und Entbinderungseigenschaften. Die gemeinsame Wärmebehandlung der Verbundfolien erforderte die Anpassung der Schwindungsverläufe aufeinander. Ermöglicht wurde dies durch den Einsatz eines zweistufigen Mahlprozesses zur Modifikation der metallischen Pulver, wobei die Variation der Mahlparameter die Einstellung der Porosität in der metallischen Lage im Bereich von kleiner 3 Prozent bis über 45 Prozent, bei gleichzeitig dicht gesinterter keramischer Schicht erlaubte. Die Verbunde wurden nach der Co-Sinterung hinsichtlich Gefüge, Mischphasenbildung sowie Haftzugfestigkeit charakterisiert.
| Erscheinungsdatum | 19.10.2017 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Schriftenreihe Kompetenzen in Keramik ; 41 |
| Zusatzinfo | zahlr. Abb. und Tab. |
| Verlagsort | Stuttgart |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Themenwelt | Naturwissenschaften ► Chemie ► Technische Chemie |
| Technik | |
| Schlagworte | B • Fraunhofer IKTS • industrial chemistry & chemical engineering • Ingenieurswissenschaft • Keramik- und Glastechnologie • Materialwissenschaft • Papiertechnik • Pulvertechnologie • Verfahrensingenieur • Verfahrensingenieure • Werkstoffwissenschaftler |
| ISBN-10 | 3-8396-1252-7 / 3839612527 |
| ISBN-13 | 978-3-8396-1252-1 / 9783839612521 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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