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Polyurethanharze für Hochleistungs-Faserverbundstoffe in Rotorblättern von Windenergieanlagen

(Autor)

Buch | Softcover
221 Seiten
2016
TuTech Innovation (Verlag)
978-3-946094-08-1 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Polyurethanharze für Hochleistungs-Faserverbundstoffe in Rotorblättern von Windenergieanlagen - Manuel Kempf
CHF 55,95 inkl. MwSt
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Faserverstärkte Polyurethane sind für viele Anwendungen etabliert, aber fast ausschließlich
in nicht-strukturellen Komponenten zu finden. Eine zentrale Anforderung bei der
Herstellung großflächiger Strukturbauteile – wie Rotorblätter von Windenergieanlagen –
sind ausreichend lange Verarbeitungsdauern des Harzsystems. Für PU-Harze stellt dies eine
besondere Herausforderung dar, da Verarbeitbarkeit und gewünschte Endeigenschaften
teilweise gegensätzliche Modifikationen in der Harzchemie erfordern.
Die Aufklärung der Struktur-Eigenschafts-Beziehungen systematisch variierter PU-Harze
bildet die Basis, um schließlich mit einer auf die Zielanwendung ’Rotorblatt’ anforderungsgerecht
optimierten Formulierung die PU-spezifischen Prozessrandbedingungen
zur Herstellung von Faserverbundwerkstoffen mit hoher Laminatqualität zu erarbeiten.
Derart dargestellte PU-Verbundwerkstoffe zeichnen sich durch ein hervorragendes Eigenschaftsprofil
aus. Es wurde nachgewiesen, dass das Einsetzen erster Schädigungen – im
Vergleich zu Werkstoffen mit Epoxidharz-Matrix – zu deutlich höheren Lasten verschoben
ist. Die hohe Bruchzähigkeit und Ermüdungsbeständigkeit der PU-Harze wird durch
ihre starke Anbindung an die Fasern sehr gut ins Laminat transferiert. Das schädigungsresistente
Verhalten auch unter dynamischer Last und die Langzeittoleranz gegenüber
existierenden Mikro- oder Makroschädigungen unterstreichen das Leichtbaupotential dieser
Werkstofftechnologie.
Faserverstärkte Polyurethane sind für viele Anwendungen etabliert, aber fast ausschließlich
in nicht-strukturellen Komponenten zu finden. Eine zentrale Anforderung bei der
Herstellung großflächiger Strukturbauteile – wie Rotorblätter von Windenergieanlagen –
sind ausreichend lange Verarbeitungsdauern des Harzsystems. Für PU-Harze stellt dies eine
besondere Herausforderung dar, da Verarbeitbarkeit und gewünschte Endeigenschaften
teilweise gegensätzliche Modifikationen in der Harzchemie erfordern.
Die Aufklärung der Struktur-Eigenschafts-Beziehungen systematisch variierter PU-Harze
bildet die Basis, um schließlich mit einer auf die Zielanwendung ’Rotorblatt’ anforderungsgerecht
optimierten Formulierung die PU-spezifischen Prozessrandbedingungen
zur Herstellung von Faserverbundwerkstoffen mit hoher Laminatqualität zu erarbeiten.
Derart dargestellte PU-Verbundwerkstoffe zeichnen sich durch ein hervorragendes Eigenschaftsprofil
aus. Es wurde nachgewiesen, dass das Einsetzen erster Schädigungen – im
Vergleich zu Werkstoffen mit Epoxidharz-Matrix – zu deutlich höheren Lasten verschoben
ist. Die hohe Bruchzähigkeit und Ermüdungsbeständigkeit der PU-Harze wird durch
ihre starke Anbindung an die Fasern sehr gut ins Laminat transferiert. Das schädigungsresistente
Verhalten auch unter dynamischer Last und die Langzeittoleranz gegenüber
existierenden Mikro- oder Makroschädigungen unterstreichen das Leichtbaupotential dieser
Werkstofftechnologie.
Erscheinungsdatum
Reihe/Serie Technisch wissenschaftlicher Bericht
Sprache deutsch
Einbandart geklebt
Themenwelt Naturwissenschaften Chemie Organische Chemie
Schlagworte Ermüdung • Faserverbund • Harzinfusion • Polyurethan • Rotorblätter • Schallemissionsanalyse • Windenergie
ISBN-10 3-946094-08-2 / 3946094082
ISBN-13 978-3-946094-08-1 / 9783946094081
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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