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Die Macht der schwachen Strahlung

Was uns die Atomindustrie verschweigt
Buch | Hardcover
232 Seiten
2016
Zeitpunkt Verlag
978-3-9523955-5-4 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Die Macht der schwachen Strahlung - Cornelia Hesse-Honegger
CHF 36,40 inkl. MwSt
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Es ist unsere Geschichte

Mit 17 entdeckte sie als junge Illustratorin die ersten Fehler in einer wissenschaftlichen Arbeit - weil das Konzept nicht darzustellen war. Dann schärfte sie als wissenschaftliche Zeichnerin ihre Wahrnehmung für das Abnormale in der Tier- und Pflanzenwelt. Nach Tschernobyl entdeckte sie, dass die Natur rund um Atomanlagen voll von verkrüppelten Lebewesen ist. Mi tihren Zeichnungen öffnete sie der Welt die Augen für die zerstörerische Macht der angeblich schwacehn Strahlung. Doch die Wissenschaft wollte nicht hinsehen sondern vertraute ihren Messgeräten und Grenzwerten.

Dann machte sich Cornelia Hesse-Honegger auf die Reise zu den Hotspots der Atomgeschichte, zeichnete Wanzen, sammelte Daten, schloss Freundschaften und legt nun ihre bewegende Geschite vor. Es ist die Geschichte eines freien Menschen, des unverstellten Blicks und der grossen Hoffnung, die Macht der schwachen Strahlung und des grossen Geldes zu brechen. Es ist auch unsere Geschichte, die wir immer noch zu einem guten Ende führen können.

Cornelia Hesse-Honegger wurde 1944 in Zürich geboren und absolvierte 1961 bis 1964 ihre Ausbildung zur wissenschaftlichen Zeichnerin an der Universität Zürich unter Prof. H. Burla, unterstützt von ihrem Vater, dem Künstler Gottfried Honegger. 1962, 1966 und 1969 arbeitete sie in meeresbiologischen Instituten am Mittelmeer und im Südpazifik. 1967 malte sie im Labor durch Gift (EMS) genetisch veränderte Drosophila-Fliegen. 1969 begann sie, Blattwanzen zu sammeln und zu malen, eine künstlerische Forschungsarbeit, die sie bis heute fortführt. 1985 malte sie durch Strahlungsexperimente mutierte Fliegen. Diese entstellten Tiere aus der Welt der wissenschaftlichen Laboratorien wurden für sie zu den Prototypen der vom Menschen neu gestalteten bzw. verunstalteten Natur. Ihr Blick für genetisch geschädigte Insekten war geschärft und erkannte, was der traditionellen Wissenschaft verborgen blieb: Dass in den Fall-out-Gebieten der Katastrophe von Tschernobyl die Zahl missgebildeter Kleinlebewesen dramatisch zunahm. Während 27 Jahren reiste sie nach 1987 immer wieder in die Niederschlagsgebiete der radioaktiven Tschernobyl- Wolke und zu verschiedensten Atomanlagen auf der ganzen Welt und betrieb ihre Feldstudien. Sie sammelte rund 17 000 Wanzen, zeichnete viele davon und zeigte, dass Atomanlagen auch dann zu genetischen Schäden führen, wenn die Grenzwerte eingehalten werden. Ihre eindrücklichen Illustrationen wurden in Ausstellungen in aller Welt gezeigt, mehrere Bücher mit ihren Werken erschienen und Aufsehen erregende Zeitschriftenartikel, aber die Anerkennung ihrer Erkenntnisse liess lange auf sich warten. 2015 wurde sie mit dem «Nuclear-Free Future Award» ausgezeichnet. Cornelia Hesse-Honegger finanzierte ihre Forschungsarbeit mit Dessins für Seidendrucke, die weltweit als Schals und Krawatten getragen werden. www.wissenskunst.ch

Erscheinungsdatum
Reihe/Serie Edition Zeitpunkt
Zusatzinfo ganzseitigen, farbigen Abbildungen
Sprache deutsch
Maße 153 x 210 mm
Gewicht 501 g
Einbandart gebunden
Themenwelt Naturwissenschaften Biologie Ökologie / Naturschutz
Naturwissenschaften Chemie Physikalische Chemie
Schlagworte Atomanlagen • Atomindustrie • Hoffnung • Strahlenschäden • Strahlung
ISBN-10 3-9523955-5-2 / 3952395552
ISBN-13 978-3-9523955-5-4 / 9783952395554
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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