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Die Organisation des Lebendigen

Die Entstehung des biologischen Organismusbegriffs bei Cuvier, Leibniz und Kant

(Autor)

Buch | Softcover
110 Seiten
2020 | 2. Auflage
Campus (Verlag)
978-3-593-36281-6 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Die Organisation des Lebendigen - Tobias Cheung
CHF 82,55 inkl. MwSt
Mit dem Entstehen der Biologie um 1800 musste es möglich werden, den Begriff des Lebens naturwissenschaftlich zu erklären. Anhand von Cuviers Konzept des "Etre total" in der vergleichenden Anatomie, Leibniz' Monadologie und Kants Naturzweckbegriff rekonstruiert der Autor die Logik, die diesem Denken zugrunde liegt. Seine historische Analyse hinterfragt die methodischen Grundlagen und Voraussetzungen des Konstituierungsprozesses biologischen Denkens.
Mit dem Entstehen der Biologie um 1800 mußte es möglich werden, den Begriff des Lebens naturwissenschaftlich zu erklären. Anhand von Cuviers Konzept des »Être total« in der vergleichenden Anatomie, Leibniz Monadologie und Kants Naturzweckbegriff rekonstruiert Tobias Cheung die Logik, die diesem Denken zugrunde liegt.Unveränderter Nachdruck

Tobias Cheung, geb. 1968, studierte Biologie, Philosophie und Wissenschaftsgeschichte. Nach Forschungsaufenthalten in München, Paris, Cambridge (Mass.) und Tokyo arbeitet er zurzeit als Privatdozent und Heisenberg-Stipendiat am Kulturwissenschaftlichen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin.

Vorwort

1. Einleitung

2. Das Être total in der vergleichenden Anatomie Cuviers
2.1. Das Organ als Träger der organismischen Ordnung
2.2. Der Zusammenhang zwischen Funktion, Struktur und Disposition des Organs
2.3. Das geschlossene System der Organe
2.4. Die Totalität der Organisation des organischen Körpers
2.5. Zusammenfassung

3. Einheit durch Organisation im monadischen Körper: Leibniz und die Analogie des Lebendigen
3.1. Die Struktur der Totalität in der Einheit der Monade
3.1.1. Innen und Außen
3.1.2. Einfaches und Zusammengesetztes
3.2. Der individuelle monadische Körper
3.3. Die prästabilierte Harmonie
3.4. Der lebendige Organismus als Analogie
3.5. Zusammenfassung

4. Erscheinungen als Naturzwecke denken müssen: Kants transzendentale Wende
4.1. Erscheinung, Noumenon und transzendentales Objekt
4.2. Die Urteilskraft als Vermittlerin zwischen Begriff und Erscheinung
4.2.1. Vom Begriff zur Erscheinung
4.2.2. Von der Erscheinung zum Begriff
4.3. Die Erscheinungen organischer Körper
4.4. Der Naturzweck als regulativer Begriff
4.5. Zusammenfassung

5. Cuvier und die Organisation des Lebendigen

6. Schlußbetrachtung

Erscheint lt. Verlag 27.11.2020
Reihe/Serie Campus Forschung ; 787
Verlagsort Weinheim
Sprache deutsch
Maße 140 x 213 mm
Gewicht 163 g
Themenwelt Geisteswissenschaften Philosophie Allgemeines / Lexika
Geisteswissenschaften Philosophie Geschichte der Philosophie
Geisteswissenschaften Philosophie Philosophie der Neuzeit
Naturwissenschaften Biologie
Schlagworte Biologie • HC/Philosophie/Allgemeines, Lexika • Kant, Immanuel • Kant,Immanuel • Leibnit, Gottfried W. • Leibnit,Gottfried W. • Leibniz, Gottfried W. • Monade • Naturgeschichte • Naturphilosophie • Organ • Organismus / Organismen • Totalität • Wissenschaftsgeschichte
ISBN-10 3-593-36281-3 / 3593362813
ISBN-13 978-3-593-36281-6 / 9783593362816
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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