Ökologische Schäden, gesundheitliche Gefahren und Maßnahmen zur Eindämmung des Eichenprozessionsspinners im Forst und im urbanen Grün
Seiten
2013
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) (Verlag)
978-3-930037-95-7 (ISBN)
Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) (Verlag)
978-3-930037-95-7 (ISBN)
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Environmental damage, health risks and actions to control the Oak Processionary Moth in forestry and urban green
The oak processionary moth (Thaumetopoea processionea), short EPS, expands for several years in Germany and populated recreational and residential areas of human. The larvae of this butterfly not only damage the oak trees, but also endanger human
health. Their human pathogenic potentials based on the so •called "stinging hairs'; which are formed from the 3rd larval stage. To reach the final larval stage, the number and length of the stinging hairs are growing with each moult. The poison
Thaumetopoem is a risk to human health. A contact can cause skin irritation, respiratory problems as well as pseudo-allergic reactions sometimes It also leads to sick leave. in addition to a drastic restriction on the use of affected areas in urban green, the butterfly also causes massive problems in forestry
The EPS is a "traveler between the worlds:' On one hand he is a pest, such as forests, which can be combated on the Plant Protection Act with Insecticides. On the other hand It Is a heath pest and the control measures carried out with biocides. The
interest of forest protection and for reasons of public health protection the control of the pest is increasingly necessary. According to the Plant Protection Act approved insecticides for airborne deployment are Iimited availability and also because
of environmental and health aspects only for a limited application. Even after the current Biocide Notification Ordinance only a few insecticides are present, which are currently not allowed. An adequate control of the pest earl not currently be
guaranteed In any case. For this reason, the Federal Institute for Risk Assessment (BfR) and the Julius Kühn-Institute, Federal Research (entre for Cultivated Plants (JKI) organized a technical meeting in which experts from federal, state, science and
Industry discussed possibilities for the adequate control of the oak processionary moth and corresponding strategies.
Ökologische Schäden, gesundheitliche Gefahren und Maßnahmen zur Eindämmung des Eichenprozessionsspinners im Forst und im urbanen Grün
Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea), kurz EPS, breitet sich seit mehreren Jahren in Deutschland aus und besiedelt verstärkt auch Erholungs- und Siedlungsbereiche des Menschen. Die Larven dieses Schmetterlings schädigen
nicht nur die Eichen, sondern auch die Gesundheit des Menschen. Deren humanpathogenes Potenzial beruht auf den sog. "Brennhaaren'; die ab dem 3. Larvenstadium gebildet werden. Bis zum Erreichen des 6. und letzten Larvenstadiums nimmt die Anzahl und Länge der "Brennhaare" mit jeder Häutung zu. Das dort enthaltene Nesselgift Thaumetopoeln gefährdet die menschliche Gesundheit. Bei Kontakt können Hautirritationen, Augenreizungen, Atembeschwerden und pseudoallergische Reaktionen auftreten, die bisweilen auch zu Krankschreibungen führen. Neben einer drastischen Nutzungseinschränkung betroffener Areale verursacht die wärmeliebende und auf Eiche (Quercus spp.) spezialisierte Schmetterlingsart zudem massive Probleme in der Forstwirtschaft.
Der EPS ist ein "Wanderer zwischen den Welten". Einerseits ist er ein Pflanzenschädling, z. B. in Wäldern, der auf Grundlage des Pflanzenschutzrechts grundsätzlich mit Insektiziden bekämpft werden kann. Andererseits ist er ein Gesundheitsschadling und Bekämpfungsmaßnahmen unterliegen damit dem Biozidgesetz. Im Interesse des Waldschutzes und aus Gründen des Gesundheitsschutzes wird eine Bekämpfung des Schädlings Immer notwendiger. Nach dem Pflanzenschutzgesetz sind zugelassene Insektizide für die luftgestützte Ausbringung nur eingeschränkt verfügbar und zudem aufgrund von Umwelt- und
Gesundheitsaspekten nur begrenzt anwendbar. Auch nach dem Biozidgesetz sind nur wenige verfügbare Mittel vorhanden, die bislang aber nicht zugelassen sind. Eine hinreichende Bekämpfung des Schaderregers kann derzeit nicht in Jedem Fall
gewährleistet werden. Aus diesem Grund veranstalteten das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und das Julius Kühn-Institut (JKI) ein Fachgespräch, in dem Experten aus Bund, Ländern, Wissenschaft und Industrie Möglichkeiten einer angemessenen Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners und entsprechende Strategien diskutierten.
The oak processionary moth (Thaumetopoea processionea), short EPS, expands for several years in Germany and populated recreational and residential areas of human. The larvae of this butterfly not only damage the oak trees, but also endanger human
health. Their human pathogenic potentials based on the so •called "stinging hairs'; which are formed from the 3rd larval stage. To reach the final larval stage, the number and length of the stinging hairs are growing with each moult. The poison
Thaumetopoem is a risk to human health. A contact can cause skin irritation, respiratory problems as well as pseudo-allergic reactions sometimes It also leads to sick leave. in addition to a drastic restriction on the use of affected areas in urban green, the butterfly also causes massive problems in forestry
The EPS is a "traveler between the worlds:' On one hand he is a pest, such as forests, which can be combated on the Plant Protection Act with Insecticides. On the other hand It Is a heath pest and the control measures carried out with biocides. The
interest of forest protection and for reasons of public health protection the control of the pest is increasingly necessary. According to the Plant Protection Act approved insecticides for airborne deployment are Iimited availability and also because
of environmental and health aspects only for a limited application. Even after the current Biocide Notification Ordinance only a few insecticides are present, which are currently not allowed. An adequate control of the pest earl not currently be
guaranteed In any case. For this reason, the Federal Institute for Risk Assessment (BfR) and the Julius Kühn-Institute, Federal Research (entre for Cultivated Plants (JKI) organized a technical meeting in which experts from federal, state, science and
Industry discussed possibilities for the adequate control of the oak processionary moth and corresponding strategies.
Ökologische Schäden, gesundheitliche Gefahren und Maßnahmen zur Eindämmung des Eichenprozessionsspinners im Forst und im urbanen Grün
Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea), kurz EPS, breitet sich seit mehreren Jahren in Deutschland aus und besiedelt verstärkt auch Erholungs- und Siedlungsbereiche des Menschen. Die Larven dieses Schmetterlings schädigen
nicht nur die Eichen, sondern auch die Gesundheit des Menschen. Deren humanpathogenes Potenzial beruht auf den sog. "Brennhaaren'; die ab dem 3. Larvenstadium gebildet werden. Bis zum Erreichen des 6. und letzten Larvenstadiums nimmt die Anzahl und Länge der "Brennhaare" mit jeder Häutung zu. Das dort enthaltene Nesselgift Thaumetopoeln gefährdet die menschliche Gesundheit. Bei Kontakt können Hautirritationen, Augenreizungen, Atembeschwerden und pseudoallergische Reaktionen auftreten, die bisweilen auch zu Krankschreibungen führen. Neben einer drastischen Nutzungseinschränkung betroffener Areale verursacht die wärmeliebende und auf Eiche (Quercus spp.) spezialisierte Schmetterlingsart zudem massive Probleme in der Forstwirtschaft.
Der EPS ist ein "Wanderer zwischen den Welten". Einerseits ist er ein Pflanzenschädling, z. B. in Wäldern, der auf Grundlage des Pflanzenschutzrechts grundsätzlich mit Insektiziden bekämpft werden kann. Andererseits ist er ein Gesundheitsschadling und Bekämpfungsmaßnahmen unterliegen damit dem Biozidgesetz. Im Interesse des Waldschutzes und aus Gründen des Gesundheitsschutzes wird eine Bekämpfung des Schädlings Immer notwendiger. Nach dem Pflanzenschutzgesetz sind zugelassene Insektizide für die luftgestützte Ausbringung nur eingeschränkt verfügbar und zudem aufgrund von Umwelt- und
Gesundheitsaspekten nur begrenzt anwendbar. Auch nach dem Biozidgesetz sind nur wenige verfügbare Mittel vorhanden, die bislang aber nicht zugelassen sind. Eine hinreichende Bekämpfung des Schaderregers kann derzeit nicht in Jedem Fall
gewährleistet werden. Aus diesem Grund veranstalteten das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und das Julius Kühn-Institut (JKI) ein Fachgespräch, in dem Experten aus Bund, Ländern, Wissenschaft und Industrie Möglichkeiten einer angemessenen Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners und entsprechende Strategien diskutierten.
| Reihe/Serie | Julius-Kühn-Archiv ; 440 |
|---|---|
| Verlagsort | Quedlinburg |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 170 x 240 mm |
| Gewicht | 250 g |
| Themenwelt | Naturwissenschaften |
| Weitere Fachgebiete ► Land- / Forstwirtschaft / Fischerei | |
| Schlagworte | Eichenkrankheit • Prozessionsspinner • Waldschäden |
| ISBN-10 | 3-930037-95-5 / 3930037955 |
| ISBN-13 | 978-3-930037-95-7 / 9783930037957 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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