Herbizide
Seiten
2011
Springer Berlin (Verlag)
978-3-642-66617-9 (ISBN)
Springer Berlin (Verlag)
978-3-642-66617-9 (ISBN)
Die Notwendigkeit des Pflanzenschutzes begann für den Menschen mit dem syste matischen Anbau von Kulturpflanzen. Während die Bekämpfung von Insekten und Pilzerkrankungen erst mit Hilfe chemischer Mittel in neuerer Zeit möglich wurde, ist eine rein mechanische Beseitigung von Unkräutern bereits seit Jahrtausenden üblich. Ein Wechsel von Kulturen mit nachfolgender Bodenbearbeitung, seit Jahr hunderten, z. B. in Deutschland geübt, ferner die Saatgutreinigung, trugen wesent lich zur Niederhaltung von Schäden durch Unkräuter bei. Das Spezialproblem örtlicher totaler Pflanzenvernichtung wurde mit fortschrei tender Zivilisation immer gröl3er und schwieriger lösbar, ich denke hier an die Beseitigung von Pflanzenwuchs auf Industriegelände, Eisenbahnanlagen, Sport plätzen, Parkwegen usw. Erst recht spät. d. h. Ende des 19. Jahrhunderts, be gann man, sich der pflanzenschädigenden Wirkung einiger anorganischer Chemi kalien, wie Kupfer- oder Eisen(II)-sulfat, zur Totalvernichtung von Pflanzen zu bedienen. Eine restlose Unkrautvernichtung, d. h. in speziellen Fällen die völlige Vernichtung allen Pflanzenwachstums, konnte mit anorganischen Chemikalien in der Folgezeit - vorwiegend zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg - nachdem einige besonders wirksame Verbindungen, wie z. B. Natriumchlorat und Natriumarsenit, aufgefunden worden waren, befriedigend gelöst werden. Aber die Anwendung an organiseher Verbindungen brachte einige Nachteile mit sich. Die wasserlöslichen Salze des Natriumchlorats sind in ihrer Wirkung zu sehr abhängig vom Klima bzw. Wetter. Auch ist Natriumchlorat zusammen mit organischem Material feuerge fährlich, und selbst die mit ihm behandelten Flächen können feuergefährlich wer den. Natriumarsenit andererseits ist giftig und gibt Anlal3 zu unerwünschten Arsen Rückständen im Boden. Davon abgesehen sind die Aufwandmengen meist hoch.
Band 5.- Herbizide.- 1. Einteilung der Herbizide.- 2. Unterscheidung der Herbizide nach ihrer Wirkungsweise und Anwendung.- 3. Teste zur Prüfung von Herbiziden.- 4. Anorganische Herbizide.- 5. Organische Herbizide.- Patentergänzung 1969 bis September 1976.- Namenregister.- Stoffregister.
| Erscheint lt. Verlag | 15.11.2011 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Chemie der Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel |
| Zusatzinfo | XXI, 752 S. 5 Abb. |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 170 x 244 mm |
| Gewicht | 1318 g |
| Themenwelt | Naturwissenschaften ► Chemie |
| Schlagworte | Bindungen • Chemische Unkrautbekämpfung • Herbizide • Patent • Salze |
| ISBN-10 | 3-642-66617-5 / 3642666175 |
| ISBN-13 | 978-3-642-66617-9 / 9783642666179 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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