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Ungleichheit (eBook)

Medien- und kommunikationssoziologische Perspektiven

Christian Stegbauer (Herausgeber)

eBook Download: PDF
2012
348 Seiten
VS Verlag für Sozialwissenschaften
978-3-531-94213-1 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Ungleichheit -
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Gesellschaften unterliegen einem Wandel. Zu diesem Wandel gehört die zunehmende Verbreitung von Medien im Alltag. Soziale Ungleichheit ist eines der wichtigsten Themen der Soziologie. Beides zusammen betrachtet dieser Band: Thematisiert wird die Entstehung von Ungleichheit bei der Produktion von Medien, bei deren Anwendung und Konsum, bei den Medieninhalten und nicht zuletzt auch in den Medien selbst, wie dies etwa beim Internet der Fall ist. Im Band werden theoretische Zugänge und Fallstudien vorgestellt und damit der Stand der Forschung in diesem Bereich erschlossen.

Dr. Christian Stegbauer ist Privatdozent für Soziologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt.

Dr. Christian Stegbauer ist Privatdozent für Soziologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt.

Inhalt 5
I Einleitung 8
Medien und soziale Ungleichheit: Eine Einleitung 9
Literatur 15
II Öffentlichkeit und Massenmedien 17
Ungleichheit und Öffentlichkeit 18
1 Problemaufriss 18
2 Nutzen und Mängel der Differenzierungstheorie 20
3 Verschränkungsgewinne 23
4 Differenzierungseffekte in öffentlichkeitssoziologischer Perspektive 25
4.1 Außermediale Differenzierungseffekte auf die Öffentlichkeit 27
4.2 Ausdifferenzierung des Mediensystems 29
5 Fazit 30
Literaturverzeichnis 31
Kommunikative Partizipation als Sprecher: zum Standing unterschiedlicher Akteure in mediatisierten öffentlichen Diskursen 34
1 Einleitung 34
2 Ungleichheiten in kommunikativer Partizipation 36
3 Sprecherrollen im medialen Diskurs 37
3.1 Operationalisierungen 38
4 Beispiel 1: Partizipationsmöglichkeiten im mediatisierten Diskurs zur Integration 39
4.1 Partizipation verschiedener Sprechergruppen 40
4.2 Mediale Unterschiede 41
4.3 Das „Standing“ der Akteure 44
5 Beispiel 2: Partizipation und Sprecherrollen in E-Papers und Blogs 45
5.1 Partizipation verschiedener Sprechergruppen 46
5.2 Sprecher und Gruppenzugehörigkeit 47
5.3 Partizipationsmöglichkeiten als aktiver Kommunikator 48
5.4 Anonymität und Meinungen 49
6 Resümee 51
Literatur 52
Über die Mediatisierung der Freizeit: Wie und in welchen sozialen Gruppen die Medienpräferenz der Deutschen seit der Einführung 54
1 Einleitung und Hypothesen 54
2 Datenbasis: Zeitreihen der Mediennutzung auf Basis der Media-Analysen (MA) 56
3 Über die soziale Ausdifferenzierung der Mediennutzung 59
4 Multivariate Untersuchung der Mediatisierung in der Freizeit 62
5 Fazit 68
Literatur 68
Strukturelle Ungleichheit zwischen West-und Ostdeutschland – Eine Erklärung für Mediennutzungsunterschiede ? 70
1 Ausgangsüberlegung 70
2 Mediennutzung Ost 73
3 Soziale Ungleichheit zwischen Ostund Westdeutschland 83
3.1 Transformationsprozesse Ostdeutschlands 85
4 Zusammenfassende Überlegungen – aber kein Schluss 89
Literatur 94
Grenzüberschreitende Ungleichheiten ? Eine qualitative Analyse der Medienberichterstattung in drei deutschen Grenzregionen1 98
1 Konzeptioneller Rahmen und Fragestellung 98
2 Forschungsdesign, Daten und Methoden 102
3 Ergebnisse 107
3.1 Wird die Situation jenseits der Grenze wahrgenommen und auf Deutschland bezogen ? 107
3.2 Wie werden Unterschiede dargestellt und in Ungleichheiten überführt ? 109
4 Zusammenfassung und Diskussion 113
Literaturverzeichnis 115
Reality TV und Arbeitswelten: Inhalte und Rezeptionsweisen von Docu Soaps zum Thema Jobvermittlung 118
1 Kontext: Erwerbsarbeit, Identitätsarbeit und die Dominanz des Unternehmerischen Selbst 120
1.1 Zur Bedeutung von Erwerbsarbeit im Kontext der Ungleichheitsdiskussion 120
1.2 Das unternehmerische Selbst: Eine hegemoniale Subjektivierungsform innerhalb und außerhalb von Arbeitswelten 122
1.3 Zum Zusammenhang von Erwerbsarbeit und Identitätsarbeit 123
2 Text: Mediale Identitätsofferten durch Reality TV 124
2.1 Mediale Identitätsarbeit in Alltagsund Arbeitswelt 124
2.2 Mediale Repräsentationen von Arbeitswelten: Jobvermittlungsformate im Fernsehen 126
2.3 Deine Chance ! 3 Bewerber – 1 Job 127
2.4 Geringe Berufsvielfalt durch Verengung des repräsentierten Berufsspektrums 131
2.5 Repräsentation von Leistungsanforderungsparadoxien 132
2.6 Dramatisierung eines stilisierten Selektionsdrucks und omnipräsenten Konkurrenzdenkens 133
2.7 Emotionalisierung von Erfolg und Scheitern 133
2.8 Antreten zum Scheitern – Stereotypisierung der KandidatInnen 134
3 Lesarten: Aneignungsprozesse zwischen Affirmation und Subversion 135
3.1 Bedeutung der Arbeit für die Befragten 136
3.2 Zwischen Nebenbeirezeption und involvierter Informations-und Orientierungssuche 137
3.3 Soziale Lateralund Abwärtsvergleiche mit den TV-BewerberInnen 139
3.4 „Stereotypenmarathon“ – Bewertung der KandidatInnen und der Sendeideologie 140
3.5 Überzogene Leistungsanforderungen und Gerechtigkeitsdiskurse 141
4 Fazit 141
Literatur 143
Karriere und soziale Ungleichheit im journalistischen Feld: Die Feld-HabitusPassung von Journalistenschülern 147
1 Das journalistische Feld in Deutschland ist mittelschichtorientiert 147
1.1 Theoretischer Hintergrund: der Habituszirkel im journalistischen Feld 148
1.2 Die Untersuchung: Datenbasis und Methode 150
2 Journalistenschüler – feldspezifische Elite mit Herkunftsprivileg 151
2.1 Journalistenschüler stammen selbst im Vergleich zu anderen privilegierten Gruppen aus einer hohen Herkunftsgruppe 152
2.2 Journalistenschüler stammen aus Elternhäusern mit hohem kulturellen Kapital 153
2.3 Die Selektion nach Herkunft vollzieht sich vor allem durch informelle Kriterien im Auswahlgespräch 155
3 Der Habituszirkel sorgt für schichtspezifische Zuordnungsprozesse an Journalistenschulen 158
Literaturverzeichnis 159
III Migration 162
Mediatisierte Vernetzungschancen: Ungleichheit und die Rolle von Sprache für mediale Migranten 163
1 Einleitung: Ungleichheit, Medien und Migration 163
2 Mediale Migranten 164
3 Aneignungstypen kultureller Identität und kommunikativer Vernetzung: Herkunfts-, Ethnound Weltorientierte 167
4 Mediatisierte Vernetzungschancen 172
5 Sprache als mediatisierte Vernetzungschance 173
5.1 Herkunftsorientierte 174
5.2 Ethnoorientierte 179
5.3 Weltorientierte 184
6 Ungleichheit und mediatisierte Vernetzungschancen der Sprache 187
Literatur 189
Egal, wer du bist ? Kommunikative Praktiken der Zugehörigkeit und Distinktion im medialen Alltag transnationaler Migration 191
1 Soziale Ungleichheiten in globalisierten Welten: Wechselwirkungen sozialer, virtueller und physischer Mobilität 192
2 Cibervalle: Eine transnationale Lebensgemeinschaft von Paraguayer/innen und ihre sozialen Landschaften 194
3 Paraguay(er/innen) im weltweiten Kommunikationsnetz 195
4 Paraguayische Migrant/innen in Argentinien: Zwischen rassistischer Diskriminierung, sozialem Aufstieg und technologischem Fort 197
5 „Ein Fenster nach Paraguay“ – Die Bedeutung Cibervalles in der Migration 200
6 „Ein Fenster zur Welt“ – Die Bedeutung Cibervalles für die Nutzer/innen in Paraguay 205
7 Kommunikative Praktiken von Zugehörigkeit und Distinktion in einer transnationalen ‚Netzelite‘ 207
8 Zusammenfassung 210
Literatur 211
IV Gender 214
Von Gender & Internet zu Intersektionalität &
1 Das Internet – Abbild, Zuspitzung oder Egalisierung ungleicher Geschlechterverhältnisse ? 216
1.1 Diskurse: Kontroverse Verhandlungen zwischen Verstärkung und Auflösung vergeschlechtlichter Ungleichheit 217
1.2 Identitäten: Experimente jenseits von Ungleichheitskategorien 218
1.3 Zugang: Digital divide nicht mehr primär vergeschlechtlicht 218
1.4 Nutzung: Geschlechtsspezifische Muster durch sozio-ökonomische Faktoren 219
1.5 Herstellungsweisen: Ungleichheit und Diskriminierung über vergeschlechtlichte Inhalte und Artefakte 220
1.6 Politisches Potenzial: Internet als Mittel zur Stärkung feministischer Politik 221
1.7 Wandel und Persistenz von Gender im Internet 221
2 Intersektionalität: Die Geschlechterforschung stellt ihre Masterkategorie zur Disposition 222
3 Neue soziale Ungleichheiten im Web 2.0: ein intersektionaler Blick 224
4 Fazit 229
Literatur 232
Medienhandeln in Generationsund Geschlechterbeziehungen: Zwischen identitätsstiftender Idiosynkratie und Reproduktion sozialer U 235
1 Einleitung 235
2 Beziehungshandeln, Alltag und Mediatisierung 236
3 Beziehungsund Kommunikationsstrukturen und Identitätskonstruktion 239
4 Empirische Erfassung alltäglicher (Medien)Kommunikation in sozialen Beziehungen 242
5 Ergebnisse: Beziehungsrollen, Praktiken sozialer Unterstützung und Generationsverhandlung im Medienalltag 244
6 Fazit: Differenz als Bestandteil des kommunikativen Repertoires in Beziehungen 248
Literatur 249
Geschlechtsgebundene Erfahrungen aushandeln – Freiräume schaffen: Die Rezeption von Frauenzeitschriften als Reaktion auf mediale 252
1 Einführung: Ungleichheit im Kontext geschlechtsgebundenen Medienhandelns 252
2 Theoretische Perspektiven auf Geschlechterungleichheit und Medienrezeption 254
2.1 Lebensweltliche Bedingungen: Auswirkungen sozialer Ungleichheit auf die Orte und Zeiten der Frauenzeitschriftenrezeption 256
2.2 Kompensation der ungleichen Darstellung des weiblichen Lebenszusammenhangs in Medieninhalten durch klassische Frauenzeitschr 257
3 Methode 259
4 Befunde: Frauenzeitschriftenlesen und Geschlechter(un)gerechtigkeit 259
4.1 Konsequenzen der ungleichen häuslichen Arbeitsteilung 260
4.2 Inhaltliche Charakteristika: Weibliche Alltagskultur und geschlechtsgebundenes Wissen als Wert erleben 261
4.3 Reproduktion gesellschaftlicher Abwertungsdiskurse 263
4.4 Reproduktion von Gender-Definitionen und Zweigeschlechtlichkeit 264
5 Fazit: Das Verhältnis von Zeitschriftenrezeption und sozialer Ungleichheit 266
Literaturverzeichnis 267
V Ungleichheitsproduktion in den Medien 269
Transitorische Sozialbeziehungen oder: Wider die Ungleichheitsblindheit der Internetsoziologie 270
1 Die Ungleichheitsblindheit der Internetsoziologie 271
2 „Weak social context clues“ oder die Hoffnung auf ein egalisierendes Medium 273
3 Transitorische Sozialbeziehungen und die Wiedereinführung von „social context clues“ 274
4 „Bringing society back in“ – Repräsentationsformen sozialer Ungleichheit auf Online Dating Sites 277
4.1 Körperbilder 279
4.2 Sozioökonomischer Status 280
4.3 Tugendhaftigkeit 281
4.4 Die sozialen Konturen des begehrenswerten Subjekts 282
5 Fazit 284
Literatur 286
Strukturelle Ursachen der Entstehung von Ungleichheit in Beziehungsmedien 289
1 Einführung 289
2 Was sind Beziehungsmedien ? 291
3 Ungleichheit in Beziehungsmedien ? 292
4 Positionen 294
5 Ungleiche Beteiligung in Mailinglisten 294
6 Wo haben die Entstrukturierungsdiagnosen Recht ? 301
7 Warum Ungleichheit entstehen muss 301
7.1 Kapazitätsgrenzen 302
7.2 Ein Mehrebenenmodell zur Entstehung der Struktur 303
8 Ungleichheit 306
9 Handelt es sich um Differenz – oder Ungleichheit ? 307
Literatur 308
„Bowling alone together“ – Der Zusammenhang von Sozialkapital und sozialer Ungleichheit in Online-Spielwelten 311
1 Einleitung 311
2 Soziale Implikationen des Computerspielens 312
3 Sozialkapital als Konzept der Ungleichheitsforschung 316
4 Der Zusammenhang von Sozialkapital, Engagement und Online-Spielen 318
5 Computerspielen und die Generierung von Sozialkapital im Kontext ihrer medienkulturellen Einbettung 322
6 Ausblick: Herstellung öffentlicher Konnektivität durch Computerspiele ? 327
Literatur 328
Zu den Autoren 333

Erscheint lt. Verlag 23.4.2012
Zusatzinfo 348 S. 27 Abb., 3 Abb. in Farbe.
Verlagsort Wiesbaden
Sprache deutsch
Themenwelt Naturwissenschaften Chemie
Sozialwissenschaften Politik / Verwaltung
Sozialwissenschaften Soziologie
Schlagworte Kommunikation • Medien • Netzwerk • Social Web • Soziologie • Web 2.0
ISBN-10 3-531-94213-1 / 3531942131
ISBN-13 978-3-531-94213-1 / 9783531942131
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