Alle, nicht jeder (eBook)
660 Seiten
Springer Berlin (Verlag)
978-3-540-26796-6 (ISBN)
Vorwort zur vierten, überarbeiteten Auflage 7
Vorwort zur ersten Auflage 11
Inhalt 21
Einleitung 25
Liegen die Meinungsforscher nicht meistens daneben? 26
Statt der Einteilung in »richtig« oder »falsch« – ein Denken in Wahrscheinlichkeiten 32
Person und Merkmal 33
Das Übergreifen der Statistik – Darf man Menschen zählen? 34
Mehrzahlbereich und Moralstatistik 36
Das Gesetz der großen Zahl und die Willensfreiheit des Menschen 38
Aufkommen der Umfragen 42
Konfrontierung mit dem Stichprobenverfahren 44
Das Unbehagen gegenüber Zahlen 47
Abstoßende Gleichförmigkeit im statistischen Bereich 48
Der Mensch als Bruchteil der Menschengattung 48
Gute Einzahl, böse Mehrzahl 49
Ist Statistik oberflächlich? 51
Falsche Übertragung von Vorstellungen des Individualbereichs in den statistischen Bereich 52
Demoskopie und Massenkultur 53
Verlust der Ganzheit 54
Wie gut ist der Apfelwein? Fallstudien sind eindrucksvoller als Prozentangaben 56
Der Merkmalsbereich: die Perspektive der Herrscher, Heerführer, der Bürokratie – und der Sozialwissenschaftler 58
Wir müssen zählen, um Nachweise führen zu können 60
Aussagen über alle sind nicht Aussagen über jeden 61
I. Das demoskopische Interview 63
Umdenken: Das Gespräch ist kein Gespräch 64
Interviewer und Befragte: die schwächsten Glieder in der Kette 66
Radikale Trennung der Rolle von Forscher und Interviewer 69
Die Standardisierung verlangt intensive Vorarbeit 79
Der Forscher geniert sich 84
Das demoskopische Interview ist ein Reaktions- Experiment 86
Bekehrungen im Interview – leicht, aber nutzlos 90
Man kann die ganze Bevölkerung hören, aber nicht zur ganzen Bevölkerung sprechen 96
II. Der Fragebogen 97
Programmfrage und Testfrage 97
Man muß die Methode aus ihren Fehlerquellen verstehen 99
Die Programmfrage wird »übersetzt« – die Testfrage wird » formuliert « 104
Sagen die Leute die Wahrheit? 106
»Nicht der Interviewer, der Fragebogen 108
muß schlau sein« 108
Fragebogenkonferenz 114
Aufbau und Reihenfolge: » Ich habe Ihren Fragebogen geordnet« 124
Fragebogen mit guten Manieren 126
Der Lernprozeß im Interview: » Kommt danach WARUM? « 127
Wie lange darf ein Interview dauern? 129
Der taube Interviewer 131
Die »offene Frage« stammt aus dem Einzelgespräch und ist für statistische Verarbeitung meist weniger gut geeignet 132
Beispiele fragebogentechnischer Lösungen 134
Listen, Bilder, Karten: Wo das Telefon versagt 150
Der Vorstoß ins Unbewußte101 175
Der Interviewer als Beobachter 193
Hundert Stolperfallen 195
III. Der repräsentative Querschnitt 212
»Das Geheimrezept verraten Sie sicher nicht!« 212
Die mathematische Grundlage, das »Gesetz der großen Zahl « 214
Drei statistische Schlüsse und viele Formeln 231
Das verkleinerte Modell 235
Abgrenzung des »Universums«: Über wen soll die Untersuchung aussagen? 236
Die Meinung aller Edelgesinnten 237
Warum man manchmal die falschen Leute befragen muß 237
Wer wird befragt? Die Auswahl der Zielperson 239
»Random« und »Quota« 240
»Sie überlassen die Auswahl dem Zufall? Das ist aber sehr leichtsinnig « 241
Grundtypen von Random-Auswahlverfahren 242
Listen, Dateien oder Flächenstichproben 249
Stichproben mit Denkfehlern 257
Die Quotenmethode 259
Repräsentative und nichtrepräsentative Quotenauswahl36 262
Gleiche Chance für jeden 263
Das Mißverständnis der gezielten oder bewußten Auswahl 264
Für und wider »Random« und Quote 267
Bleibt der Interviewer im Parterre? 280
Immer dieselben Leute: Die Panel-Methode 285
Wieviel Prozent müssen befragt werden? 289
Sind weniger als 2000 auch repräsentativ? 290
Wie genau sollen die Ergebnisse sein? 291
Halbgruppen: Die gegabelte Befragung88 293
Der »geschönte« Wähler? 294
»Exit Polls« 301
Hinz und Kunz 302
Schneeball oder Kette und andere unkonventionelle Auswahlverfahren 303
Repräsentative Querschnitte sind robust 306
Telefonische Umfragen 312
Schriftliche Umfragen129 318
Internet-Umfragen 321
IV. Interviewer-Organisation und Feldarbeit Sorgfältige Auswahl – wenig Schulung 322
Der kontaktfähige Pedant 323
Wie findet man Interviewer? 328
Vertreternetz: kein brauchbares Vorbild 330
Abermals: Man muß die Methode aus ihren Fehlerquellen verstehen 331
»Interessieren Sie sich für Menschen?« 334
Test und Training zugleich 335
Zentralisierte oder dezentralisierte Interviewer- Organisation 337
Frau Peters großer Sohn: Ein Brief an Interviewer über Probleme des Messens 350
»Das erklären wir den Interviewern!« 355
Interviewer-Einsatz 363
»Feldarbeit« in der Wohnküche 365
Auswahl, Pflege, Einsatz, Kontrolle – die Interviewer- Organisation wird als Kollektiv behandelt 372
Das Fälscher-Problem 373
Der Interviewer-Einfluß 376
Interviewer im vorstatistischen Bereich 379
V. Aufbereitung 381
Die Rückübersetzung 381
Der Verschlüsselungsplan 382
Der Verschlüsselungsplan entsteht in zwei Etappen 383
Sieben Regeln, wie man Zähl-Kategorien für Antworten auf offene Fragen bildet 387
Hoffnungen in 21 Kategorien: Beispiel eines Verschlüsselungsplans 395
Verschlüsselung von Zahlenangaben 397
VI. Auswertung, Analyse 400
Die eindimensionale Grundtabelle: » Schlafen Sie meist leicht ein? « 400
Warum Umfrageergebnisse meist in Prozentzahlen ausgedrückt werden 402
Die Beziehungen zwischen zwei Zahlen 404
Absolute Zahlen: störend und notwendig 407
Wenn Prozentadditionen über 100 ergeben 409
Das Einschlafen wird analysiert 413
Der Schritt von der zwei- zur dreidimensionalen Tabelle – eines der wichtigsten Manöver 415
»Das Alter wird konstant gehalten« 418
Scheinkorrelationen: 419
Fallgruben 419
für Analytiker 419
Macht fernsehen blind? 422
Die Suche nach dem Stör-Faktor 428
Die »erklärende Korrelation« hilft, Kandidaten für Lebensversicherungen zu finden 433
Welcher von zwei einflußreichen Faktoren ist der einflußreichere? 434
Kann etwas zutreffen und doch eine Scheinkorrelation sein? Ein Schema zur Bestimmung 436
Ein dritter Fall: die bedingten Korrelationen 438
Nach welchen Gruppen soll das Material ausgezählt werden? 439
Ehemann sparsam, Ehefrau sparsam: Milieu- Analyse und andere Klassifikationen, die über das Individuum hinausgreifen 440
Kreuz- und Quer-Auswertung: Das Umfragematerial wird durchgekämmt 441
Fünf Schlüsselbegriffe: Stimmigkeit, Verläßlichkeit, Gültigkeit, Präzision, Genauigkeit 448
»Weil die Grillen zirpen, geht die Sonne auf« 452
Der erste Schritt: die Suche nach verborgenen statistischen Knoten 456
VII. Untersuchungskonzepte 457
Die Untersuchung von Kausal-Beziehungen 458
Kann man mit Statistik alles beweisen? 463
Für die Analyse gesucht: statistisch vergleichbare Gruppen 464
Das Feldexperiment in der Sozialforschung 465
Die gegabelte Befragung ist die verbreitetste Form statistischer Experimente 473
Beispiel Anzeigentest 473
Test der Wirkung von Wörtern und Argumenten 476
Beispiel Produkttest 480
Vorzüge der Panel-Methode für Prozeß- Analysen 481
Trend-Beobachtungen führen über Jahrzehnte hinweg 491
Nutzt sich ein Bild ab? Der Zeitraffer-Test 494
Motivforschung 496
Suchphase und Beweisphase 499
Personenbezogene und merkmalbezogene Motivforschung 503
Aufklärung des Einzelfalls 504
Der Einkaufszettel mit Nescafé – ein Klassiker statistischer Motivforschung 506
Junger Mann mit Zigarette: Vom Rauchen wird bei einer Motivstudie über das Rauchen nicht gesprochen 508
Korrelationsanalyse als beweiskräftiges Instrument der Motivforschung 510
Was sind interessante Motive? Man muß praktische Folgerungen aus ihrer Entdeckung ziehen können 514
Die Umfrageforschung überschreitet die Grenzen der Aussagefähigkeit des Individuums 515
Lesendes Kind, spielendes Kind. Das Experiment zeigt den Stellenwert des Lesens 516
Ist Design unwichtig? 519
Symptome, Signale: Schmeckt das Pfeifchen noch? 521
Das »bella-figura«-Syndrom88 522
Vorstellungen im Relief: die »Images« 524
Nahbild und Fernbild: das Stereotyp 529
Die sozial-optische Täuschung 531
Ein Arsenal von Skalen 534
Telefon, aber kein fließendes Wasser? 536
Indikator-Fragen und das Phänomen ihrer Austauschbarkeit 541
Wie frisiert man ein Moped? 542
Experiment andersherum: die Extremgruppen- Analyse 544
Signifikanzberechnungen, Korrelations- Koeffizienten: Hilfsmittel der Analyse 545
Die zu Unrecht verachtete Kreuztabelle 549
Schöner als jede Tabelle: das Mapping 553
Wie die Skala Persönlichkeitsstärke entdeckt wurde 559
»An Faktorenanalysen glaube ich nicht« 562
Wie Kolumbus 566
Ein Prozeß öffentlicher Meinung wird analysiert 574
Der »Story-Finder«. Der Geschichten-Entdecker 577
VIII. Berichterstattung 582
Neugruppierung des Materials: Abwerfen von fragetechnischem Ballast 582
Die beste Basis der Prozentberechnung läßt sich nicht mechanisch festsetzen 588
Betriebe? Verbrauchte Mengen? Geräte? Prozentzahlen beziehen sich nicht immer auf Personen 591
»Weiß nicht« gehört zum Ergebnis 592
Prozente in »welcher Richtung«? 593
Die Prozentrechnung soll von dem einflußreicheren Faktor ausgehen 596
Überflüssige Zahlen und Abkürzungen töten eine Tabelle 599
Die unabhängige Variable als Subjekt, als Personengruppe vorstellen, die abhängige mit einem Verb einführen 605
Scheinwerfer auf das Wesentliche: Graphiken 607
Die Fahrgäste massieren sich an den Verkehrsspitzen 613
Befunde und Vermutungen optisch voneinander absetzen 614
Einleitung und Anhang 615
Testfragen konkret, Berichterstattung abstrakt 615
Nachwort: Wie erkennt man Qualität in der Umfrageforschung? 616
Enzyklopädisches Stichwort: » Umfrageforschung – Demoskopie« 623
Organisatorischer Aufbau von Instituten für Umfrageforschung 628
Literatur 630
Register 650
| Erscheint lt. Verlag | 5.8.2005 |
|---|---|
| Zusatzinfo | IV, 660 S. |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Naturwissenschaften ► Geowissenschaften ► Geografie / Kartografie |
| Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung | |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie | |
| Technik | |
| Wirtschaft | |
| Schlagworte | Allensbach • Bevölkerung • Demoskopie • Empirische Sozialforschung • Meinungsforschung • Meinungsumfragen • Sage • Trennfunktion • Umfragen |
| ISBN-10 | 3-540-26796-4 / 3540267964 |
| ISBN-13 | 978-3-540-26796-6 / 9783540267966 |
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