Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de

Jugendliche Sexualstraftäter

Buch
268 Seiten
2007 | 1., Aufl.
Pabst Science Publishers (Verlag)
978-3-89967-352-4 (ISBN)
CHF 27,95 inkl. MwSt
Sexueller Missbrauch von Kindern geht zu etwa 50 Prozent auf das Konto von Jugendlichen. Häufig werden die Opfer später ihrerseits zu Tätern. Daher ist es doppelt wichtig, möglichst frühzeitig zu diagnostizieren und zu behandeln. Positive Prognosen liegen nahe, da die Zyklen, Mechanismen und Muster bei Jugendlichen noch weniger fixiert sind. Durch eine frühe Intervention könnte die Anzahl der Sexualstraftaten im Optimalfall um die Hälfte reduziert werden.Ingrid Wolff-Dietz beschreibt mögliche Ursachen der Sexualdelinquenz männlicher Jugendlicher:- Probleme der frühkindlichen Bindung an Eltern oder andere Bezugspersonen- Persönlichkeits-Typologie- biologische und mediale Faktoren- SubstanzabhängigkeitDas Buch macht die "psychische Realität" jugendlicher Sexualstraftäter transparenter, so dass Risiken frühzeitig erkannt bzw. vermieden werden können. Die Autorin beschreibt Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten mit unterschied¬lichen Ansätzen: Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie, multimodales Setting und Medikation.

1;Inhaltsverzeichnis;6
2;Abbildungsverzeichnis;9
3;1.Einleitung;10
4;2.Bindungstheorien bei Sexualstraftätern;15
4.1;2.1.Bindung und Trauma ;17
4.1.1;2.1.1.Spiegelung und Affektregulation;18
4.1.1.1;2.1.1.1.Psychische Äquivalenz, Als-ob-Modus und Mentalisierung;21
4.1.2;2.1.2."Containment" und Modulation von Emotionen (nach Bion, 1962);24
4.1.3;2.1.3.Kumulatives Trauma und Deprivation;25
4.1.4;2.1.4.Bindung und reflexive Funktion;27
4.1.5;2.1.5.Bindung, reflexive Funktion und Gewalt ;27
4.1.6;2.1.6.Vernachlässigung und Gewaltprädisposition ;30
4.1.7;2.1.7.Gewalt und Brutalität;31
4.1.8;2.1.8.Bindung und interpersonelle Kontaktfähigkeit;34
4.1.9;2.1.9.Bindung und sexuelle Gewalttätigkeit;35
4.1.9.1;2.1.9.1.Bindung zur Mutter versus Bindung zum Vater;44
4.1.10;2.1.10.Sexuell übergriffiges Verhalten als Copingmechanismus;48
4.1.11;2.1.11.Coping und Konditionierung;52
4.1.12;2.1.12.Sexualität und Machtdemonstration ;52
4.1.13;2.1.13.Masturbationsfrequenz und Sexualdelinquenz;54
4.2;2.2.Risikofaktor: Vater oder Mutter?;55
4.2.1;2.2.1.Risikofaktor Vater?!;57
4.2.1.1;2.2.1.1.Die Bedeutung des Vaters in der Wiederannäherungsphase ;58
4.2.1.2;2.2.1.2.Die Bedeutung des Vaters in der Adoleszenz;60
4.2.1.3;2.2.1.3.Erziehungsstil und elterliches Verhalten;61
4.2.1.4;2.2.1.4.Die Abwesenheit des Vaters;63
4.2.1.4.1;2.2.1.4.1.Die Bedeutung des Vaters für die Symbolisierungsfähigkeit des Jungen;63
4.2.1.4.2;2.2.1.4.2.Die Bedeutung des Vaters für die Identitätsentwicklung des Jungen;64
4.2.1.4.3;2.2.1.4.3.Die Vermittlung einer Vaterimago bei abwesendem Vater;74
4.2.1.4.4;2.2.1.4.4.Das Gefängnis als Vater-Ersatz und Erfüllung eines unbewussten Strafbedürfnisses;76
4.2.2;2.2.2.Identifikation und moralisches Verhalten ;80
4.2.2.1;2.2.2.1. Sexuelle Straffälligkeit als Konsequenz delegierter unterdrückter elterlicher Wünsche;88
4.3;2.3.Autonomieregulierung;89
5;3.Persönlichkeit und Sexualdelinquenz;96
5.1;3.1.Typologien;97
5.1.1;3.1.1.Typologie nach O'Brien und Bera (1986);97
5.1.2;3.1.2.Typologie nach Volk (1991);97
5.1.3;3.1.3.Unterschiede zwischen Jugendlichen, die Kinder missbrauchen und denen, die Gleichaltrige oder Erwachsene vergewaltigen;99
5.2;3.2.Psychische Störungen und Sexualdelinquenz;100
5.2.1;3.2.1.Borderline-Persönlichkeitsstörung und Sexualdelinquenz;101
5.2.2;3.2.2.Antisoziales Verhalten und Sexualdelinquenz;102
6;4.Vom Opfer zum Täter;111
6.1;4.1.Die Bedeutung des eigenen Missbrauchs für die sexuelleDelinquenzentwicklung;111
6.1.1;4.1.1.Kindesmissbraucher versus Vergewaltiger;112
6.1.2;4.1.2.Missbrauch durch Frauen;113
6.1.3;4.1.3.Pädosexuelle Straftaten;114
6.1.4;4.1.4.Geschwisterinzest;118
6.1.4.1;4.1.4.1.Familiäre Situation;119
6.1.4.2;4.1.4.2.Die Folgen von Geschwisterinzest;122
6.1.4.2.1;4.1.4.2.1.Faktoren, die die Schwere des Traumas beeinflussen;123
6.1.4.3;4.1.4.3.Implikation für jugendliche Sexualstraftäter;126
6.1.4.4;4.1.4.4.Schwester-Bruder-Inzest;128
6.1.4.5;4.1.4.5.Therapie;129
6.1.5;4.1.5.Psychoanalytische Traumatologie;132
6.1.6;4.1.6.Umkehrung als Abwehrmechanismus;133
6.1.7;4.1.7.Generationale Gewaltübertragung;137
6.1.7.1;4.1.7.1.Protektive Mechanismen;140
6.2;4.2.Charakteristik von missbrauchten versus nicht-missbrauchten jugendlichen Sexualstraftätern;141
6.2.1;4.2.1.Anteil der Täter mit eigenen Missbrauchserfahrungen;141
6.2.2;4.2.2.Worin unterscheiden sich missbrauchte und nicht-missbrauchte Sexualstraftäter?;142
7;5.Abwehrmechanismen;146
8;6.Sexualdelinquenzfördernde Faktoren;150
8.1;6.1.Biopsychologie und Sexualdelinquenz;156
8.2;6.2.Pornokonsum und Sexualdelinquenz;157
8.3;6.3.Intelligenz und Sexualdeliquenz;158
8.4;6.4.Familienhintergrund und Sexualdelinquenz;159
8.5;6.5.Elterliche Delinquenz und Sexualdelinquenz;161
8.6;6.6.Sucht und Sexualdelinquenz;162
9;7. Modell der sexuellen Delinquenzentwicklung im Jugendalter;163
10;8.Therapie und Prävention;166
10.1;8.1.Allgemeine Hinweise zur therapeutische

Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 440 g
Einbandart Paperback
Themenwelt Medizin / Pharmazie Medizinische Fachgebiete Psychiatrie / Psychotherapie
Schlagworte HC/Psychologie/Angewandte Psychologie • Sexualstraftäter • Substanzabhängigkeit
ISBN-10 3-89967-352-2 / 3899673522
ISBN-13 978-3-89967-352-4 / 9783899673524
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
Mehr entdecken
aus dem Bereich

von Barbara Bergmann; Denis Köhler

Buch | Softcover (2024)
Kohlhammer (Verlag)
CHF 53,20