Trauma und transgenerationale Verbundenheit
Begegnungen mit Shoa-Überlebenden in der psychosozialen Arbeit
Seiten
2025
|
1. Auflage
Psychosozial-Verlag
978-3-8379-3319-2 (ISBN)
Psychosozial-Verlag
978-3-8379-3319-2 (ISBN)
Was heißt es, mit verfolgungsbedingten Traumata zu altern? Wie kann psychosoziale Arbeit alternde Shoah-Überlebende und andere traumatisierte Personengruppen unterstützen?
Janine Cunea arbeitete in einem psychosozialen Zentrum in Frankfurt am Main und interviewte dort Shoa-Überlebende, die zwischen 1919 und 1927 geboren wurden. Sie lernte besondere, äußerst vitale, starke und beeindruckende Persönlichkeiten voller Humor und Lebenskraft kennen, die trotz oder gerade wegen des Schrecklichen und Unmenschlichen, das sie erleben mussten, menschlich, weise, gütig und tolerant wurden. Ein enges generationales Verhältnis entstand zu ihnen. Durch die biografischen Perspektiven der Überlebenden nähert sich die Autorin der tiefenpsychologisch bedeutsamen Frage nach dem Verhältnis von Trauma, Überleben und Altern an. Sie entwickelt neue Strategien der psychosozialen Arbeit, die auch für die Arbeit mit Child Survivors, Angehörigen der zweiten oder dritten Generation nach der Shoa sowie mit anderen traumatisierten Personengruppen relevant sein können.
Janine Cunea arbeitete in einem psychosozialen Zentrum in Frankfurt am Main und interviewte dort Shoa-Überlebende, die zwischen 1919 und 1927 geboren wurden. Sie lernte besondere, äußerst vitale, starke und beeindruckende Persönlichkeiten voller Humor und Lebenskraft kennen, die trotz oder gerade wegen des Schrecklichen und Unmenschlichen, das sie erleben mussten, menschlich, weise, gütig und tolerant wurden. Ein enges generationales Verhältnis entstand zu ihnen. Durch die biografischen Perspektiven der Überlebenden nähert sich die Autorin der tiefenpsychologisch bedeutsamen Frage nach dem Verhältnis von Trauma, Überleben und Altern an. Sie entwickelt neue Strategien der psychosozialen Arbeit, die auch für die Arbeit mit Child Survivors, Angehörigen der zweiten oder dritten Generation nach der Shoa sowie mit anderen traumatisierten Personengruppen relevant sein können.
Janine Cunea ist Erziehungswissenschaftlerin, Sozialpädagogin und Mediengestalterin. Sie ist in der historisch-politischen Bildung, in der beruflichen Bildung, in der Arbeit für geflüchtete beziehungsweise zugewanderte Menschen sowie in der psychosozialen Beratung tätig und forscht zu den Themen Trauma, transgenerationale Weitergabe, Migration, Biografie, jüdisches Leben und Antisemitismus. Ihre Arbeit im »Treffpunkt« in Frankfurt am Main von 2007 bis 2012 bildete die Grundlage für ihre Dissertation und dieses Buch. Stand: November 2024
| Erscheinungsdatum | 30.04.2025 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Forschung psychosozial |
| Verlagsort | Gießen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► 1918 bis 1945 |
| Geisteswissenschaften ► Psychologie ► Traumatherapie | |
| Medizin / Pharmazie ► Medizinische Fachgebiete ► Psychiatrie / Psychotherapie | |
| Schlagworte | Alterungsprozess • Antisemitismus • Biografie • Erinnerungskultur • Holocaust • Jüdisches Leben • Nationalsozialismus • Ort der Begegnung • Psychosoziale Arbeit • Psychosoziale Beratung • Shoah • Tiefenpsychologie • Transgenerationale Weitergabe • Trauma • Überleben |
| ISBN-10 | 3-8379-3319-9 / 3837933199 |
| ISBN-13 | 978-3-8379-3319-2 / 9783837933192 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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