Professionelle Kommunikation in der Pflege (eBook)
220 Seiten
Springer Berlin Heidelberg (Verlag)
978-3-662-67283-9 (ISBN)
Eine gelingende Kommunikation wünschen sich alle, insbesondere in der Pflege. Die unterschiedlichsten Fertigkeiten sind nämlich gefragt, wenn es um Gespräche mit Klientinnen und Klienten, ihren Angehörigen oder im multiprofessionellen Team geht.
Das Buch will die Grundlagen menschlicher, kommunikativer Interaktion vermitteln, dabei aber den Fokus auf alltagstaugliche und wirklich machbare Lösungen legen und so ihre professionelle Gestaltung, Reflexion, Planung und Steuerung ermöglichen. Dabei macht es die Vorgänge rund um die Kommunikation 'zwischen den Zeilen' greifbar und setzt dazu mitten im Pflegealltag an. Von dort aus sollen bekannte und weniger bekannte Mechanismen rund um das kommunikative Miteinander gezeigt und erklärt werden.
Den Rahmenbedingungen, unter denen Pflege stattfindet, wird dabei ebenso Beachtung geschenkt, wie neueren Entwicklungen rund um Sprache oder auch Interkulturalität; als besonders chancenreich erweist sich dabei immer wieder dieanaloge Kommunikation.
Es richtet sich in erster Linie an Pflegepersonen, aber auch Angehörige von Pflegenden werden darin hilfreiche Impulse finden.
Esther Matolycz, Mag. Dr. phil. DGKP, LfGuK, Studium der Erziehungs-/Bildungswissenschaft und Publizistik, Direktorin des Vinzentium - Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege/Akademie für Gesundheitsberufe in Wien
Statt einer Einleitung: Zum Umgang mit diesem Buch 5
Inhaltsverzeichnis 9
1: Klassiker der Kommunikations- und Pflegetheorie – Grundlagen 12
1.1 Paul Watzlawick: Fünf Axiome der Kommunikation und ihre Bedeutung für die Pflege 14
1.1.1 „Das strengt mich mehr an als alles andere“: Man kann nicht nicht kommunizieren 14
1.1.2 „Das haben Sie ja gut gemacht!“: Inhalts- und Beziehungsaspekt von Kommunikation 19
1.1.3 „Ich kann nicht anders, weil …“: Die Interpunktion von Ereignisfolgen 24
1.1.4 „Und manches lässt sich gar nicht sagen“: Digitale und analoge Kommunikation 29
1.1.5 „Es schaukelt sich immer weiter auf“: Symmetrische und komplementäre Interaktion 34
1.2 Friedemann Schulz von Thun: Die Anatomie einer Nachricht und die Bedeutung für die Pflege 37
1.2.1 „Das kann man so und anders verstehen“: Die Anatomie einer Nachricht 37
1.3 Florence Nightingale über Kommunikation in der Pflege 47
1.3.1 „Flüstern im Zimmer“: Geräusche und Erwartungen 47
1.3.2 „Wie man ungenaue Informationen bekommt“: Informationen geben und bekommen 50
1.3.3 „Gekünsteltes Verhalten“: Mit Patienten sprechen 52
1.3.4 „Ratschläge, die den Kranken verhöhnen“: Mangel an Einfühlungsvermögen 54
1.4 Verstehen und verstanden werden 57
1.4.1 „Pflege – unser Ding“: Symbolischer Interaktionismus 58
1.4.2 „Das heißt, sie mögen das nicht …“: Paraphrasierung, Verbalisierung und Empathie – Elemente guten Zuhörens 69
1.4.3 „So eine Gemeinheit!“: Spiegeltechnik 76
1.4.4 „Darin sehe ich keinen Sinn“: Kongruenz und Ich-Botschaften: Ein Für und Wider 80
1.4.5 „Rein prophylaktisch“: Fach- und andere Sprachen – manchmal der Versuch, Grenzen abzustecken 87
1.4.6 „Das ist mehr, als jemandem in die Augen zu sehen!“–: Sichidentifizieren und Rückfragen – aktives Zuhören und Antworten unter den besonderen Bedingungen der Pflege 93
2: Wenn Kommunikation schwierig wird – spezielle Problemfelder und Lösungsansätze 98
2.1 „1 + 1 = 3“: Kreisläufe oder Spiele 99
2.2 „Wie ich es auch mache: Immer ist es falsch!“: Double Bind 104
2.3 „Wir pflegen hier nach Böhm!“: Die „Bibel“ in Gruppen nach W. R. Bion 112
2.4 „Das will ich ihr die ganze Zeit schon zeigen …!“: Komplementäre Schismogenese 117
2.5 „Könnten wir bitte ernst bleiben?“: Störungen haben Vorrang 123
2.6 „Ihr Ton gefällt mir nicht“: Metakommunikation und „Therapeutenfalle“ 128
3: Pflegeabhängigkeit und Kommunikation 133
3.1 „Sie waren sicher einmal eine schöne Frau“: Die besondere Asymmetrie der Kommunikation in der Pflege und Hospitalismusfolgen 134
3.2 „Was der nur immer mit dieser Allergie hat!“: Die Botschaft hinter der Botschaft 141
3.3 „Den Fraß können Sie behalten, Schwester!“: Affekt, Angst und Aggression 145
4: Interkulturelle Kompetenz, Pflege und Kommunikation 152
4.1 „Die sind da nicht so locker“: Kommunikation zwischen den Kulturen – worum es dabei geht 152
4.1.1 „Ein Mordstheater ist das immer“: Die Äußerung von Gefühlen am Beispiel Italiens, Spaniens und der Türkei 156
4.1.2 „Da weiß man’s nie genau“: Nähe und Distanz am Beispiel Chinas, Indiens und Ghanas 161
4.2 „Andere Länder …“: Interkulturelle Kommunikation im Team am Beispiel der Philippinen 166
4.3 „Mehr als nur ‚kein Schweinefleisch‘“: Kommunikation und Interaktion mit muslimischen Patienten 172
5: Kommunikationspartner und ausgewählte Gesprächssituationen in der Pflege 178
5.1 Kommunikation zwischen Pflegenden und Patienten 179
5.1.1 „Zwischen Tür und Angel“: Das „beiläufige“ Gespräch und die sogenannte Alltagskommunikation 179
5.2 Kommunikation zwischen Pflegenden und Angehörigen von Klienten der Pflege 187
5.2.1 „Ich kenne meine Mutter!“: Kommunikation mit Angehörigen von Klienten der Langzeitpflege 188
5.2.2 „Seit zehn Tagen warte ich darauf“: Mit Beschwerden und Kritik von Angehörigen umgehen 192
6: Diversität und Kommunikation 201
6.1 Von Diversität zu Managing Diversity – Begriffsklärung und Ziele im Rahmen von Pflege 202
6.2 Gerechte Sprache 206
6.3 (Alters-)Diversität und Kommunikation in der Pflege 209
Literatur 214
Stichwortverzeichnis 222
| Erscheint lt. Verlag | 31.5.2024 |
|---|---|
| Zusatzinfo | XI, 220 S. |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Medizin / Pharmazie ► Pflege |
| Schlagworte | Allergie • Anatomie • Angst • Beobachtung • Diagnose • Gesundheitspflege • Kommunikation • Kommunikative Kompetenz • Krankenpflege • Miteinander reden • Pflege • Pflegepraxis |
| ISBN-10 | 3-662-67283-9 / 3662672839 |
| ISBN-13 | 978-3-662-67283-9 / 9783662672839 |
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