Eine Studie: Verhaltensmedizinischer Faktor Naturkontakt
Seiten
2023
epubli (Verlag)
978-3-7575-6257-1 (ISBN)
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Welchen Einfluss hat Naturkontakt auf die physische sowie psychische Gesundheit - und welche Implikationen ergeben sich daraus für Wahl und Gestaltung von Patientenumgebungen?
Der in den 1980er-Jahren im nordamerikanischen Raum begründeten "Environmental Psychology" erwuchs im Laufe der zurückliegenden Jahrzehnte eine inzwischen umfängliche Studienlage, die dem Naturkontakt einen förderlichen Effekt auf jedweden Aspekt der Gesundheit bescheinigt. Leider wurde diese Wissenschaftsdisziplin auf dem europäischen Kontinent erst ungleich später wahrgenommen; Beiträge aus deutschen Landen blieben bisweilen spärlich. Diesem defizitären Missstand gilt es beizukommen; einerseits, weil Natur zwar global präsent ist, aber doch allerorts ganz unterschiedlich in Erscheinung tritt und andererseits, da die soziokulturell beeinflusste Wahrnehmung ihrer Rezipienten gleichermaßen über den Erdball hinweg variiert - womit fraglich ist, ob internationale Studien zum Einfluss von Naturkontakt auf die Gesundheit unkritisch auf Deutschland übertragen werden können.In diesem Kontext wurde folgende Forschungsfrage gestellt: Welchen Einfluss hat Naturkontakt auf die physische sowie psychische Gesundheit - und welche Implikationen ergeben sich daraus für Wahl und Gestaltung von Patientenumgebungen? Um diese Forschungsfrage zu beantworten, wurden diverse (Fluss-)Wandergruppen (N = 432) auf deutschem Boden randomisiert durch entweder reinweg natürliches oder begrüntes urbanes Terrain geführt und sowohl vor wie auch nach der einwöchigen Maßnahme mittels Fragebogen anonym nach ihrer wahrgenommenen allgemeinen Gesundheit, der Anzahl an vorhanden Gesundheitsbeschwerden sowie ihrem psychischen Befinden befragt. Die so erhobenen Daten wurden im Anschluss statistisch ausgewertet.Die gewonnenen Erkenntnisse führen zu der Empfehlung: Das Wahrnehmen von Natur, im Idealfall das gänzliche Eintauchen in selbige, sollte fester Bestandteil des Alltags eines jeden Menschen sein; präventiv, um das Individuum gesund zu erhalt, und natürlich gleichermaßen kurativ, um im Patientenalltag Therapie und Rekonvaleszenz zu unterstützen.
Der in den 1980er-Jahren im nordamerikanischen Raum begründeten "Environmental Psychology" erwuchs im Laufe der zurückliegenden Jahrzehnte eine inzwischen umfängliche Studienlage, die dem Naturkontakt einen förderlichen Effekt auf jedweden Aspekt der Gesundheit bescheinigt. Leider wurde diese Wissenschaftsdisziplin auf dem europäischen Kontinent erst ungleich später wahrgenommen; Beiträge aus deutschen Landen blieben bisweilen spärlich. Diesem defizitären Missstand gilt es beizukommen; einerseits, weil Natur zwar global präsent ist, aber doch allerorts ganz unterschiedlich in Erscheinung tritt und andererseits, da die soziokulturell beeinflusste Wahrnehmung ihrer Rezipienten gleichermaßen über den Erdball hinweg variiert - womit fraglich ist, ob internationale Studien zum Einfluss von Naturkontakt auf die Gesundheit unkritisch auf Deutschland übertragen werden können.In diesem Kontext wurde folgende Forschungsfrage gestellt: Welchen Einfluss hat Naturkontakt auf die physische sowie psychische Gesundheit - und welche Implikationen ergeben sich daraus für Wahl und Gestaltung von Patientenumgebungen? Um diese Forschungsfrage zu beantworten, wurden diverse (Fluss-)Wandergruppen (N = 432) auf deutschem Boden randomisiert durch entweder reinweg natürliches oder begrüntes urbanes Terrain geführt und sowohl vor wie auch nach der einwöchigen Maßnahme mittels Fragebogen anonym nach ihrer wahrgenommenen allgemeinen Gesundheit, der Anzahl an vorhanden Gesundheitsbeschwerden sowie ihrem psychischen Befinden befragt. Die so erhobenen Daten wurden im Anschluss statistisch ausgewertet.Die gewonnenen Erkenntnisse führen zu der Empfehlung: Das Wahrnehmen von Natur, im Idealfall das gänzliche Eintauchen in selbige, sollte fester Bestandteil des Alltags eines jeden Menschen sein; präventiv, um das Individuum gesund zu erhalt, und natürlich gleichermaßen kurativ, um im Patientenalltag Therapie und Rekonvaleszenz zu unterstützen.
Schon während meines Hochschulstudiums der Psychologie lenkte meine ganz persönliche Erfahrung mit der vitalisierenden und in den schwierigen Momenten des Lebens heilsamen Kraft des (Fluss-)Wanderns mein tiefstes Interesse auf die diesem Geschehen zugrundeliegenden psychologischen Wirkmechanismen. Seither ist der Wunsch, anderen Menschen die so vielfältig positive Wirkung wanderpsychologischer Erlebnisse nahe zu bringen, zum Leitstern meines Schaffens geworden. Ich möchte alles dafür tun, sie mit meinem persönlichen und fachlichen Wissen die nötigen Schritte über Stock und Stein zu begleiten, um gemeinsam das Licht an neuen Horizonten zu entdecken.
| Erscheinungsdatum | 30.06.2023 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 210 x 297 mm |
| Gewicht | 381 g |
| Themenwelt | Medizin / Pharmazie ► Allgemeines / Lexika |
| Schlagworte | environmental psychology • Flusswandern • Gesundheit • Natur • Naturkontakt • Patientenumgebung • Wandern |
| ISBN-10 | 3-7575-6257-7 / 3757562577 |
| ISBN-13 | 978-3-7575-6257-1 / 9783757562571 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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