Hyaluronsäure und Haut
Seiten
2004
|
1., Aufl.
Shaker (Verlag)
978-3-8322-2890-3 (ISBN)
Shaker (Verlag)
978-3-8322-2890-3 (ISBN)
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Hyaluronsäure ist ein saures Glukosaminoglykan, welches bereits 1934 von Meyer und Palmer im Glaskörper von Rinderaugen entdeckt wurde. Hyaluronsäure kommt in der Haut, der Synovialflüssigkeit der Gelenke und als Bestandteil in fast allen Bindegeweben vor. Entsprechend ihrer biologischen Eigenschaften und durch die hohe Biokompatibilität wird sie unter sehr unterschiedlichen Gesichtspunkten zu therapeutischen Zwecken oder prophylaktisch in der Medizin und Hautpflege erfolgreich eingesetzt.
prophylaktisch in der Medizin und Hautpflege erfolgreich eingesetzt. In der topischen Anwendung der Hyaluronsäure zu therapeutischen Zwecken in der Dermatologie und als kosmetisch wirksame Formulierungen interessieren vor allem ihr Wasserbindungsvermögen und ihre Wirkung als Antioxidans und Radikalfänger. Allerdings dringt hochmolekulare Hyaluronsäure sicherlich nicht oder nur ungenügend in die Haut ein. Gegenstand weiterführender Überlegungen war eine mikrobiell durch Fermentation hergestellte, hochmolekulare Hyaluronsäure, die mittels einer mikrobiellen Hyaluronatlyase in Fragmente bestimmter Größe gespalten wurde. Die Hyaluronatlyase ist eine spezielle Hyaluronidase, die durch ß-Elimination und dem Einbau einer Doppelbindung zwischen C4 und C5 bei der Glukuronsäure die Hyaluronsäure zu kleineren Fragmenten (Uronide) abbaut. Für diese Uronide konnte neben einer sehr guten dermalen Verträglichkeit ein Schutz humaner Keratinozyten vor oxidativer bzw. UV-bedingter Zytotoxizität nachgewiesen werden.
Vor dem Hintergund der bisher vorliegenden Ergebnisse ergeben sich Entwicklungsmöglichkeiten für innovative Arzneimittel und/oder Hautpflegemittel zum topischen bzw, systemischen Einsatz auf der Basis biotechnologisch hergestellter Hyaluronsäure bzw. mit Hyaluronsäurefragmenten (Uroniden).
prophylaktisch in der Medizin und Hautpflege erfolgreich eingesetzt. In der topischen Anwendung der Hyaluronsäure zu therapeutischen Zwecken in der Dermatologie und als kosmetisch wirksame Formulierungen interessieren vor allem ihr Wasserbindungsvermögen und ihre Wirkung als Antioxidans und Radikalfänger. Allerdings dringt hochmolekulare Hyaluronsäure sicherlich nicht oder nur ungenügend in die Haut ein. Gegenstand weiterführender Überlegungen war eine mikrobiell durch Fermentation hergestellte, hochmolekulare Hyaluronsäure, die mittels einer mikrobiellen Hyaluronatlyase in Fragmente bestimmter Größe gespalten wurde. Die Hyaluronatlyase ist eine spezielle Hyaluronidase, die durch ß-Elimination und dem Einbau einer Doppelbindung zwischen C4 und C5 bei der Glukuronsäure die Hyaluronsäure zu kleineren Fragmenten (Uronide) abbaut. Für diese Uronide konnte neben einer sehr guten dermalen Verträglichkeit ein Schutz humaner Keratinozyten vor oxidativer bzw. UV-bedingter Zytotoxizität nachgewiesen werden.
Vor dem Hintergund der bisher vorliegenden Ergebnisse ergeben sich Entwicklungsmöglichkeiten für innovative Arzneimittel und/oder Hautpflegemittel zum topischen bzw, systemischen Einsatz auf der Basis biotechnologisch hergestellter Hyaluronsäure bzw. mit Hyaluronsäurefragmenten (Uroniden).
| Reihe/Serie | Trends in Clinical and Experimental Dermatology ; 3 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 170 x 240 mm |
| Gewicht | 679 g |
| Einbandart | Paperback |
| Themenwelt | Medizin / Pharmazie ► Medizinische Fachgebiete ► Dermatologie |
| Schlagworte | Analytik • Epikutan • HC/Medizin/Klinische Fächer • Hyaluronsäuremetabolismus • Intrakutan • Radikalfänger • UV-Protektion |
| ISBN-10 | 3-8322-2890-X / 383222890X |
| ISBN-13 | 978-3-8322-2890-3 / 9783832228903 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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