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Die Bestimmung strafbaren fahrlaessigen Verhaltens in der Forschung am Beispiel aerztlicher Humanerprobungen - Jessica Däbritz

Die Bestimmung strafbaren fahrlaessigen Verhaltens in der Forschung am Beispiel aerztlicher Humanerprobungen

Ein Beitrag zur methodischen Ermittlung und inhaltlichen Bestimmung von Sorgfaltspflichten in der Humanforschung
Buch | Softcover
220 Seiten
2003
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-51651-5 (ISBN)
CHF 102,55 inkl. MwSt
Die "Schriften zum Strafrecht und Strafprozeßrecht" widmen sich der Veröffentlichung von Beiträgen aus dem Gebiet des Strafrechts und Strafprozessrechts. Dabei umfassen die Studien thematisch aber auch die Strafrechtsvergleichung und die Kriminologie. Ferner werden kriminalpolitische Fragestellungen in der Buchreihe diskutiert. Ein Anliegen der seit 1991 erscheinenden Reihe ist zudem die Beteiligung am aktuellen strafrechtswissenschaftlichen Diskurs.
Die Ermittlung fahrlässigen Verhaltens wirft im Forschungssektor Fragen auf, da bei der Ersterprobung am Menschen ein Rückgriff auf Erfahrungswerte zum Gefährdungspotential sowie auf eine Bewertung des Verhaltens innerhalb des Verkehrskreises nicht möglich ist. Die Strukturdifferenz in der Gefahrenanalyse wirkt sich auf die Bestimmung der Voraussehbarkeit der Rechtsgutsverletzung aus. Zudem ist die Entscheidungshoheit über das erlaubte Risiko nach Meinung der Autorin einer Ethikkommission zu übertragen, die als entscheidungsbefugter Teil des Verkehrskreises medizinischer Forscher gelten kann. Mit dieser Institutionalisierungslösung ist eine Ermittlung sorgfältigen Verhaltens möglich. Die Problematik der Erfolgszurechnung erfordert dennoch eine spezialgesetzliche Erfassung der Humanforschung.

Die Autorin: Jessica Däbritz wurde 1974 in Hagen geboren. Das juristische Studium erfolgte an der Universität Bochum, wo die Autorin als Mitarbeiterin an einem Lehrstuhl für Straf- und Strafprozessrecht beschäftigt war. Nach dem Abschluss des Referendariats im Bezirk des Oberlandesgerichts Celle im Jahr 2000 erhielt sie ein Promotionsstipendium und war bis zum Abschluss der Dissertation als Dozentin am Lehrgebiet Strafrecht an der Universität Hannover tätig. Seit 2003 ist die Autorin Referentin im Bundesministerium des Innern.

lt;i>Aus dem Inhalt: Die Problematik der Defizite an Erfahrung und Konsens - Lösungsansätze zum strafrechtlichen Umgang mit dem Forschungssektor - Untersuchung der Spezialregelungen zur Humanforschung - Auswertung - Ergebnis, kritische Betrachtung und Ausblick.

Erscheint lt. Verlag 10.12.2003
Reihe/Serie Schriften zum Strafrecht und Strafprozeßrecht ; 69
Mitarbeit Herausgeber (Serie): Manfred Maiwald
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 290 g
Themenwelt Medizin / Pharmazie Allgemeines / Lexika
Recht / Steuern Strafrecht
Schlagworte Ärztlicher • Beispiel • Beitrag • Bestimmung • Däbritz • Deutschland • Ermittlung • fahrlässigen • fahrlässige Tötung • Fahrlässigkeit • Forschung • Humanerprobungen • Humanforschung • inhaltlichen • Jessica • Maiwald • Manfred • Medizin • Menschenversuch • methodischen • Recht • Sorgfaltspflichten • strafbaren • Verhaltens
ISBN-10 3-631-51651-7 / 3631516517
ISBN-13 978-3-631-51651-5 / 9783631516515
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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