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Psychiatrische Krisenintervention - Manuel Rupp

Psychiatrische Krisenintervention (eBook)

(Autor)

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2018 | 1. Auflage 2019
Psychiatrie Verlag
978-3-88414-943-0 (ISBN)
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(CHF 21,45)
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Krisen und Notfälle erfordern ein frühzeitiges und planvolles Handeln vonseiten der Helfenden. Wie psychiatrisch Tätige außerordentliche Situationen meistern können, beschreibt dieses Buch anhand vieler Fallbeispiele.
Gerade aggressives oder suizidales Verhalten verlangt von dem einen auf den anderen Moment ein entschiedenes Vorgehen, das bei den Betroffenen für Entlastung sorgt. Es wird gezeigt, wie und an welcher Stelle Helfende ihre Energie und Fachkompetenz wirkungsvoll einbringen können und wie die Zusammenarbeit mit anderen Diensten, bis hin zur Polizei, gelingen kann.
Checklisten und praxiserprobte Anregungen erleichtern es, in schwierigen Situationen die Übersicht zu behalten und die eigene Sicherheit nicht aus den Augen zu verlieren. Auch die Selbsthilfe und weiterführende Angebote werden in den Blick genommen, denn bei allen Herausforderungen gilt: Krisen bieten Chancen – doch man muss wissen, wie sie wahrgenommen werden können.

Dr. med. Manuel Rupp ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeut in Basel, Systemischer Therapeut und Supervisor. Er leitet Seminare im ganzen deutschen Sprachraum und ist Lehrbeauftragter in der ärztlichen Fortbildung und an Fachhochschulen.

Mit Sensibilität und Entschlossenheit – die Erstbegegnung mit Menschen in psychischer Not – – – – – – – 7
Krisen und Krisenbewältigung verstehen – – – – – – – – – – – – – – – – 11
Krisen als Zeichen von Veränderungsprozessen .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Unterscheidung von »Krise« und »Notfall« .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Wie kommt es zur Krise? .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Was geschieht unter einer überfordernden Belastung? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
Bewältigung einer Krise .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Was eine Krisenintervention bewirken kann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Aktive Interventionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Gewusst, wann und wie – methodisches Vorgehen – – – – – – – – – 39
Drehbuch: die fünf Phasen einer Intervention . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
1. Phase: Verbinden .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
2. Phase: Vorbereiten .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
3. Phase: Verstehen .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
4. Phase: Verändern .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
5. Phase: Verabschieden .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
»Schlüsselsyndrome«: Vorgehen je nach anfänglichem Erscheinungsbild .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55
Setting: Rahmenbedingungen für lösbare Aufgaben schaffen . . . . . . . . . . . . . . . 58
Beurteilung: von der Triage bis zur Evaluation .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
Kommunikation: zuhören und moderieren .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 66
Im Fokus: schützen und Neues wagen .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70
Maßnahmen: Mittel der Entlastung und Bewältigung .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Vernetzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
Psychohygiene .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 73
Entlastung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Medikamente .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
Time-out .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
Vorgehen bei akuter Aggression und Gewalt – – – – – – – – – – – – – ?78
Selbst- und Fremdgefährdung einschätzen .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Vorgehen bei Suizidalität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Vorgehen bei Drohung und Gewalt .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Nachbearbeitung eines Gewaltvorfalls .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
Die Betreuung von Opfern .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Nachbesprechung mit dem Täter .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Vorgehen bei wahnhaftem Verhalten .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
Umgang mit schwer kommunikationsgestörten Klienten .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
Klinikeinweisung und Zwangsmaßnahmen .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Vorgehen bei kommunikationsfähigen Klienten in Krisen – – – ?118
Einzelberatung .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 118
Paar- und Familiengespräche .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Umgang mit »schwierigen« Personen .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135
Selbsthilfe für Helferinnen und Helfer – – – – – – – – – – – – – – – – – – 141
Eigenen Krisen und Burn-out vorbeugen! .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
Sich Überforderung eingestehen! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
Multiprofessionelle Zusammenarbeit fördern! .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
Neubeginn und Perspektiveneröffnung – Verabschiedung nach der Notfall- und Krisenintervention – – – – – – – – 153
Literatur – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – – 156

Erscheint lt. Verlag 19.9.2018
Reihe/Serie Praxiswissen
Verlagsort Köln
Sprache deutsch
Themenwelt Medizin / Pharmazie Medizinische Fachgebiete Psychiatrie / Psychotherapie
Schlagworte Krisenbewältigung • Krisenintervention • Polizeiarbeit
ISBN-10 3-88414-943-1 / 3884149431
ISBN-13 978-3-88414-943-0 / 9783884149430
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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