Excorpori linguae Retrospektive Kohortenanalyse zu einer besonderen Operationstechnik in der onkologischen Kopf-Hals-Chirurgie
Seiten
2017
VVB Laufersweiler Verlag
978-3-8359-6555-3 (ISBN)
VVB Laufersweiler Verlag
978-3-8359-6555-3 (ISBN)
- Keine Verlagsinformationen verfügbar
- Artikel merken
Mundhöhlenkarzinome stellen die fünfhäufigste Krebserkrankung dar und
steigen in ihrer Häufigkeit in den letzten Jahrzehnten stetig an. Zu 95% handelt
es sich hierbei um Plattenepithelkarzinome, welche insbesondere im Bereich
der Zunge mit einer hohen Morbidität und Mortalität einhergehen. Dies liegt
vielleicht auch an deren schlechter operativer Erreichbarkeit. Diesbezüglich
existieren verschiedene operative Zugangswege, welche transoral,
transmandibulär (über eine temporäre Kontinuitätsunterbrechung des
Unterkiefers) oder auch über eine muskulär gestielte Osteotomie der Spina
mentalis posterior und Luxation der Zunge und des Mundbodens nach extraoral
(„Ex corpore linguae“) durchgeführt werden können.
Die hier vorliegende Studie befasst sich mit einer Patientengruppe von
insgesamt 51 Individuen, welche im Zeitraum zwischen Januar 1995 und
Januar 2010 mit einer solchen Ex corpore linguae Operation wegen eines
Mundhöhlenkarzinoms behandelt wurde.
Ausgewertet wurden im Rahmen einer retrospektiven Datenanalyse
perioperative Faktoren wie OP-Dauer, Dauer des stationären Aufenthaltes,
pathohistologische Tumorentität, Halslymphknotenbefall, krankheitsfreies
Überleben (DFS), Gesamtüberleben (OAS) und 5-Jahres-Überlebensrate (5-
JÜL) unter Anderem.
Weiterhin wurden Zusammenhänge zwischen der jeweils durchgeführten
Lappenplastik bzw. dem individuellen Patientenalter oder der Tumorgröße mit
Morbiditäts- und Mortalitätsfaktoren in Zusammenhang gesetzt.
Die Ergebnisse entsprechen im Wesentlichen Solchen, die sich bei der
statistischen Auswertung großer Fallzahlen internationaler Krebsregister zeigen
und erscheinen damit im Vergleich zum bundesdeutschen Durchschnitt
repräsentativ.
In Konklusion handelt es sich demnach bei der Ex corpore linguae Operation
um eine gut anwendbare Technik mit eventuell verringerten Komorbiditäten wie
Funktionsverlust beim Sprechen, Schlucken und Kauen bei Patienten mit oralen
Plattenepithelkarzinomen.
steigen in ihrer Häufigkeit in den letzten Jahrzehnten stetig an. Zu 95% handelt
es sich hierbei um Plattenepithelkarzinome, welche insbesondere im Bereich
der Zunge mit einer hohen Morbidität und Mortalität einhergehen. Dies liegt
vielleicht auch an deren schlechter operativer Erreichbarkeit. Diesbezüglich
existieren verschiedene operative Zugangswege, welche transoral,
transmandibulär (über eine temporäre Kontinuitätsunterbrechung des
Unterkiefers) oder auch über eine muskulär gestielte Osteotomie der Spina
mentalis posterior und Luxation der Zunge und des Mundbodens nach extraoral
(„Ex corpore linguae“) durchgeführt werden können.
Die hier vorliegende Studie befasst sich mit einer Patientengruppe von
insgesamt 51 Individuen, welche im Zeitraum zwischen Januar 1995 und
Januar 2010 mit einer solchen Ex corpore linguae Operation wegen eines
Mundhöhlenkarzinoms behandelt wurde.
Ausgewertet wurden im Rahmen einer retrospektiven Datenanalyse
perioperative Faktoren wie OP-Dauer, Dauer des stationären Aufenthaltes,
pathohistologische Tumorentität, Halslymphknotenbefall, krankheitsfreies
Überleben (DFS), Gesamtüberleben (OAS) und 5-Jahres-Überlebensrate (5-
JÜL) unter Anderem.
Weiterhin wurden Zusammenhänge zwischen der jeweils durchgeführten
Lappenplastik bzw. dem individuellen Patientenalter oder der Tumorgröße mit
Morbiditäts- und Mortalitätsfaktoren in Zusammenhang gesetzt.
Die Ergebnisse entsprechen im Wesentlichen Solchen, die sich bei der
statistischen Auswertung großer Fallzahlen internationaler Krebsregister zeigen
und erscheinen damit im Vergleich zum bundesdeutschen Durchschnitt
repräsentativ.
In Konklusion handelt es sich demnach bei der Ex corpore linguae Operation
um eine gut anwendbare Technik mit eventuell verringerten Komorbiditäten wie
Funktionsverlust beim Sprechen, Schlucken und Kauen bei Patienten mit oralen
Plattenepithelkarzinomen.
| Erscheinungsdatum | 07.04.2017 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Edition Scientifique |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 146 x 210 mm |
| Gewicht | 108 g |
| Einbandart | Paperback |
| Themenwelt | Medizin / Pharmazie ► Zahnmedizin |
| Schlagworte | Doktorarbeit • Uni • Wissenschaft |
| ISBN-10 | 3-8359-6555-7 / 3835965557 |
| ISBN-13 | 978-3-8359-6555-3 / 9783835965553 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich
Tiergestützte Therapie in der Zahnmedizin | Orale Medizin Band 2
Buch | Softcover (2025)
Lehmanns Media (Verlag)
CHF 27,90