Praxis des Mentalisierens (eBook)
295 Seiten
Klett-Cotta (Verlag)
978-3-608-20335-6 (ISBN)
Josef Brockmann, Dr. phil., ist Psychoanalytiker, Lehranalytiker und seit 1988 niedergelassen als Psychotherapeut und Psychoanalytiker in Frankfurt. Seit 2008 Fortbildung in Mentalisierungsbasierter Therapie am Anna-Freud-Institut London bei Bateman und Fonagy.
Josef Brockmann, Dr. phil., ist Psychoanalytiker, Lehranalytiker und seit 1988 niedergelassen als Psychotherapeut und Psychoanalytiker in Frankfurt. Seit 2008 Fortbildung in Mentalisierungsbasierter Therapie am Anna-Freud-Institut London bei Bateman und Fonagy. Holger Kirsch, Prof. Dr. med., ist Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalyse und Sozialmedizin sowie Lehranalytiker (DGPT/DGIP). Er ist Professor an der Evangelischen Hochschule Darmstadt und in eigener Praxis niedergelassen. Svenja Taubner, Univ.-Prof. Dr. phil., ist Psychoanalytikerin (DPG), Supervisorin und Trainerin für MBT-A (Anna Freud Center) und ist Direktorin des Instituts für Psychosoziale Prävention im Universitätsklinikum der Universität Heidelberg.
Cover 1
Inhalt 6
Vorwort 10
Teil I Allgemeiner Teil 22
Kapitel 1 Das Mentalisierungskonzept? 23
1.1?Was heißt mentalisieren? 23
1.2?Die Entwicklung der Mentalisierungsfähigkeit 25
1.2.1?Bindung 25
1.2.2?Markierte Affektspiegelung als soziales Feedback 28
1.2.3?Vom »Spiel mit der Realität« 29
1.3?Störungen der Entwicklung 31
1.4?Bindung, Mentalisieren und Stress 35
Kapitel 2 Das Mentalisierungskonzept als neues Paradigma in der Psychotherapie? 40
2.1?Psychoanalyse und das Mentalisierungskonzept 41
2.2?Verbindung zu anderen Therapiemodellen 43
2.3?Mentalisierungsförderung in anderen Settings 44
2.4?Die zentrale Bedeutung der therapeutischen Beziehung 46
2.5?Kommunikation und epistemisches Vertrauen 48
2.6?Über die gemeinsame Ätiologie schwerer struktureller Störungen 55
2.7?Therapie als dreifaches Kommunikationssystem 61
Kapitel 3 Mentalisierungsförderung in der ambulanten Psychotherapie 64
3.1?Mentalisierungsbasierte Therapien (MBT) 65
3.2?Mentalisierungsförderung als Fokus in Richtlinienpsychotherapien 68
3.3?Für welche Patienten ist eine Förderung von Mentalisieren hilfreich? 70
Kapitel 4 Behandlungstechnische Aspekte 74
4.1?Der diagnostische Prozess 74
4.1.1?Instrumente zur Mentalisierungsdiagnostik 75
4.1.2?Die individuelle Mentalisierungsdiagnostik 77
4.2?Den Patienten für die Behandlung gewinnen (Aufklärung und Psychoedukation): Was ist Mentalisieren und warum ist es wichtig? 86
4.3?Einen Fokus formulieren 89
4.4?Die therapeutische Haltung und mentalisierungsfördernde Interventionen 90
4.5?Besondere Behandlungssituationen: Krisen und Suizidalität 104
4.6?Anforderungen an eine mentalisierungsfördernde ambulante Psychotherapie und Supervision 106
Teil II Falldarstellungen 108
Kapitel 1 Susanne R.: Behandlung einer Patientin mit einer Borderline-Störung 112
1.1?»Bei Konflikten, ja da raste ich sofort aus« – Zusammenbrüche der Mentalisierung in nahen Beziehungen 124
1.2?»Die Angst vor der Schule, die glauben Sie mir nicht.« – Missverständnisse und die therapeutische Beziehung 129
Kapitel 2 Angela T.: Behandlung einer depressiven Patientin 139
2.1?Erste Episode: Mentalisieren im konkretistischen Modus 155
2.2?Zweite Episode: Hypermentalisieren 158
2.3?Dritte Episode: Der Streit mit dem Freund – Affekte schränken die Mentalisierung ein 163
2.4?Vierte Episode: Ein einsichtsorientiertes Vorgehen 168
Kapitel 3 Georgio L.: Behandlung eines Patienten mit einem Beziehungstrauma 173
3.1?Erste Episode: Pseudomentalisieren 189
3.2?Zweite Episode: Die Macht der Gefühle 193
3.3?Dritte Episode: »Den Verstand verlieren« 196
3.4?Vierte Episode: Missverständnisse häufen sich 200
3.5?Fünfte Episode: Übertragung und Gegenübertragung 202
3.6?Sechste Episode: Dissoziationen als Pseudomentalisierung 207
Kapitel 4 Mentalisierungsbasierte Therapieansätze in der Jugend 213
4.1?Thomas: MBT-A mit einem vierzehnjährigen Jugendlichen mit einer Störung des Sozialverhaltens 233
4.2?Umgang mit frühen Traumatisierungen 239
4.3?Fallformulierung 247
4.4?Wenn Nachdenken zu schmerzlich ist 262
Ausblick 271
1?Zum Spannungsfeld zwischen neuer Therapierichtung und Behandlungsmethode 273
2?Fragen zur Indikationsstellung und Diagnostik 274
3?Wie ist Mentalisierungsförderung am besten erlernbar? 275
4?Das Spannungsfeld zwischen dem Mentalisierungskonzept und der daraus abgeleiteten Behandlungstechnik auf der einen Seite und der Psychoanalyse und psychoanalytischer Technik auf der anderen 276
Literatur 278
Über die Autoren 298
| Erscheint lt. Verlag | 28.4.2016 |
|---|---|
| Verlagsort | Stuttgart |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Psychologie ► Allgemeine Psychologie |
| Medizin / Pharmazie ► Medizinische Fachgebiete ► Psychiatrie / Psychotherapie | |
| Schlagworte | Adoleszenz • Affekt • Arousal • Bateman • Bindungsforschung • Borderline • Depression • DGIP • DGPT • Entwicklungspsychologie • Fonagy • Gegenübertragung • Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie • Kinder- und Jugendpsychiatrie • MBT • Mentalisation • Mentalisierung • Mentalisierungsbasierte Therapie • mentalisierungsgestützte Therapie • Mentalisierungsstörung • Psychoanalyse • Psychologie • Psychologische Beratung • Psychosomatik • Psychosomatische Medizin • Psychosomatische Therapie • Psychotherapie • Regression • Schultz-Venrath • Stressreaktion • Suizidalität • Therapeutische Beziehung • Trauma • Traumafolgestörung • Traumatherapie • Traumatisierung • Übertragung |
| ISBN-10 | 3-608-20335-4 / 3608203354 |
| ISBN-13 | 978-3-608-20335-6 / 9783608203356 |
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