Vom Stammbaum zur Stammzelle
Psychosozial-Verlag
978-3-89806-134-6 (ISBN)
Die jüngsten Entwicklungen in der Reproduktionsmedizin, welche sich durch eine große Nachhaltigkeit auszeichnen, wird das Leben zukünftiger Generationen entscheidend bestimmen. Vor allem durch die schrittweise Entkopplung von Sexualität, Befruchtung und Fortpflanzung durch die Medizin ergibt sich in den letzten Jahren verstärkter Handlungsbedarf sowohl in der Wissenschaft als auch in der Politik. Während die Verhütungsmittel, insbesondere die Pille, bei Menschen im fortpflanzungsfähigen Alter Sexualität ohne Fortpflanzung ermöglichte, kam es nach der Entwicklung von In-vitro-Fertilisation 1978 zu einer Abkopplung der Fortpflanzung von der Sexualität. Mit der Entwicklung von ICSI (intracytoplasmatic spermia injection) 1991 wurde die Fortpflanzung auch ohne die Fruchtbarkeit des Mannes möglich.
Das vorliegende Buch setzt sich kritisch mit den neuesten Entwicklungen in der Reproduktionsmedizin und Pränataldiagnostik sowie deren ethischen, sozialen, genetischen und rechtlichen Folgen für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft auseinander. Das Spektrum der verschiedenen Beiträge ist dabei sehr weit gefaßt und deckt verschiedenste Aspekte der Gegenstandsdiskussion ab. Unter anderem werden folgende Themenschwerpunkte diskutiert: Soziale, biologische, genetische und rechtliche Elternschaft - Die Geburt eines behinderen Kindes als Schaden - Pränataldiagnostik in der Schwangerenvorsorge - Genetische Beratung - Auswirkungen und Folgen der Reproduktionstechnologien - Stammzellforschung/ Gentechnik - Präimplantationsdiagnostik.
Mit Beiträgen von: B. Brosig; L. A. Vascovics: T. Degener; M. Kurmann; B. Duden & S. Samerski; E. Schindele; G. Berg, I. Werth & E. Barbian; E. Benda; B. Sorg; I. Schneider, S. Graumann; K. Dörner, E. Beck-Gernsheim, R. Kollek, T. Voigt, Y. Stöbel-Richter & E. Brähler
Prof. Dr. Elmar Brähler, geb. 1946, ist Leiter der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Leipzig und u.a. Mitglied im Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten.
Yve Stöbel-Richter ist stellvertretende Leiterin der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie des Universitätsklinikums Leipzig. Seit April 2014 ist sie als Professorin für Gesundheitswissenschaften an der Fakultät Management und Kulturwissenschaften der Hochschule Zittau/Görlitz tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Prozesse der Familiengründung, Arbeitslosigkeit und Gesundheit, gesellschaftliche und psychosoziale Aspekte reproduktionsmedizinischer Verfahren.
Aus dem Inhalt:
- Soziale, biologische, genetische und rechtliche Elternschaft
- Die Geburt eines behinderen Kindes als Schaden
- Pränataldiagnostik in der Schwangerenvorsorge
- Genetische Beratung
- Auswirkungen und Folgen der Reproduktionstechnologien
- Stammzellforschung/ Gentechnik
- Präimplantationsdiagnostik
| Reihe/Serie | psychosozial |
|---|---|
| Verlagsort | Gießen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 460 g |
| Themenwelt | Medizin / Pharmazie ► Allgemeines / Lexika |
| Medizin / Pharmazie ► Medizinische Fachgebiete ► Psychiatrie / Psychotherapie | |
| Schlagworte | Gynäkologen • Pränataldiagnostik • Pränataldiagnostik / Vorgeburtliche Diagnostik • Reproduktionsmedizin |
| ISBN-10 | 3-89806-134-5 / 3898061345 |
| ISBN-13 | 978-3-89806-134-6 / 9783898061346 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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