Psychosomatik und Biochemie nach Dr. Schüßler (eBook)
440 Seiten
Haug (Verlag)
978-3-8304-7848-5 (ISBN)
Thomas Feichtinger: Psychosomatik und Biochemie nach Dr. Schüßler 1
Innentitel 4
Impressum 5
Danksagung 6
Vorwort 7
Inhalt 10
Einleitung 22
Teil 1: Einführung in die Psychosomatik 24
1 Der Mensch in seiner Ganzheitlichkeit 26
1.1 Gesundheit 26
1.2 Krankheit – ein komplexes Geschehen 28
1.3 Der leidende Mensch 30
1.4 Klassische Medizin oder Psychotherapie 32
1.5 Geschichte der Psychosomatik 34
1.6 Verschiedene Ansätze in der Psychosomatik 35
1.7 Ein erweiterter Begriff von Psychosomatik 36
2 Körper und Psyche 38
2.1 Psyche „gegen“ Körper – die Polarität 38
2.2 Psyche und Körper – die Wechselwirkung 40
2.3 Das Verhältnis des Menschen zu seinem Körper 42
3 Die Sprache des Körpers 46
3.1 Ein neuer ganzheitlicher Ansatz 47
3.2 Möglichkeiten des Erkennens von „seelischen Belastungen“ – ganzheitlich 47
3.3 Der Körper als Gleichnis 48
3.4 Umdeutung von körperlichen Aufgaben auf innere Zusammenhänge 49
3.5 Phänomene des Körpers 51
Teil 2: Grundlagen der speziellen Psychosomatik 56
4 Die Vielschichtigkeit des Menschen 58
4.1 Einleitung 58
4.2 Das System Mensch in seiner Vielschichtigkeit und Komplexität 58
4.3 Die Welt 58
4.4 Die sieben Ebenen im Menschen 68
4.5 Was ist die Seele? 87
4.6 Die 7 Ebenen des Menschen im Überblick 88
4.7 Die Beziehung der einzelnen Ebenen untereinander 90
4.8 Ganzheit 95
4.9 Die Ebene des Unbewussten/Ungeklärte Phänomene 99
4.10 Die sozio-kulturelle Dimension von Erkrankung 99
5 Einführung in die Existenzanalyse nach Viktor E. Frankl 102
5.1 Viktor E. Frankl 102
5.2 Die Frage nach dem Sinn 102
5.3 Werte 102
5.4 Berührbarkeit 106
5.5 Person und Selbst, der Charakter 106
5.6 Der freie Wille 107
5.7 Logotherapie und Existenzanalyse 108
5.7.1 Logotherapie 108
5.7.2 Existenzanalyse 108
5.8 Hyperreflexion und Dereflexion 109
5.8.1 Hyperreflexion und Depression 109
5.8.2 Dereflexion 110
5.8.3 Person, Charakter (Selbst), Perso ¨ nlichkeit 110
5.9 Überlegungen zur phäno-menologischen Betrachtungsweise des Menschen 111
5.9.1 Deutung 111
5.9.2 Interpretation 112
5.9.3 Spekulation, Vermutung 112
5.9.4 Unterstellung, Beschuldigung 112
5.9.5 Vorstellung 113
5.9.6 Pha ¨nomenologie 113
6 Einführung in die Biochemie nach Dr. Schüßler 114
6.1 Die biochemischen Mineralstoffe 115
6.1.1 Calcium fluoratum Nr. 1 ( Flussspat) 115
6.1.2 Calcium phosphoricum Nr. 2 116
6.1.3 Ferrum phosphoricum Nr. 3 116
6.1.4 Kalium chloratum Nr. 4 116
6.1.5 Kalium chloratum Nr. 5 116
6.1.6 Kalium sulfuricum Nr. 6 117
6.1.7 Magnesium phosphoricum Nr. 7 117
6.1.8 Natrium chloratum Nr. 8 117
6.1.9 Natrium phosphoricum Nr. 9 118
6.1.10 Natrium sulfuricum Nr. 10 118
6.1.11 Silicea Nr. 11 119
6.1.12 Calcium sulfuricum Nr. 12 119
6.1.13 Kalium jodatum Nr. 15 119
6.1.14 Calcium carbonicum Nr. 22 120
6.2 Einnahme 120
6.3 Die Menge der Mineralstoffe 120
6.4 Das Zusammenwirken mit anderen Heilweisen 121
6.5 Das Auffüllen der Speicher 121
6.6 Vorsorge 121
6.7 Dosierung 122
6.8 Äußere Anwendung: Mineralstoffe als Cremegel, Salbe oder Gel 122
6.9 Entstehung von Mängeln 123
6.10 Mangelzeichen – Zeichen eines lebendigen Lebens 124
6.11 Auswirkungen der Einnahme der Mineralstoffe nach Dr. Schüßler 125
6.12 Mögliche Heilreaktionen 125
6.13 Die Bedeutung der Mineralstoffspeicher im Körper 128
6.14 Psychosomatik in der Biochemie 131
7 Der Zusammenhang zwischen Charakter und Mineralstoffverbrauch 136
7.1 Woher kommen die Störungen? 136
7.2 Auswirkungen von „inneren“ Störungen auf den Körper 136
7.3 Auswirkungen von „äußeren“ Störungen auf den Körper: „Moderne“ Einflüsse auf die Ganzheit des Menschen 137
7.4 Störungen werden sichtbar 145
7.5 Der Charakter des Menschen, ein Ausschnitt aus den Möglichkeiten in der Ebene des Charakters 145
7.6 Eine neue Typologie? 146
7.7 Warum Schüßler-Salze bei Störungen im Charakter? Was hat das für Auswirkungen? 147
7.8 Was bringt das Wissen um die charakterlichen Zusammenhänge dem Laien? 147
7.9 Was bringt das Wissen um die charakterlichen Zusammenhänge in der täglichen Praxis? 148
7.10 Die Praxis der Beratung auf der Ebene des Charakters 149
7.11 Aufarbeitung – Bearbeitung 149
8 Ansätze für eine heutige Therapie 152
8.1 Ansätze zur Heilung von Psyche und Körper – des ganzen Menschen 152
8.2 Weitere für eine erfolgreiche Behandlung bedeutende Themen 158
Teil 3: Materia medica 180
9 Einleitung 182
10 Eine kurze Einführung in die den einzelnen Mineralstoffen zugeschriebenen charakterlichen Strukturen 184
11 Calcium fluoratum Nr. 1 und charakterliche Strukturen 186
11.1 Charakteristik der physiologischen biochemischen Zusammenhänge 186
11.2 Themen von Calcium fluoratum 186
11.3 Der Schutz des eigenen Lebens 187
11.4 Das Ansehen 188
11.5 Der eigene Standpunkt bzw. Standfläche 189
11.6 Selbstverteidigung 190
11.7 Durchsetzungsvermögen 190
11.8 Beispielwirksamkeit der Eltern 191
11.9 Der gute Eindruck beim anderen 194
11.10 Das Vor-Urteil der anderen 196
11.11 Die Angst vor anderen nicht bestehen zu können 196
11.12 Die Bewährung vor den anderen 197
11.13 Distanzierungsfähigkeit 197
11.14 Abgrenzung 198
11.15 Schutzmauern 199
11.16 Etwas abschließen können 200
11.17 Vom Vertrauen ins eigene Können 201
11.18 Spannung und Entspannung – Materialermüdung 201
11.19 Flexibilität – eine Grundnotwendigkeit für das Leben 202
11.20 Die Alzheimer Krankheit 203
11.21 Häufige Aussagen bei Calcium fluoratum Nr. 1 203
11.22 Zusammenfassung 204
12 Calcium phosphoricum Nr. 2 und charakterliche Strukturen 206
12.1 Charakteristik der physiologischen biochemischen Zusammenhänge 206
12.2 Oberflächlichkeit 206
12.3 Kindheitserlebnisse 207
12.4 Bedingungen für Zuwendung 207
12.5 Bilder von der Gefährdung des eigenen Lebens 208
12.6 Die Tatsache der eigenen Existenz – das Angewiesensein auf ihre Bestätigung 208
12.7 Das „Swimming pool syndrome“ 209
12.8 Die Erlaubnis zum Leben 209
12.9 Der eigene Raum zum Leben und seine Eroberung 211
12.10 Lockerung der angespannten „ Verhältnisse“ 212
12.11 Übergänge im Leben – Lebensräume 214
12.12 Die Osteoporose – nur ein körperliches Problem? 218
12.13 Häufige Aussagen bei Calcium phosphoricum Nr. 2 220
12.14 Zusammenfassung 220
13 Ferrum phosphoricum Nr. 3 und charakterliche Strukturen 222
13.1 Charakteristik der physiologischen biochemischen Zusammenhänge 222
13.2 Das Sich-Vorfinden in der Welt 223
13.3 Auseinandersetzung 223
13.4 Von der Funktionalisierung zur Beziehung 224
13.5 Person oder Selbst 225
13.6 Die Reibung mit der Welt 228
13.7 Gefährdung des Lebens 230
13.8 Übertreibung 231
13.9 Rastlosigkeit, Ruhelosigkeit 231
13.10 Die Zeit der Schwangerschaft 231
13.11 Gestaltung der Welt 232
13.12 Vom Zugang zur Welt 233
13.13 Der Tanz mit dem Leben – im Rhythmus des Lebens 234
13.14 Häufige Aussagen bei Ferrum phosphoricum Nr. 3 235
13.15 Zusammenfassung 235
14 Kalium chloratum Nr. 4 und charakterliche Strukturen 238
14.1 Charakteristik der physiologischen biochemischen Zusammenhänge 238
14.2 Gefühls- und Gemütshaushalt 239
14.3 Gefühle und der Verbrauch von Kalium chloratum Nr. 4 239
14.4 Die Bedeutung der beiden Hemisphären: der männlichen und der weiblichen 239
14.5 Die Spuren der Welt 240
14.6 Mit-Leid und Mit-Gefühl 241
14.7 Gefühlsunterdrückung – Entfremdung von Gefühlen 244
14.8 Die Bedeutung des Energiefeldes im zwischenmenschlichen Bereich 245
14.9 Gedanken und Gefühle – Intrapersonale Prozesse 246
14.10 Leben aus dem Bauch heraus 247
14.11 Gefühl oder Gespür? 248
14.12 Wahrnehmung der Befindlichkeit 248
14.13 Der freie Fluss der Gefühle 249
14.14 Zwanghaftigkeit 250
14.15 Enttäuschungen 250
14.16 Erfüllung von Erwartungen 250
14.17 Lust oder Wert? 251
14.18 Häufige Aussagen bei Kalium chloratum Nr. 4 251
14.19 Zusammenfassung 252
15 Kalium phosphoricum Nr. 5 und charakterliche Strukturen 254
15.1 Charakteristik der physiologischen biochemischen Zusammenhänge 254
15.2 Einsatz 254
15.3 Überforderung von außen 255
15.4 Überforderung von innen 255
15.5 Die Zähne zusammenbeißen 256
15.6 Beschwerden mit dem Charakter einer Depression 257
15.7 Burn out 258
15.8 Der Wert des eigenen Lebens 259
15.9 Über-Ich 260
15.10 Leistung 261
15.11 Das Bewusstsein als Begrenzung 262
15.12 Gedanken 265
15.13 Welche Kraft haben Gedanken? 265
15.14 Die „man“-Kategorien 267
15.15 Häufige Aussagen bei Kalium chloratum Nr. 5 268
15.16 Zusammenfassung 269
16 Kalium sulfuricum Nr. 6 und charakterliche Strukturen 270
16.1 Charakteristik der physiologischen biochemischen Zusammenhänge 270
16.2 Von der Not, nicht gesehen zu werden 270
16.3 Der Versuch, zur Welt zu kommen 271
16.4 Die Erfüllung der Erwartungen 271
16.5 Die Erwartungen der anderen 272
16.6 Rücksicht 272
16.7 Ärger 273
16.8 Die Spur des Inneren 274
16.9 Aggression 274
16.10 Selbstverleugnung 275
16.11 „ Atemlos“ 276
16.12 Aufmerksamkeitshaltung 276
16.13 Verhaltensmodelle – Verhaltensnormen 277
16.14 Der Druck des „man“ 278
16.15 Lufthunger – Allergien – Störungen der Haut 279
16.16 Häufige Aussagen bei Kalium sulfuricum Nr. 6 280
16.17 Zusammenfassung 281
17 Magnesium phosphoricum Nr. 7 und charakterliche Strukturen 282
17.1 Charakteristik der physiologischen biochemischen Zusammenhänge 282
17.2 Scham 283
17.3 Spott und Hohn 284
17.4 „Nur eine Frau“ 284
17.5 Blamage 285
17.6 Genieren, blamieren, schämen 286
17.7 Bewährung in Bezug auf das Können 287
17.8 Wie fühlen sich die Erwartungen der anderen an? 288
17.9 Abweichungen in der Erfüllung der Erwartungen 289
17.10 Bilder von der Gefährdung des Selbst 291
17.11 Religion und Scham 291
17.12 Beschämung in der Zudeutung von Sündhaftigkeit 292
17.13 Der Mensch ist von Natur aus böse – ist eine Zuschreibung im Selbst 292
17.14 Frömmigkeit und Scham 293
17.15 Unterdrückung der Gefühle 293
17.16 Wie alt bist du denn? 294
17.17 Wie gefährdet ist das Selbst? 294
17.18 Auswirkung der emotionalen Spannung auf den Körper 295
17.19 Häufige Aussagen bei Magnesium phosphoricum Nr. 7 296
17.20 Zusammenfassung 296
18 Natrium chloratum Nr. 8 und charakterliche Strukturen 298
18.1 Charakteristik der physiologischen biochemischen Zusammenhänge 298
18.2 Charakteristik der physiologischen biochemischen Zusammenhänge 298
18.3 Das Selbst 299
18.4 Widerspruch 299
18.5 Konflikte 299
18.6 Handlungsmodelle 300
18.7 Auswirkungen eines begrenzten Bewusstseins 300
18.8 3 Ebenen 301
18.9 Die Berechtigung zum Leben – erfolgreiche Modelle 302
18.10 „ Vorauseilender Gehorsam“ 302
18.11 Schmollen 303
18.12 Trennung von Menschen 303
18.13 Umsonst – Ratlosigkeit – Einsamkeit – verzagt 304
18.14 Sensibilität ist gefragt – Von der Rückbesinnung auf das eigene Spüren 307
18.15 Der Fluss des Lebens 308
18.16 Erwartungsenttäuschung 309
18.17 Kommunikation oder Begegnung 310
18.18 Harmonie 310
18.19 Harmonie oder Frieden? 310
18.20 Festgefügtes als Blockade 311
18.21 Struktur oder Formlosigkeit 312
18.22 Die freie Wahl der Form 313
18.23 Die Spur des anderen 313
18.24 Die große Enttäuschung 314
18.25 Täuschungen 314
18.26 Neue Antworten 314
18.27 Der Einfluss von festgefügten Strukturen auf den Körper 315
18.28 Häufige Aussagen bei Natrium chloratum Nr. 8 317
18.29 Zusammenfassung 317
19 Natrium phosphoricum Nr. 9 und charakterliche Strukturen 320
19.1 Charakteristik der physiologischen biochemischen Zusammenhänge 320
19.2 Gewalt 321
19.3 Druck und die Kirche 321
19.4 Augustinus und der Druck zur „ Bekehrung“ 321
19.5 Druck im heutigen Leben 322
19.6 Druck und Emanzipation 322
19.7 Druck in der Erziehung 322
19.8 Ausdruck – Eindruck – Abdruck 323
19.9 Vergewaltigung 323
19.10 Zwangsjacken 323
19.11 Abpolsterung gegen allzu harte Forderungen, Erwartungen, Normen, Befehle 324
19.12 Hineinfressen, angefressen 324
19.13 Erstarrte Formen drücken 325
19.14 Unterdrückung des Lebens 326
19.15 Erwartungen 326
19.16 Nachdruck 326
19.17 Gefängnisse 327
19.18 Ich bin „sauer“! 328
19.19 Manipulation 329
19.20 Verzweckung des Lebens 329
19.21 „Kränkung und Kranksein“ – Depression 330
19.22 Der Einfluss von einseitigen anspannenden Strukturen auf den Körper 330
19.23 Häufige Aussagen bei Natrium phosphoricum Nr. 9 332
19.24 Zusammenfassung 332
20 Natrium sulfuricum Nr. 10 und charakterliche Strukturen 334
20.1 Charakteristik der physiologischen biochemischen Zusammenhänge 334
20.2 Aggression 335
20.3 Normal 336
20.4 Wenn es überhaupt keinen Ausweg mehr gibt 336
20.5 Hass 337
20.6 Aktive oder passive Lebenshaltung? 341
20.7 Rücksicht 342
20.8 Gefühle 343
20.9 Handlung oder Reaktion 343
20.10 Kontrolle oder freier Fluss 343
20.11 Starke Gefühle 344
20.12 Die (Unterdrückungs-)Geschichte der Emotionen im Menschen 345
20.13 Beharrung 349
20.14 Natrium sulfuricum Nr. 10 und die Haut 351
20.15 Natrium sulfuricum Nr. 10 und die Verdauung 353
20.16 Auswirkungen spezifischer Strukturen von Nr. 10 auf den Körper 354
20.17 Natrium sulfuricum Nr. 10 und der Alkohol 355
20.18 Häufige Aussagen bei Natrium sulfuricum Nr. 10 355
20.19 Zusammenfassung 357
21 Silicea Nr. 11 und charakterliche Strukturen 358
21.1 Charakteristik der physiologischen biochemischen Zusammenhänge 358
21.2 Forderungen 359
21.3 Was im Leben Bedeutung hat 359
21.4 Verbindungen haben 363
21.5 Der Preis für Beziehung 364
21.6 Auswirkungen 364
21.7 Zuständigkeit für alles 367
21.8 Ausschaltung des Eigenen 368
21.9 Distanzlosigkeit 368
21.10 Funktionieren 371
21.11 Das Leben geht an mir vorbei 372
21.12 Gibt es falsche Antworten? 372
21.13 Harmonie 373
21.14 Disharmonie 374
21.15 Ermutigung zum Eigenen 374
21.16 Auswirkungen spezifischer Strukturen von Silicea Nr. 11 auf den Körper 375
21.17 Häufige Aussagen bei Silicea Nr. 11 376
21.18 Zusammenfassung 377
22 Calcium sulfuricum Nr. 12 und charakterliche Strukturen 378
22.1 Charakteristik der physiologischen biochemischen Zusammenhänge 378
22.2 Der Bruch im Leben – Schock 378
22.3 Idealisierung 379
22.4 Verkapselung 379
22.5 Verschlossen 380
22.6 Verklebung mit dem anderen 380
22.7 Die Blockade im sozialen Kontakt 380
22.8 Ich lebe durch dich 381
22.9 Angst 382
22.10 Die Angst des Alzheimer-Patienten 385
22.11 Auswirkungen spezifischer Strukturen von Nr. 12 auf den Körper 385
22.12 Selbstdistanzierungsfähigkeit 386
22.13 Häufige Formulierungen von Calcium sulfuricum Nr. 12 387
22.14 Zusammenfassung 387
23 Kalium jodatum Nr. 15 und charakterliche Strukturen 390
23.1 Charakteristik der physiologischen biochemischen Zusammenhänge 390
23.2 Überforderung 390
23.3 Der unentwegte Druck der anderen 390
23.4 Auswirkungen spezifischer Strukturen von Kalium jodatum Nr. 15 auf den Ko ¨ rper 393
23.5 Häufige Formulierungen von Kalium jodatum Nr. 15 395
23.6 Zusammenfassung 396
24 Calcium carbonicum Nr. 22 und charakterliche Strukturen 398
24.1 Charakteristik der physiologischen biochemischen Zusammenhänge 398
24.2 Der Wille 398
24.3 Die Überbewertung des Willens 398
24.4 Hinweis aus den astrologisch-homöopathischen Erfahrungsbildern nach Döbereiner 401
24.5 Auswirkungen spezifischer Strukturen von Calcium carbonicum Nr. 22 auf den Körper 401
24.6 Häufige Formulierungen bei Calcium carbonicum Nr. 22 402
24.7 Zusammenfassung 402
Teil 4: Anhang 404
25 Emotionale Belastungen 406
26 Arbeitstexte zu den charakterlichen Landschaften nach den Mineralstoffen nach Dr. Schüßler 414
Literatur 432
Stichwortverzeichnis 436
1 Der Mensch in seiner Ganzheitlichkeit
Der Mensch setzt sich schon immer mit sich und seinem Leben auseinander. Sehr verschieden sind die Ergebnisse dieser Auseinandersetzungen, je nach Ausgangsbasis. Es ist tatsächlich ein großer Unterschied, ob sich ein Mensch auf der rein naturwissenschaftlichen, der geisteswissenschaftlichen oder rein spirituellen Basis mit seinem Leben beschäftigt.
Was aber manchen solcher Entdeckungsreisen vom menschlichen Leben anhaftet, das ist die Aufteilung des Menschen in unterschiedliche Bereiche. Das beginnt in der griechischen Philosophie, in der die Aufteilung in Körper und Seele ihren Ursprung nahm und von der sie dann auf das Christentum überging. Rudolf Steiner hat den Menschen schließlich, da ihm zwei Bereiche zu wenig erschienen, gleich in vier Körper aufgeteilt. Wahrscheinlich hat ihn da Helena Blavatsky, die Begründerin der theosophischen Richtung, beeinflusst. Steiner wirkt sich bis in die heutige Zeit aus, was z. B. an den Büchern von Gerta Butler und vielen anderen beobachtet werden kann, die ebenfalls den Menschen in vier Bereiche aufteilen. Die Betonung liegt auf Aufteilung, da immer von unterschiedlichen voneinander weitestgehend unabhängigen Körpern geschrieben wird.
Wenn aber die Grundaussage betont werden soll, dass der Mensch ein Individuum ist, ein unteilbares Wesen, dann sind solche Überlegungen mit großer Vorsicht und Klugheit anzustellen. Eine Beschäftigung mit den verschiedenen Ebenen im Menschen muss zuletzt immer wieder die Synthese, die Zusammenschau all der verschiedenen Ebenen zum Inhalt haben.
Gerade heute im Zeitalter der Spezialisten, in dem sich allein schon die Spezialgebiete zu unübersehbaren Wissensgebieten ausdehnen, ist es notwendig, das Ganze, den ganzen Menschen, nicht aus dem Auge zu verlieren. Diese Forderung trifft natürlich ganz besonders auf einen Bereich zu, in dem versucht wird, den gegenseitigen Einfluss der verschiedenen Ebenen im Menschen zu betrachten, nämlich die Psychosomatik.
Holistik und Ganzheitlichkeit sind hier die „neuen“ Schlagwörter, die – wie der Zulauf zu Therapien wie TCM, Ayurveda usw. zeigt – eine eindeutige Gegenbewegung markieren, jedoch nicht dazu verleiten dürfen, diese Ganzheitlichkeit ohne genaues „Hinsehen“ und ohne Konzept umsetzen zu wollen. Ein mögliches soll in diesem Buch vorgestellt werden, wobei stets im Hintergrund mit bedacht werden muss, dass es um eine Schau geht, die das Leiden des Menschen an der Wurzel packen will, so dass er ganz gesunde, bis in tiefe und tiefste Schichten.
1.1 Gesundheit
Die Gesundheit als das wertvollste Gut des Menschen wird oft erst dann in seinem Wert wahrgenommen, wenn Gefahr besteht, dass es verloren wird. Doch an diesem Punkt stellt sich meistens die Frage, ob es dann noch um Gesundheit geht, oder ob sie schon lange verloren wurde und die Folgen erst zu diesem Zeitpunkt sichtbar wurden.
Wie sehr der Verlust des Zustandes, den wir Gesundheit nennen, den Menschen beeinflusst, erkennen wir an dem geflügelten Wort: „Der Gesunde hat tausend Wünsche, der Kranke nur einen.“
Doch worin besteht die Sehnsucht des kranken Menschen? Sehnsucht als das Wort, das vom tiefsten Inhalt des Wortes von „siechen“ kommt, im Sinne von: „Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß, was ich leide… “(Goethe).
Eigentlich wird das Wesen der Krankheit häufig so erlebt, dass sie eine Einschränkung im bisherigen Verlauf des Lebens nach sich zieht. Was immer in der so genannten Krankheit erlebt wird, Fieber, Schmerzen, Entzündungen, Schweißausbrüche, Hautausschläge, Einschränkungen der Beweglichkeit bei Gicht oder anderen Gelenksproblemen, die Folge ist der Verlust des gewohnten Lebens. Allerdings bleibt die Frage offen, ob denn das gewohnte Leben auch wirklich ein gesundes Leben war?
Der Mensch wird ja in den meisten Bereichen seines täglichen Lebens, aber auch in vielen Themen seiner langfristigen Planungen, von der Gewohnheit bestimmt. Diese hat er von seiner Umgebung übernommen, die ja auch noch oft in den Traditionen festgeschrieben ist. Aber auch in der heutigen so scheinbar modernen Zeit gibt es viele festgefügte Modelle und eingefahrene Strukturen, vor allem insgesamte Lebenseinstellungen, durch die Geleise entstehen, auf denen die Menschen dann ihr Leben „herunterfahren“. Was aber in all diesen Prozessen nicht betrachtet wird, ist, ob bei diesem üblichen „way of life“ die körperliche Grundlage in ihrer Notwendigkeit gesehen wird.
So kommt es, dass Menschen durch internalisierte Vorstellungen von einem erfolgreichen Leben ihre körperlichen Notwendigkeiten sträflich vernachlässigen oder gar schädigen, ohne es überhaupt wahrzunehmen. Was ihnen leider in einer solchen Vernachlässigung der physischen Grundlagen entgegenkommt, ist die überaus elastische Fähigkeit des Körpers, einseitige Belastungen längere Zeit kompensieren zu können. Da die Bewusstheit des Menschen aber eingeschränkt ist bzw. sein Bewusstseinsfeld, ist er meistens nicht in der Lage, die mit den auftauchenden Störungen zu verbindenden belastenden Einstellungen zu verknüpfen.
Leider wurde die Medizin zu einem großen Teil dahingehend programmiert, Störungen, die das gewohnte Leben in Gefahr bringen könnten, zu beseitigen. Dazu gehören viele Bemühungen, Meldungen des Organismus zu unterdrücken, zu verhindern, ob es nun Schmerzen sind oder Ausscheidungen über die Haut. Dann drückt das Leben von innen nach außen und die Behinderung der Veränderungen von außen dagegen. Wenn sich die Unterdrückung der Impulse von innen nicht mehr länger aufrecht halten lässt, wird der Mensch „krank“.
Sein intensivstes Bestreben ist dann meist, in das alte gewohnte Leben zurückzukehren, was er mit Gesundwerden verwechselt, meist um den Preis einer Narbe, die zurückbleibt. Unter Narbe ist allerdings hier nicht etwas zu verstehen, was nur erinnert, sondern auch eine Narbe, die eine Einschränkung bedeutet. Eine Einschränkung, die dann auch bleibt, obwohl sich der Mensch wieder gesund fühlt und wieder „voll“ im Erwerbsleben steht bzw. funktioniert.
Betrachten wir aber die Verwendung des Wortes „gesund“ in der Alltagssprache, stoßen wir auf ganz interessante Formulierungen wie den so genannten „gesunden“ Menschenverstand oder eine „gesunde“ Einstellung, sie wollen unbedingt „gesund“ leben oder im Wirtschaftsleben sich gar „gesund“ stoßen. In der Erziehung hat man allzu lange auch von der Notwendigkeit einer „gesunden“ Ohrfeige leider nicht nur gesprochen.
Das Wort „gesund“ hat hier auf der einen Seite etwas mit vernünftig zu tun, mit der Erfüllung von bestimmten Forderungen (oft unvernünftigen) im Leben, auf der anderen Seite, was das Wirtschaftsleben betrifft, mit einem Auffüllen der pekuniären Verhältnisse auf ein Maß, das dem Betrieb gut tut.
Wenn die WHO (Weltgesundheitsorganisation) Gesundheit so definiert, dass sie mehr ist, als die Abwesenheit von Krankheit, dann nähern wir uns in unseren Überlegungen dieser Formulierung.
Allerdings ist davon auszugehen, dass das, was wir als Krankheit definieren, in Wirklichkeit oft ein Prozess ist, der einen Korrekturversuch des Organismus darstellt. Er versucht, dass die Belastungen, die durch eine problematische Lebenshaltung im Körper Probleme erzeugt haben, ausgeglichen werden.
In Anlehnung an die WHO müsste dann formuliertwerden, dass Gesundheit ganz selbstverständlich ein Leben ohne diese Korrekturbestrebungen ist, sondern auch eine Haltung zum Leben zum Inhalt hat, die die Notwendigkeiten des Körpers berücksichtigt. Dazu kommt noch die Forderung des Organismus, dass auch alle Deponien des Körpers ausgeräumt werden müssen. Das bringt schließlich ein Gefühl der Leichtigkeit, das wir anstreben sollten.
Wer sich aus der Zwanghaftigkeit befreit, ein bestimmtes Modell in seinem Leben verwirklichen zu müssen, gelangt in einen lebendigen Fluss. Dieser hat eine verstärkte Wachsamkeit und Achtsamkeit dem Körper gegenüber zur Folge, die einer Schädigung weitestgehend vorbeugt.
So gesehen gibt es die Gesundheit nicht als die Erfüllung eines bestimmten Bildes von einem richtigen oder gar „gesunden“ Leben. Gesundheit ist letztlich ein sehr sensibler lebendiger Prozess, in dem sich der Mensch mit den jeweiligen Erfordernissen des Körpers auseinander setzt und sie auch angemessen erfüllt. Gesundheit ist dann immer eine Annäherung an optimale Möglichkeiten des Körpers, so weit sie die Biographie und die Lebensumstände, geographische wie soziale, zulassen. So können wir zum Schluss der Überlegungen zur Gesundheit resümieren: Gesundheit kann man nicht haben als einen quantitativen Bestand, sondern sie ist das, was eine lebendige intensive Auseinandersetzung mit dem Leben und seinen Erfordernissen, vor allem auch den körperlichen, begleitet.
1.2 Krankheit – ein komplexes Geschehen
Das Wort Krankheit ist zwar in aller Munde. Soll man es jedoch definieren, fällt dies nicht so leicht, wie man zuerst vermuten könnte, denn Krankheitsgeschehen ist ein komplexes Geschehen, genauso wie der Weg aus ihr heraus.
Grundsätzlich hat der Mensch ein unglaubliches Vermögen, sich zu organisieren. Erübernimmt eine Unzahl von Handlungsmodellen bereits in der Kindheit, von denen später nicht mehr alle „astrein“ sind und so manche belastende Struktur wird verinnerlicht. Er hält vielen Belastungen stand, trotzt den Widrigkeiten, mit denen er zu kämpfen hat und setzt sich mit vielen Widerständen auseinander, die ihm in seinem Leben begegnen.
Wer den Wurzeln einer Erkrankung nachgehen will, wird als erstes feststellen, dass es kein ursächliches Geschehen ist. Erst nach einer Vielzahl von Belastungen, von Verletzungen, von kleineren Störungen...
| Erscheint lt. Verlag | 15.1.2014 |
|---|---|
| Verlagsort | Stuttgart |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Medizin / Pharmazie ► Naturheilkunde |
| Schlagworte | Dr. Schüßler • Erweiterungsmittel • Mineralstoffmängel • Psychosomatik • Schüßler-Salze |
| ISBN-10 | 3-8304-7848-8 / 3830478488 |
| ISBN-13 | 978-3-8304-7848-5 / 9783830478485 |
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