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Spontan-und Provokations-Nystagmus als Krankheitssymptom - Hermann Frenzel

Spontan-und Provokations-Nystagmus als Krankheitssymptom

Ein Leitfaden für Seine Beobachtung, Aufzeichnung und Formanalyse

(Autor)

Buch | Softcover
72 Seiten
1955
Springer Berlin (Verlag)
978-3-642-49407-9 (ISBN)
CHF 76,95 inkl. MwSt
Die Diskussion über die Untersuchungsmethodik des Vestibularis ist neuer dings wieder lebhaft im Gange. Auf der einen Seite bemüht man sich um eine kritische Sichtung der bisherigen Methoden zum Zwecke einer international an erkannten Standardisierung, auf der anderen Seite werden neue Methoden und Techniken ausgearbeitet. Die Oupulometrie (VAN EGMOND, JONGKEES, GROEN), die betonte Heran ziehung des2tenDrehnMhnystagmus (MrTTERMAIER) unter Verwendung elektrisch betriebener Drehstühle und Drehkammern und der Elektronystagmographie, die Aufstellung von Testkombinationen (Relations- bzw. Doratests F. KOBRAKs), die thermische Technik HALLPIKES, sind neuere Versuche, um die Ergiebigkeit der Vestibularisprüfung zu steigern. Für alle diese Methoden wird, wie das seit der Einführung der experimentellen Vestibularisprüfung durch BARANY als selbstverständliche Regel gilt, die vor herige Feststellung vestibulärer Spontansymptome, vor allem eines etwaigen SpontannystagmtuJ gefordert. Man kann sich jedoch des Eindrucks nicht erwehren, daß diese Forderung häufig nicht mit der notwendigen Gründlichkeit und Systematik erfüllt wird. Vestibulärer Spontannystagmus oder Provokationsnystagmus, d. h. der erst nach provozierenden· Lockerungsmaßnahmen und Lagewechsel auftretende pathologische Nystagmus, sind überraschend häufige Symptome, wenn gründlich und planmäßig nach ihnen gesucht wird. Seitdem ich im Zusammenhang mit der Einführung der Leuchtbrille in die Nystagmusbeobachtung dem Spontan- und Provokationsnystagmus in den ver gangenen 30 Jahren besondere Aufmerksamkeit gewidmet habe, bin ich immer mehr zu der Überzeugung gekommen, daß die systematische Fahndung auf Spon tan-und Provokationsnystagmus der wichtigste und neben einer grob-quantitativen Er regbarkeitsprüfung der ergiebigste Teil der Vestibularisuntersuchung in der Praxis ist.

A. Einleitung.- I. Die Grundlagen der experimentellen Vestibulariserregung und der Entstehung von Spontansymptomen.- II. Vestibulärisschwindel.- III. Schwierigkeiten der Differentialdiagnose zwischen peripher und zentral bedingten Vestibularisschäden unter Berücksichtigung des richtungsbestimmten Überwiegens des experimentellen Nystagmus.- B. Der Spontan- und Provokationsnystagmus.- I. Begriffsbestimmung.- II. Nystagmusbeobachtung und Nystagmusregistrierung.- III. Nystagmusbeobachtung unter Ausschluß der Fixation. Die Leuchtbrille.- IV. Die Bestimmungsstücke des Spontan- und Provokationsnystagmus.- V. Assoziierter und qualitativ oder quantitativ dissoziierter Nystagmus. Retraktorischer Nystagmus.- C. Das Nystagmusschema und die formanalytische Differenzierung bestimmter Nystagmustypen.- I. Das Grundschema.- II. Nystagmustypen.- III. Lockerungsmaßnahmen.- IV. Lageprüfung und Typen des Lagenystagmus.- V. Gesamt-Nystagmusschema.- D. Praktische Durchführung der Nystagmusprüfung.- E. Beispiele und Epikrisen.- F. Zur diagnostischen Bewertung der Nystagmusbefunde.- Literatur.

Erscheint lt. Verlag 1.1.1955
Zusatzinfo 72 S. 28 Abb.
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Maße 178 x 254 mm
Gewicht 175 g
Themenwelt Medizin / Pharmazie Allgemeines / Lexika
Schlagworte Diagnose • Nystagmus • Schwindel • Technik • Untersuchung
ISBN-10 3-642-49407-2 / 3642494072
ISBN-13 978-3-642-49407-9 / 9783642494079
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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