Einsparungen von Gesundheitskosten durch "Managed Care" in der Schweiz
Seiten
2013
|
13001 A. 1. Auflage
GRIN Verlag
978-3-656-43593-8 (ISBN)
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Gesundheit - Public Health, Note: 1.7, APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Entwicklung von MC-Modellen hat in der Schweiz mittlerweile eine über 30jährige
Geschichte. Die Schweizer Gesellschaft für Gesundheitspolitik (SGGP) wurde im Jahre
1976 gegründet. Die SGGP befasste sich erstmals im Rahmen einer Studiengruppe mit
amerikanischen HMO. Die Gründungen dieser HMO's und Hausarztmodelle vor 1996
wurden als Modellversuche gestartet. Seit 1996 besteht der rechtliche Rahmen des
Gesetzgebers mit dem neuen Krankenversicherungsgesetz (KVG) für MC-Modelle. Von
besonderer Bedeutung sind die Artikel 41 und 62 KVG, welche den Versicherungen die
Erlaubnis erteilten, Versicherungsprodukte mit eingeschränkter Leistungserbringerwahl
anzubieten, sowie der Artikel 43 KVG, der die Möglichkeit zur Abkehr von der
Einzelleistungshonorierung der "Capitation" eröffnet. Heute sind rund 1,3 Millionen
Versicherte in 73 MC-Modellen versichert, ebenso mehr als die Hälfte aller
Hausärzte. Gesamtschweizerisch profitiert somit jeder sechste Versicherte von
durchschnittlich 25% Prämienrabatt. Im Gegenzug gehen sie die Verpflichtung ein, sich im
Krankheitsfall immer an einen ausgewählten Arzt zu wenden, innerhalb des HAM oder
HMO.
Welche Kostenersparnisse sind zu erwarten? Diese liegen im Rahmen von 10 bis 40
Prozent, je nach MC-Modell. In den Studien wurden im wesentlichen die MC-Versicherten
mit den Ausgaben für Versicherte ohne Netzwerk verglichen. Die Kostenvergleichsstudie
OKP versus ärztliche Versorgung im Budgetnetzwerk zeigt über 4 Jahre im Mittel eine
Kosteneinsparung von 11.9 bis 13 Prozent. Bei den ausgewiesenen Einsparungen wird der
Effekt der Risikoselektion diskutiert. Das diese Einsparungen aber nur durch den
Einschluss gesunder Patienten zustande kam, lässt sich nicht beweisen.
[...]
Geschichte. Die Schweizer Gesellschaft für Gesundheitspolitik (SGGP) wurde im Jahre
1976 gegründet. Die SGGP befasste sich erstmals im Rahmen einer Studiengruppe mit
amerikanischen HMO. Die Gründungen dieser HMO's und Hausarztmodelle vor 1996
wurden als Modellversuche gestartet. Seit 1996 besteht der rechtliche Rahmen des
Gesetzgebers mit dem neuen Krankenversicherungsgesetz (KVG) für MC-Modelle. Von
besonderer Bedeutung sind die Artikel 41 und 62 KVG, welche den Versicherungen die
Erlaubnis erteilten, Versicherungsprodukte mit eingeschränkter Leistungserbringerwahl
anzubieten, sowie der Artikel 43 KVG, der die Möglichkeit zur Abkehr von der
Einzelleistungshonorierung der "Capitation" eröffnet. Heute sind rund 1,3 Millionen
Versicherte in 73 MC-Modellen versichert, ebenso mehr als die Hälfte aller
Hausärzte. Gesamtschweizerisch profitiert somit jeder sechste Versicherte von
durchschnittlich 25% Prämienrabatt. Im Gegenzug gehen sie die Verpflichtung ein, sich im
Krankheitsfall immer an einen ausgewählten Arzt zu wenden, innerhalb des HAM oder
HMO.
Welche Kostenersparnisse sind zu erwarten? Diese liegen im Rahmen von 10 bis 40
Prozent, je nach MC-Modell. In den Studien wurden im wesentlichen die MC-Versicherten
mit den Ausgaben für Versicherte ohne Netzwerk verglichen. Die Kostenvergleichsstudie
OKP versus ärztliche Versorgung im Budgetnetzwerk zeigt über 4 Jahre im Mittel eine
Kosteneinsparung von 11.9 bis 13 Prozent. Bei den ausgewiesenen Einsparungen wird der
Effekt der Risikoselektion diskutiert. Das diese Einsparungen aber nur durch den
Einschluss gesunder Patienten zustande kam, lässt sich nicht beweisen.
[...]
| Erscheint lt. Verlag | 17.6.2013 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 105 g |
| Themenwelt | Medizin / Pharmazie ► Pflege |
| Schlagworte | Care • Einsparungen • Gesundheitskosten • managed • Schweiz |
| ISBN-10 | 3-656-43593-6 / 3656435936 |
| ISBN-13 | 978-3-656-43593-8 / 9783656435938 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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