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Weibliche Genitalverstümmelung aus Sicht der Medizinethik (eBook)

Hintergründe - ärztliche Erfahrungen - Praxis in Deutschland
eBook Download: PDF
2013 | 1. Auflage
267 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht Unipress (Verlag)
978-3-8470-0053-2 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Weibliche Genitalverstümmelung aus Sicht der Medizinethik -  Janna Graf
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Between 130 and 170 million girls and women have undergone gemale genital mutilation (FGM) worldwide. Due to rising immigration rates from African countries genital mutilation has become a topic in Germany.This publication gives a detailed description of FGM and the ethical complexity of this practice. An empirical study among gynecologists was carried out to explore in what extent they are confronted with circumcised women, to examine their knowledge concerning FGM and to find out how they consider the problem. This publication is a reflecting analysis of FGM to develop sensitive measures against FGM here in Germany as well as worldwide.Circumcised women need a sensitive and dignified medical care which knows and respects the individual cultural background and at the same time however new cases of FGM shall be prevented.

Dr. Janna Graf arbeitet als Ärztin am Alexianer-Krankenhaus Köln. 2012 promovierte sie zum Thema Weibliche Genitalverstümmelung am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Erlangen-Nürnberg bei Prof. Dr. med. Andreas Frewer, M.A.

Dr. Janna Graf arbeitet als Ärztin am Alexianer-Krankenhaus Köln. 2012 promovierte sie zum Thema Weibliche Genitalverstümmelung am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Erlangen-Nürnberg bei Prof. Dr. med. Andreas Frewer, M.A.

Title Page 3
Copyright 4
Table of Contents 7
Body 11
Geleitwort: Menschenrechte, Frauenrechte und Medizinethik 11
Danksagung 13
1. Einleitung 15
1.1 Hinführung 15
1.2 Schwierigkeiten einer angemessenen Terminologie 18
1.3 Konzeption der Arbeit 20
2. Historischer Kontext 23
2.1 Entwicklung und Tradition der weiblichen Genitalverstümmelung 23
2.2 Ausmaß und Verbreitung der weiblichen Genitalverstümmelung 35
3. Warum existiert die Praxis der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM)? 39
3.1 Soziokulturelle Verwurzelung und Rollenerwartung 39
3.2 Religiöse Gründe 41
3.3 Ökonomische Gründe 44
3.4 Kontrolle der Sexualität 45
3.5 Ästhetik, Hygiene und Gesundheit 47
3.6 Initiation und Fruchtbarkeit 48
3.7 Männer und Beschneidung 49
4. Medizinische Hintergründe der FGM 53
4.1 Formen der weiblichen Genitalverstümmelung 53
4.2 Durchführung und Ablauf einer Beschneidung 54
4.2.1 Alter der betroffenen Frauen und Mädchen 54
4.2.2 Die Beschneiderinnen 55
4.2.3 Der Eingriff 55
4.3 Die Konsequenzen der FGM 56
4.3.1 Akute gesundheitliche Folgen 57
4.3.2 Langfristige gesundheitliche Folgen 57
4.3.3 Folgen für die Entbindung 58
4.3.4 Folgen für die Sexualität 59
4.3.5 Psychische Konsequenzen 60
4.3.6 Soziale Effekte 62
4.4 Defibulation und Reinfibulation 63
5. Exkurs: Zirkumzision und männliche Genitalverstümmelung 67
6. Politische Entwicklungen zur Beseitigung der weiblichen Genitalverstümmelung 75
6.1 Meilensteine auf dem Weg zur Anerkennung der FGM als fundamentale Menschenrechtsverletzung 75
6.1.1 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) 76
6.1.2 Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte und Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte 78
6.1.3 UN-Weltfrauenkonferenz in Mexiko City 1975 79
6.1.4 Frauenkonvention CEDAW 1979 79
6.1.5 Afrikanische Charta der Menschenrechte 81
6.1.6 UN-Übereinkommen über die Rechte des Kindes 82
6.1.7 Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam 83
6.1.8 Erklärung zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen/ UN- Weltmenschenrechtskonferenz Wien 1993 84
6.1.9 Erklärung von Beijing 1995 85
6.2 Rechtliche Aspekte der weiblichen Genitalverstümmelung 86
7. Forschungsprojekt Female Genital Mutilation und Ethik 95
7.1 Empirische Studien zu FGM 95
7.2 Vorüberlegungen und Konzeption des Forschungsprojektes 98
7.3 Fragebogen: FGM und Ethik. Umgang mit beschnittenen Frauen in der gynäkologischen Praxis 101
7.4 Auswertung des Fragebogens 104
7.5 Schlussfolgerungen 130
8. Universalismus versus Kulturrelativismus: Ethische Überlegungen und Perspektiven am Beispiel FGM 133
9. Zusammenfassung und Ausblick 141
10. Abstract 147
11. Literaturverzeichnis 151
12. Abkürzungsverzeichnis 163
13. Anhang 165
13.1 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte 165
13.2 Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte vom 19. Dezember 1966 171
13.3 Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte vom 19. Dezember 1966 182
13.4 Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau vom 18. Dezember 1979 202
13.5 Banjul Charta der Menschenrechte und Rechte der Völker (27. Juni 1981) 215
13.6 Übereinkommen über die Rechte des Kindes (20. November 1989) 224
13.7 Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam 242
13.8 Erklärung der UNO-Generalversammlung über die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen 249
13.9 Erklärung von Beijing 255
13.10 Empfehlungen zum Umgang mit Patientinnen nach weiblicher Genitalverstümmelung (.B.u.n.d.e.s.ä.r.z.t.e.k.a.m.m.e.r, S.t.a.n.d.: 25.11.2005) 260

Erscheint lt. Verlag 19.2.2013
Reihe/Serie Medizin und Menschenrechte / Medicine and Human Rights
Medizin und Menschenrechte / Medicine and Human Rights.
Medizin und Menschenrechte / Medicine and Human Rights.
Mitarbeit Herausgeber (Serie): Andreas Frewer, Renate Wittern-Sterzel, Heiner Bielefeldt, Stephan Kolb, Markus Rothhaar
Zusatzinfo mit 22 Abbildungen
Verlagsort Göttingen
Sprache deutsch
Themenwelt Medizin / Pharmazie Allgemeines / Lexika
Schlagworte Afrika /Gesellschaft • Afrika /Gesellschaft, Sozialwissenschaften • Afrika /Religion • ärztliche Erfahrung FGM • ärztliche Positionen FGM • Beschneidung • Female Genital Cutting • Genitalverstümmelung • Medizinethik • Medizinische Ethik • Menschenrechte • Sozialwissenschaften • Umgang mit beschnittenen Frauen
ISBN-10 3-8470-0053-5 / 3847000535
ISBN-13 978-3-8470-0053-2 / 9783847000532
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