BARMER GEK Gesundheitswesen aktuell 2012
Barmer (Verlag)
978-3-9812534-5-0 (ISBN)
- Titel ist leider vergriffen;
keine Neuauflage - Artikel merken
Gesundheitswesen aktuell 2012 leistet mit empirisch und analytisch basierten Beiträgen renommierter Autoren, die sich sowohl aktuellen Fragestellungen der Versorgung als auch des Gesundheitssystems widmen, einen Beitrag dazu.
Der demografische Wandel rückt immer stärker in den Fokus von Öffentlichkeit und Politik und bildet in dieser Ausgabe einen Themenschwerpunkt. Neben den Kosten der Alterung der Gesellschaft werden auch allgemein die Anforderungen an das Gesundheitssystem diskutiert.
„Die Deutschen werden immer älter“ – die Auswirkungen des demografischen Wandels rücken damit immer stärker in den Fokus von Öffentlichkeit und Politik. Ein Themenschwerpunkt der diesjährigen Ausgabe von Gesundheitswesen aktuell sind die Folgen des demografischen Wandels für die Gesundheitsausgaben. Die ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt blickt gemeinsam mit Franz Knieps politisch auf die Anforderungen an das Gesundheitssystem in einer älter werdenden Gesellschaft. Dabei wird deutlich, dass sich insbesondere qualitativ einiges verändern muss, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Uwe Repschläger isoliert in seinen Analysen den Anteil der jährlichen Kostensteigerungen im Gesundheitswesen, der allein auf die Alterung der Bevölkerung entfällt, und weist nach, dass dieser geringer ist als häufig unterstellt. Frank Niehaus prüft in seinem Beitrag die Kompressions- und Medikalisierungsthese und untersucht dies auf der Basis von Leistungsausgaben- und Medikamentenmengenentwicklung. Mit der ökonomischen und ordnungspolitischen Weiterentwicklung des Gesundheitssystems beschäftigen sich auch die Autoren Paul Raffauf, João Rodrigues und Jörg Schröder. Die Frage, wie GKV und PKV zukünftig die Gesundheitsversorgung der Bürger in einem integrierten Versicherungsmarkt sicherstellen können, steht hier im Mittelpunkt des Beitrags. Tief betroffen hat uns die Nachricht vom plötzlichen Tod unseres Autoren und sehr geschätzten Kollegen Paul Raffauf im Juli dieses Jahres. Diejenigen Leser, die ihn durch seine Arbeit in der Unternehmenspolitik für die BARMER GEK oder vorher beim Verband der Ersatzkassen kennengelernt haben, können die große Lücke, die er hinterlässt, ermessen. Die folgenden vier Artikel haben einen gesundheitsökonomischen Schwerpunkt. Zunächst bewerten Christian Elsner, Corinna Wriedt und Timo Renz Synergiepotenziale aufgrund von Kooperationen zwischen Krankenhäusern mit dem Ziel der Verlagerung von Operationen nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Andreas C. Soennichsen, Maria Flamm und Gerhard Fritsch stellen mit dem in Österreich erprobten PROP-Modell eine Möglichkeit vor, wie nach Leitlinien unnötige Voruntersuchungen vor elektiven Eingriffen durch Bereitstellung einer online verfügbaren elektronischen Entscheidungshilfe eingespart werden können. Bertram Häussler gibt eine Prognose über den Einfluss der individualisierten Medizin insbesondere im Bereich der onkologischen Erkrankungen auf die Gesundheitskosten. Wulf-Dietrich Leber und Frank Reinermann untersuchen die Finanzierung von Organspende und Organtransplantationen sowie die gesetzlichen Regelungen zur Organspende und Verflechtungen der Akteure unter Berücksichtigung der jüngsten Änderungen des Transplantationsgesetzes. Zum Thema Weiterentwicklung des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs stellen Katja Tebarts und Pedro Ballesteros in Kooperation mit Helmut Dahl, Gerald Lux, Sonja Schillo und Jürgen Wasem vom Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftungslehrstuhl für Medizinmanagement der Universität Duisburg-Essen ein Modell zur besseren Abbildung von Krankengeld vor. Die Versorgung der Versicherten steht bei vier weiteren Beiträgen im Fokus. Jörg Dirmaier und Martin Härter stellen die Patientenbeteiligung bei Behandlungsentscheidungen in der Versorgung in den Mittelpunkt ihres Beitrags und diskutieren, welche Anforderungen erfüllt sein müssen, damit die partizipative Entscheidungsfindung in der Praxis gelingen kann. Helmut L’hoest analysiert die Versorgungsrealität beim Vorhofflimmern. Die zunehmende Prävalenz der Erkrankung und therapeutische Innovationen werden demnach relevante ökonomische Auswirkungen haben. Welche Auswirkungen werden Bandscheibenoperationen, multimodale Schmerztherapie und interventionelle Injektionstherapie bei der Therapie von Rückenschmerzen auf die Leistungsausgaben haben? Dieser Frage gehen die Autoren Ursula Marschall, Helmut L’hoest und Andreas Wolik in ihrem Beitrag nach. Abschließend untersucht das Autorenteam Andreas Stallmach, Winfried Häuser, Helmut L’hoest und Ursula Marschall die Herausforderungen an die Versorgung von Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.
| Erscheint lt. Verlag | 24.8.2012 |
|---|---|
| Zusatzinfo | zahlr. farb. Abb. u. Tab. |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 150 x 210 mm |
| Gewicht | 500 g |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Geschichte / Politik ► Politik / Gesellschaft |
| Medizin / Pharmazie ► Gesundheitswesen | |
| Schlagworte | chronisch entzündliche Darmerkrankungen • Gesetzliche Krankenversicherung • Gesundheitskosten • Krankenhäuser • Krankenkasse • Organspende • Private Krankenversicherung • Risikostrukturausgleich • Rückenschmerzen • Versicherungsmarkt • Vorhofflimmern |
| ISBN-10 | 3-9812534-5-0 / 3981253450 |
| ISBN-13 | 978-3-9812534-5-0 / 9783981253450 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
aus dem Bereich