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Zukunft der Rehabilitation in Deutschland (eBook)

eBook Download: PDF
1999 | 1. Auflage
93 Seiten
Prof. Dr. Dr. Helmut G. Pratzel (Verlag)
978-3-934043-00-8 (ISBN)
Systemvoraussetzungen
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(CHF 9,75)
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Das deutsche Gesundheitssystem sieht sich seit mehreren Jahren einem erheblichen Druck durch die politische Diskussion ausgesetzt. Die Rehabilitation hat dabei im Zuge gesundheitspolitischer Entscheidungen gewaltige strukturelle Veränderungen erfahren, ohne daß Aufgaben und Ziele für neue Strategien aufgezeigt, geschweige denn ausdiskutiert wurden.
Fehlentwicklungen der Vergangenheit wurden dabei zwar weitgehend ausgeräumt, aber ein tragendes, der Bedeutung der Rehabilitation gerecht werdendes Konzept wurde bisher nicht entwickelt.
Die Deutsche Akademie für Kurortwissenschaft und Rehabilitationsmedizin hat in diesem Spannungsfeld nach Bad Elster eingeladen, um die Zukunft der Rehabilitation in Deutschland mit Ärzten und den Leistungsträgern zu diskutieren. Die schon auf dem 100. Ärztetag in Eisenach aufgegriffene Diskussion um eine zielgerechte, an medizinischen Kriterien gemessenen Rehabilitation, wurde damit weitergeführt. Es gilt zukunftsweisende, auf dem Boden des längst eingetretenen Wandels, den wirtschaftlichen Notwendigkeiten gerecht werdende Konzepte zu entwickeln. Es geht um eine Stärkung und Verbesserung des gegliederten Systems der Rehabilitation.
Der kranke Patient steht im Mittelpunkt. Seine medizinische Rehabilitation ist ärztlicher Auftrag (Henke). Indikationsstellung und Durchführung der Rehabilitation müssen vom Arzt getragen werden. Die Zukunft in der Rehabilitation hat begonnen, wie Gehrke feststellt. Die politisch gewollten Änderungen in der Rehabilitation haben eine Unsicherheit in unserer Gesellschaft aufkommen lassen. Der unbestreitbare Stellenwert der Rehabilitation muß darum erneut in das rechte Licht gerückt werden. Die Qualität der Rehabilitation muß und wird der ständigen Weiterentwicklung angepaßt. An den Universitäten und bei der Weiterbildung der Ärzte wird die Rehabilitation stärker berücksichtigt werden müssen.
In mehreren Ländern werden Modelle erprobt, um durch gute Vorausplanung und Verzahnung von stationärer Behandlung und Rehabilitationsklinik eine frühzeitige, nahtlose und kontinuierliche Rehabilitation zu gewährleisten. An der Schnittstelle Krankenhaus – Rehabilitationsklinik stellen Conradi und Reißhauer die sogenannte Übergangsrehabilitation zur Diskussion. Verhees als Vertreter der AOK Sachsen geht davon aus, daß wir durchaus in der Lage sind, eigene Lösungen für unsere Bedingungen zu finden. In den Buchbeiträgen wird eine Standortbestimmung der Rehabilitation von Gelenkerkrankungen und kardiologischen Erkrankungen vorgenommen.
Das Symposium hat auf dem Boden der Gegenwart einen Blick in die Zukunft gerichtet. Die Aufgaben der Rehabilitation und deren Anforderungen werden weiter steigen. Eine enge Kooperation zwischen ambulant und stationär tätigen Ärzten und den Leistungsträgern ist erforderlich, um die bestmögliche Rehabilitation unserer Patienten zu erreichen.    

Inhaltsverzeichnis 4
Vorwort 6
Die Zukunft der Rehabilitation hat begonnen. 8
1. These zur Zukunft der Rehabilitation: 10
2. These zur Zukunft der Rehabilitation: 13
3. These zur Zukunft der Rehabilitation: 16
4. These zur Zukunft der Rehabilitation: 18
Qualitätsmanagement an der Schnittstelle Krankenhaus – Rehabilitationsklinik 28
Der Begriff der Übergangsrehabilitation: 29
Strukturqualität: 31
Prozeßqualität: 33
Ergebnisqualität: 36
Die Gesundheitskasse 39
Präambel 39
Wie wird die Zukunft der Rehabilitation in Deutschland derzeit diskutiert? 39
Was hat diese Einschnitte verursacht? 40
Verunsicherung 41
Welche Folgen hat das ? 41
Welche Strategie verfolgt die AOK Sachsen ? 44
Medizinische Rehabilitation bei rheumatischen Krankheiten 47
Indikation zur Rehabilitation 50
Definition von Therapiezielen in der Rehabilitation 51
Funktionsbezogene Therapieziele 52
Psychosoziale Therapieziele 52
Edukative Therapieziele 52
Patientenschulung 53
Wirksamkeit der Rehabilitationsmaßnahmen 54
Literatur 55
Postoperative Rehabilitation von Gelenk- und Knochenerkrankungen 57
Allgemeine therapeutische Gesichtspunkte: 58
Welche unterschiedlichen therapeutischen Maßnahmen stehen nun in der Rehabilitation zur Verfügung? 60
1. Physikalische Therapie 60
2. Gehschule 62
3. Ergotherapie 63
4. Sporttherapie, medizinische Trainingstherapie, EAP 64
Kardiologische Rehabilitation - eine Standortbestimmung 67
Bedeutung kurortspezifischer Behandlung in der kardiologischen Rehabilitation 75
Koronare Herzkrankheit-Hauptursache der chronischen Herzin-suffizienz 75
Bewegungstherapie - regulärer Bestandteil der sekundären Prä-vention der KHK 75
Bewegungstherapie – hämodynamische und metabolische Wir-kungen 76
Stadienbewertung der chronischen Herzinsuffizienz 79
Die chronische Herzinsuffizienz – ein Syndrom 82
Ansatz zur Bewegungstherapie bei chronischer Herzinsuffizienz 83
Elemente der Bewegungstherapie-Anforderungen des täglichen Lebens 84
Individuelle Stratifikation und praktische Umsetzung der Bewe-gungstherapie 86
Komplikationen der chronischen Herzinsuffizienz und Patienten-Compliance 88
Komplexe Intervention - Lebensstiländerung - bei chronischer Herzinsuffizienz 88
Kombination von chronischer ACE-Hemmergabe und Bewe-gungstherapie 89
Medikamentöse Kombinationstherapie bei chronischer Herzinsuf-fizienz 90
Bewertung der Effektivität komplexer Intervention bei chroni-scher Herzinsuffizienz 91
Anmerkungen zur Kosten-Nutzen Relation bei chronischer Herz-insuffizienz 92

Erscheint lt. Verlag 1.1.1999
Sprache deutsch
Themenwelt Medizin / Pharmazie Allgemeines / Lexika
ISBN-10 3-934043-00-3 / 3934043003
ISBN-13 978-3-934043-00-8 / 9783934043008
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