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Die Gewebszüchtung Menschlicher Hirngeschwülste - G. Kersting

Die Gewebszüchtung Menschlicher Hirngeschwülste

(Autor)

Buch | Softcover
VI, 118 Seiten
1961
Springer Berlin (Verlag)
978-3-540-02728-7 (ISBN)
CHF 76,95 inkl. MwSt
Die Ordnung der HirngeschwiiIste und die Bedeutung der Gewebsziichtung fUr die experimentelle Geschwulstforschung Die von BAILEY und CUSHING erstmals 1926 vorgeschlagene und inzwischen von den meisten Kliniken und Laboratorien mit nur geringen Abanderungen iiber nommene Einteilung der Hirngeschwiilste auf histogenetischer Grundlage (A clas sification of tumors of the glioma group on a histogenetic basis with a correlated study of prognosis) ist keine histogenetische Klassifikation im Sinne der Allgemein pathologie. Histogenetisch bedeutet dort eine Einteilung der Geschwiilste nach den Geweben, von denen sie sich ableiten. Dieses in der allgemeinen Geschwulst pathologie bis auf wenige, nicht rubrizierbare Geschwiilste konsequent durch gefiihrte Prinzip ist einfach, iibersichtlich und vor allem im Hinblick auf dienoch ungeklarte Frage der Geschwulstentstehung nicht vorgreifend. Die genannten Ein teilungen der Hirngeschwiilste sind demgegeniiber cytogenetisch, teils embryogene tisch. Ihre Bezeichnung als histogenetische Klassifikation beruht auf der engen Anlehnung der einzelnen Ordnungen an die Histogenese des Zentralorgans und dem Versuch der Ableitung der einzelnen Tumorarten von ihren verschiedenen Differenzierungsstufen. DaB die Einordnung und Benennung der Hirngeschwiilste nach den ihrem Zellbild vornehmlich in der Metallimpragnation entsprechenden Reifestadien der zentralnervosen Glia genetische Vorstellungen iiber ihre Ent stehung fixiert, die nicht durch wissenschaftliche Erfahrungen gestiitzt werden, ist von den Autoren (s. a. ZULCH) bald erkannt worden und hat zu einer ausdriick lichen Ablehnung derartiger Assoziationen gefiihrt.

Die Ordnung der Hirngeschwülste und die Bedeutung der Gewebszüchtung für die experimentelle Geschwulstforschung.- Eigene Untersuchungen.- 1. Material und Methoden.- 2. Die Explantation der Gewebe.- 3. Ergebnisse.- Die einzelnen Geschwulstarten.- 1. Medulloblastome.- 2. Spongioblastome.- 3. Oligodendrogliome.- 4. Astrozytome.- 5. Glioblastome.- 6. Die Paragliome (Ependymome und Plexuspapillome).- 7. Neurinome.- 8. Meningeome.- 9. Hämangioblastome (LINDAU).- 10. Die Geschwülste der Hypophysengegend.- 11. Metastatische Hirngeschwülste.- 12. Die Melanoblastome.- 13. Die Gewebszüchtung normalen Hirngewebes.- Zusammenfassende Beurteilung.- 1. Die Proliferationsgeschwindigkeit der Hirngeschwülste in vitro.- 2. Die Erhaltung geschwulstcharakteristischer Strukturen in vitro.- 3. Cytologische Homogenität und Heterogenität der Hirngeschwulstkultur.- 4. Die morphologischen Beziehungen zwischen den Geschwulstzellen und den Zellelementen normalen reifen oder unreifen Hirngewebes in vitro.- Schlußbetrachtung.- Literatur.

Erscheint lt. Verlag 1.1.1961
Reihe/Serie Monographien aus dem Gesamtgebiete der Neurologie und Psychiatrie
Zusatzinfo VI, 118 S.
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Maße 178 x 254 mm
Gewicht 320 g
Themenwelt Medizin / Pharmazie Allgemeines / Lexika
Schlagworte Hirngeschwulst • Pathologie • Tumor • Untersuchung
ISBN-10 3-540-02728-9 / 3540027289
ISBN-13 978-3-540-02728-7 / 9783540027287
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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