Entwicklung und Erprobung eines thermographischen Ansatzes zur Kunstharzerkennung bei der Installation von Gebirgsankern
Von der Fakultät für Georessourcen und Materialtechnik der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen zur Erlangung des akademischen Grades einer Doktorin der Ingenieurwissenschaften genehmigte Dissertation
Seiten
2024
Zillekens, Ralf (Verlag)
978-3-941277-52-6 (ISBN)
Zillekens, Ralf (Verlag)
978-3-941277-52-6 (ISBN)
Der Ankerausbau ist eine bedeutende Methode zur Gebirgssicherung im untertägigen Bergbau. Wenngleich bevorzugt vollmechanisierte Ankerbohrwagen eingesetzt werden, stellt die Ankerinstallation eine anspruchsvolle und zeitaufwendige
Tätigkeit dar. Das Streben nach einer vollumfänglichen Automatisierung und Effizienzsteigerung des Ankerbohr- und -setzprozesses führt zu einer stetigen Weiterentwicklung der Installationsmethoden. Herausfordernd ist dabei die
Vielzahl der Teilarbeitsschritte. Insbesondere bei der Injektion von pumpfähigem Kunstharz als Ankermörtel besteht Automatisierungsbedarf.
Derzeit finden bei der automatischen Injektion einer zuvor festgelegten Menge an Kunstharz lokal variierende Gebirgsbedingungen keine Berücksichtigung. Aus diesem Grund ist bislang ein manueller Eingriff erforderlich, wenn überschüssiges Kunstharz aus dem Bohrloch austritt. Für eine bedarfsgerechte Gestaltung des Prozesses ist eine sensorbasierte Erkennung eines Kunstharzaustritts während des Injektionsvorgangs notwendig. Die vorliegende Dissertationsschrift setzt hier an und beschreibt die Entwicklung und Erprobung eines thermographischen Ansatzes
zur Kunstharzerkennung bei der Installation von Gebirgsankern.
Die Basis des entwickelten Automatisierungsansatzes bildeten Messungen im untertägigen LKAB Eisenerzbergwerk Kiruna.
Tätigkeit dar. Das Streben nach einer vollumfänglichen Automatisierung und Effizienzsteigerung des Ankerbohr- und -setzprozesses führt zu einer stetigen Weiterentwicklung der Installationsmethoden. Herausfordernd ist dabei die
Vielzahl der Teilarbeitsschritte. Insbesondere bei der Injektion von pumpfähigem Kunstharz als Ankermörtel besteht Automatisierungsbedarf.
Derzeit finden bei der automatischen Injektion einer zuvor festgelegten Menge an Kunstharz lokal variierende Gebirgsbedingungen keine Berücksichtigung. Aus diesem Grund ist bislang ein manueller Eingriff erforderlich, wenn überschüssiges Kunstharz aus dem Bohrloch austritt. Für eine bedarfsgerechte Gestaltung des Prozesses ist eine sensorbasierte Erkennung eines Kunstharzaustritts während des Injektionsvorgangs notwendig. Die vorliegende Dissertationsschrift setzt hier an und beschreibt die Entwicklung und Erprobung eines thermographischen Ansatzes
zur Kunstharzerkennung bei der Installation von Gebirgsankern.
Die Basis des entwickelten Automatisierungsansatzes bildeten Messungen im untertägigen LKAB Eisenerzbergwerk Kiruna.
| Erscheinungsdatum | 19.12.2025 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Aachener Schriften zur Rohstoff- und Entsorgungstechnik des Instituts für Maschinentechnik der Rohstoffindustrie (IMR) - ASRE ; 109 |
| Verlagsort | Aachen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 220 g |
| Einbandart | Paperback |
| Themenwelt | Mathematik / Informatik ► Informatik |
| Naturwissenschaften ► Geowissenschaften ► Geologie | |
| Schlagworte | Amt • Ankerausbau / Gebirgssicherung • Automatisierung Ankerbohr-/setzprozess • Kunstharz als Ankermörtel • RWTH Aachen • thermographischer Ansatz |
| ISBN-10 | 3-941277-52-9 / 3941277529 |
| ISBN-13 | 978-3-941277-52-6 / 9783941277526 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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