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Smart Metering im Bereich der Fernübertragung: Effiziente Architekturen und Technologien - Oliver Schaloske

Smart Metering im Bereich der Fernübertragung: Effiziente Architekturen und Technologien

Buch | Softcover
124 Seiten
2015
Diplomica (Verlag)
978-3-95850-965-8 (ISBN)
CHF 62,95 inkl. MwSt
  • Titel ist leider vergriffen;
    keine Neuauflage
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Energieerzeuger stehen aufgrund ihres sehr hohen CO2-Ausstoßes in der Kritik. Derzeit ist es nicht möglich die gesamte Stromerzeugung CO2-frei zu gestalten. Die Erzeugungsformen im regenerativen Bereich sind schwer steuerbar und die Steuerung der eigenen Stromverbrauchskosten ist für den Bürger derzeit nicht möglich. Das soll sich im Zuge des Smart Metering europaweit ändern.
Die Umsetzung des Projektes Smart Metering stellt die betroffenen Parteien vor gewaltige Herausforderungen. Die zur Datenübertragung notwendigen Protokolle sind noch nicht standardisiert. Verschiedene Interessengruppen arbeiten an einer Lösung für den Datenverkehr und das Data-Management. Gerade bei der Wahl der Übertragungsmedien gibt es eine Vielzahl von Lösungsansätzen. Doch gibt es eine optimale Lösung?
Ziel dieser Arbeit ist es, die verschiedensten Übertragungstechniken einander gegenüberzustellen, um Aussagen darüber treffen zu können, welche Lösungsansätze denkbar sind. Sie betrachtet die informationstechnische Ebene im Bereich Smart Metering.

Textprobe: Kapitel 3.5. Anforderungen der Kommunikationspartner: Es geht jetzt darum, die Anforderungen an die Prozesse und die damit verbundene Datenübertragung zu formulieren. Daraus lassen sich konkrete Kennzahlen ermitteln, die als Messgrößen für die Tauglichkeit dienen sollen. Kapitel 3.5.1. Endverbraucher: Der Kunde steht mit jedem Prozess direkt oder indirekt in Verbindung. Er ist der Mittelpunkt allen Strebens und hat große Erwartungen, wohl wissend, dass ohne ihn alles keine Bedeutung hat. Für die meisten Kunden steht vor allem der Preis im Vordergrund. In einer europaweiten Studie im Auftrag der EU haben 68,7% der Befragten angegeben, dass der wesentlichste Unterschied zwischen ihrem neuen und dem alten Lieferanten der Preis ist. Darüber hinaus haben 58,5% der Befragten als Grund für einen Wechsel den gestiegenen Preis angegeben. Danach kommen erst Aspekte wie Stromherstellung, Serviceangebot oder Imagefragen. Man kann jedoch davon ausgehen, dass mit Einführung des intelligenten Zählwesens die Erwartungen an die betroffenen Unternehmen wachsen. Gerade im Bereich der Produkte wird dies ähnliche Ausmaße annehmen, wie aktuell auf dem Mobilfunkmarkt. Hier werden eindeutig Aspekte wie Transparenz, Aktualität, Flexibilität und Zusatzangebote an Bedeutung gewinnen. Transparenz soll vor allem dadurch erreicht werden, dass den Kunden zu jedem Zeitpunkt der aktuelle Verbrauch durch Anzeigen vor Ort und Internetplattformen veranschaulicht wird. Web-Portale stellen die bessere Alternative dar, da dort die Daten bereits aufbereitet dem Endverbraucher präsentiert werden können. So ist es möglich dem Kunden seinen eigenen Verbrauch in Relation zum durchschnittlichen, vergleichbaren Haushalt darzustellen. Aktualität erwartet der Kunde in Bezug auf seine eigenen Daten, aber auch auf die jeweiligen Vergleichsdaten. Flexibilität bezieht sich aus Sicht des Kunden auf die Reaktionszeiten des Systems auf Vertragsänderungen. Hier ist die Bandbreite riesig, denn der Kunde kann nicht nur Produkte, Lieferanten oder Messstellenbetreiber wechseln, sondern auch Stammdaten ändern oder sich einfach nur an- und abmelden. Darüber hinaus werden zusätzliche Dienste, wie das automatische Ein- und Ausschalten bestimmter Geräte. Kapitel 3.5.2. Verteilnetzbetreiber: Der Verteilnetzbetreiber hat eine völlig andere Sicht auf das Smart Metering. Da jedes Unternehmen nach Gewinnmaximierung strebt, ist davon auszugehen, dass in erster Linie die eigene Kostendeckung im Vordergrund steht. Da die Preisbildung der Netzbetreiber sehr stark von der Bundesnetzagentur überwacht wird, ist es notwendig, eine andere Schraube zur Erreichung dieses Ziels zu betätigen. Dabei geht es um die Minimierung der Kosten, die durch den Messstellenbetreiber fällig werden. Für die Verteilnetzbetreiber ist dieser Aspekt überlebenswichtig. In einer Untersuchung der Unternehmensberatung Accenture wurden 51 Experten aus den Bereichen Strategie, Netz und Wissenschaft zu ihren Zukunftserwartungen, bezogen auf die Entwicklungen am Energiemarkt, befragt. Danach gehen 49 dieser Experten davon aus, dass sich die Anzahl der Verteilnetzbetreiber von heute ca. 1100 auf unter 800 bis 2015 entwickelt. Demnach sind eine schlanke Kostenstruktur, gute Konditionen mit den entsprechenden Messstellenbetreibern sowie neue Produkte und Dienstleistungen im Netzbereich fundamentale Aspekte, die die Verteilnetzbetreiber in den kommenden Jahren umsetzen müssen. Dieser Kostendruck wird sich direkt auf Marktpartner wie den Messstellenbetreiber aber auch auf betriebsinterne Teile des Netzservices auswirken. Kapitel 3.5.3. Messstellenbetreiber: Der Messstellenbetreiber in Deutschland bzw. die Firma, die diese Rolle auf dem europäischen Markt ausfüllt, hat verschiedenste Erwartungen an die einzelnen Marktpartner sowie an die damit verbundene Technologie. Einerseits steht der Messstellenbetreiber unter erheblichen Druck, denn er muss die Erwartungen des Verteilnetzbetreibers

Zusatzinfo 26 Abb.
Sprache deutsch
Maße 190 x 270 mm
Themenwelt Mathematik / Informatik Informatik Netzwerke
Schlagworte Informationstechnik • Steuerung
ISBN-10 3-95850-965-7 / 3958509657
ISBN-13 978-3-95850-965-8 / 9783958509658
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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