Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de
Für diesen Artikel ist leider kein Bild verfügbar.

Die Geschwister Oppermann, 2 DVDs

Deutschland
DVD Video
2008
OneGate Media (Hersteller)
403-177889901-1 (EAN)
CHF 39,65 inkl. MwSt
  • Titel ist leider vergriffen;
    keine Neuauflage
  • Artikel merken

Lion Feuchtwanger wurde 1884 in München geboren. Nach vielseitigen Studien gab er die Kulturzeitschrift "Der Spiegel" heraus, schrieb Theaterkritiken und arbeitete an Siegfried Jacobsohns "Schaubühne" mit. Bei Ausbruch des ersten Weltkrieges wurde Feuchtwanger in Tunis interniert, konnte jedoch fliehen. In München vom Wehrdienst suspendiert, nahm er die Übersetzung und Bearbeitung indischer, griechischer und spanischer Dramen wieder auf, zudem entstanden eigene Stücke und Antikriegsdichtung. 1925 siedelte er nach Berlin über. Als die Nazis die Macht übernahmen, befand er sich auf einer Vortragsreise in den USA. Seine Bücher wurden verboten, Haus und Vermögen konfisziert. Sanary-sur-mer, Feuchtwangers neuer Lebensort, war zeitweilig ein Zentrum deutscher Emigranten. 1940 internierten ihn die Franzosen. Ab 1941 lebte er in Kalifornien, wo weitere große historische Romane, Erzählungen, Stücke und Essays entstanden. Feuchtwanger starb 1958 in Pacific Palisades.

Der Film beschreibt die Geschichte der jüdischen Familie Oppermann im Berlin des aufkommenden Nationalsozialismus von November 1932 bis April 1933. Berlin, November 1932 - Die Zeiten sind schlecht: Es gibt 6 Millionen Arbeitslose und die NSDAP ging aus der letzten Reichtagswahl als stärkste Partei hervor. Die Geschwister Edgar, Martin und Gustav Oppermann beschließen im November 1932 ihr Familienunternehmen, ein Möbelhaus, in eine anonyme Aktiengesellschaft umzuwandeln und den nichtjüdischen Möbelhersteller Wels an der neuen Firma zu beteiligen. Dies bewahrt sie jedoch nicht vor der Enteignung, als Hitler an die Macht kommt. Martin Oppermann, der die Gschäfte der Familie bis dahin leitete, wird verschleppt und misshandelt. Dr. Gustav Oppermann, der ein Manifest demokratischer Schriftsteller unterzeichnet hat, muss aus Deutschland fliehen. Professor Edgar Oppermann wird aus dem Krankenhaus, für das er gelebt und gearbeitet hat, hinausgeworfen. Martins 17-jähriger Sohn Berthold begeht unter dem neuen Klassenlehrer, Hitleranhänger Vogelsang, sogar Selbstmord.

Erscheint lt. Verlag 14.1.2008
Darsteller Wolfgang Kieling, Rosel Zech
Mitarbeit Idee von: Lion Feuchtwanger
Regisseur: Egon Monks
Gewicht 181 g
Themenwelt Literatur Klassiker / Moderne Klassiker
Schlagworte Fernsehfilm • Fernsehfilme • Fernsehfilme (DVD)
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?