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Powerful Alien -  Ingrid Seemann

Powerful Alien (eBook)

Die Heilerin
eBook Download: EPUB
2026 | 1. Auflage
320 Seiten
Books on Demand (Verlag)
978-3-6951-6868-2 (ISBN)
Systemvoraussetzungen
8,99 inkl. MwSt
(CHF 8,75)
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Sie ist die Heilerin in der Familie der Außerirdischen. Unter anderem bewahrt sie ihre beste Freundin Chiara vor der Amputation ihres Armes. Sie rettet sich und Chiara nach einem Flugzeugabsturz in den Ozean. Doch sie hat eine gravierende Schwäche. Sie ist unbeherrscht und dies wird ihr eines Tages zum Verhängnis. Im Alkoholrausch verletzt sie ihre beste Freundin schwer. Das intergalaktische Gericht auf Oleandros verbannt sie von der Erde. Ihr droht ein tristes Dasein als reine Energie, fern von ihrem Zuhause. Sie hat Glück. Sie kommt auf das intergalaktische Schiff, wo Ligo Doc Kosma assistiert.

Die österreichische Autorin, Ingrid Seemann ist zu Hause, glücklich verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern und Enkelkindern. Ihre Leidenschaften sind das Schreiben, das Lesen von Romanen mit Happy End und Sport als Ausgleich. Ihre Romane werden nach dem Zufall geschrieben. Ohne großes Konzept, schreibt sie drauflos. Ihr fällt unterwegs eine Begebenheit ein, die sie in ihrem Roman unterbringen will. Wenn sie weiterschreibt, kommt es doch wieder ganz anders. Der vorgedachte Verlauf geht in eine ganz andere Richtung. Die Alien Reihe ist ein neues Konzept. Sie ist immer nach einem neuen Genre bemüht. Ihre ersten Romane sind Rocker Romanzen gewesen. Generationsübergreifende Romane der Rocker Romanzen sind auf dem Markt und auch sehr beliebt. Einige weitere Bad Boy Romane hat sie auch geschrieben. Weiters hat sie einen Psychothriller in der Schublade, der noch auf eine Veröffentlichung wartet.

Kapitel 1


Maggie, das unbezähmbare Mädchen


Die Geburt von Maggie ist nicht so spektakulär, wie die ihres Bruders Jonas gewesen ist. Alecha und Benjamin haben sich dennoch riesig über das unerwartete und wunderhübsche Mädchen gefreut. Im Gegenzug zu ihrem Erstgeborenen, wächst Maggie wie jedes andere Menschenskind auf. Sie ist ein lustiges Mädel, das jedoch schwer, bis gar nicht zu bändigen ist.

„Maggie! Lass das!“

Alecha verdreht die Augen. Es wird noch viel Ärger mit ihr geben. Sie ist sich nicht sicher, ob sie es wagen kann, Maggie zur Schule anzumelden. Der Kindergarten ist schon gecancelt. Zu groß ist die Gefahr, dass ihre Tochter ihre Freunde verletzen wird!

Gegenwärtig hat Maggie ihren Bruder Christopher einen mentalen Schubs gegeben, sodass er durch den ganzen Stall geflogen ist, als wäre er irgendein Spielzeug. Zu seinem Glück liegt genug Stroh herum, sodass er nicht allzu hart gelandet ist. Ächzend reibt er sich die Schulter.

„Meine Güte Maggie! Wenn du das noch einmal machst, werde ich dich nirgends mehr wohin mitnehmen!“, schreit er aufgebracht.

Christopher ist ein rein irdischer Junge im Alter von ganzen fünfzehn Jahren, der von Alecha und Benjamin im Babyalter adoptiert worden ist, als seine leibliche Mutter bei der Geburt seines Bruders Jonas getötet worden ist.

Sich seinen Arm reibend, sieht er seine Schwester böse an. Auch Maggie starrt ihn an, als ob sie im Recht wäre.

„Warum Maggie? Warum tust du Christopher das an? Irgendwann bringst du ihn um!“, poltert Benjamin, ihr Vater, der erschrocken seinem Sohn zur Seite steht.

„Er hat gesagt, dass er nicht mit mir ins Kino gehen will!“, verteidigt sie sich aufgebracht und stützt ihre Hände wie ein bockiges Mädchen, das sie auch ist, auf ihre Hüften.

„Das ist kein Grund, Christopher halb tot zu schlagen!“, rügt Alecha. „Denk daran, sein Körper ist nicht so widerstandsfähig wie deiner!“

„Du entschuldigst dich gefälligst bei ihm!“, verlangt Benjamin streng. Er ist aufgeregt. Er hat Angst, dass Maggie sich zu wenig unter Kontrolle hat und noch eine irreparable Katastrophe heraufbeschwört.

Maggie geht kleinlaut auf Christopher zu. Alle verschwören sich gegen sie! Das ist gemein! Mit verkniffenen Gesicht, zupft sie hie und da Strohhalme aus der Kleidung ihres Bruders.

„Entschuldige! Das hab ich nicht so gemeint!“, mit einem Augenaufschlag, dem Christopher noch nie böse sein konnte, winkt er großzügig ab.

„Ach was!“ lächelt er hintenherum. Sie geben sich die Hände und Maggie zieht den schlaksigen, großen Bruder zu sich hinunter und gibt ihm einen lautstarken Schmatz auf die Wange. Man kann Maggie nicht lange böse sein. Sie weiß das und guckt ihn jetzt schelmisch von unten her, mit ihren rehbraunen Kulleraugen, an.

„Gehst du jetzt mit mir ins Kino?“

Christopher lacht. „Du kleines Biest! Du kannst es nicht lassen, was? Was willst du dir denn ansehen?“

„Arielle läuft gerade! Das wird sicher super!“, säuselt sie. „Biittee!“ Ihr Bruder stöhnt gepeinigt auf. Arielle! Ausgerechnet! Wie soll er dies überstehen? Wenn das seine Freunde erfahren, ist er die Lachnummer eins!

„Biittee!“, wiederholt sie und zerrt an seinem Shirt.

„Also gut! Aber du schleuderst mich nie wieder durch die Gegend! Versprochen?“

„Versprochen!“, nickt sie ernsthaft. Das Gute an Maggie ist, dass sie Versprechen noch nie gebrochen hat und so ist Christopher ab dem Zeitpunkt vor Angriffen seitens seiner Schwester sicher.

Als Maggie schließlich sechs Jahre alt wird, entschließen sich ihre Eltern dazu, ihre Tochter doch zur Schule anzumelden. Maggie scheint stabil zu sein. Es sind keine weiteren katastrophalen Vorkommnisse geschehen. Hie und da Kleinigkeiten… aber nicht der Rede wert.

„Die Familie Baum! Ich grüße Sie sehr herzlichst!“ Sie stehen in des Direktors Büro. Dr. Kannrich kann sich noch lebhaft an die Zeit mit ihrem Sohn Jonas erinnern. Es ist eine aufregende Zeit für alle gewesen.

„Bitte setzen Sie sich! Was kann ich für Sie tun? Wie geht es ihren Söhnen Jonas und Christopher? Ich habe schon lange nichts mehr von ihnen gehört!“

„Jonas ist in außerirdischer Mission unterwegs und Christopher fängt bald seine Lehre als Tischler an“, informiert ihn Alecha. Benjamin nickt bestätigend, offensichtlich stolz auf seine Söhne, während Alecha nur Tatsachen auf den Punkt bringt.

Alecha ist von Planeten Oleandros auf der Erde gelandet. Direkt vor dem Bauern Benjamin… nackt. Auf ihrem Planeten ist sie reine Energie, ohne festen Körper. Auf der Erde hat sie einen grazilen Körper bekommen und die Eigenschaften eines Menschen. Aber zu Sinnesempfindungen, ist sie nicht fähig. Sie weiß, was sie mag und was sie nicht mag. Aber hier endet die Gefühlswelt. Mit Benjamin hat sie einen Sohn geboren und eine Tochter. Der zweite Sohn Christopher ist adoptiert, der seine Mutter verloren hat, als sein Bruder Jonas geboren wurde.

Dr. Kannrich weiß um die Umstände der Familie Bescheid. Er hat auf äußerst beeindruckende Weise erkennen müssen, dass in dieser Familie nicht nur irdische Gene herrschen.

„Dr. Kannrich, wir sind heute in ihrer hiesigen Volksschule, wegen der Anmeldung unserer Tochter Maggie. Sie ist wie Jonas, nur etwas impulsiver, muss ich hier noch anmerken.“ Benjamin sieht den Direktor nach Hilfe und Verständnis heischend an. Er ist sich nicht sicher, ob dieser seine etwas unberechenbare Tochter annehmen wird.

„Ah… ja… Ich habe von ihr gehört. Ist sie im Kindergarten gewesen?“ Fragend sieht er die beiden Elternteile vor sich an. Er kann sich nicht erinnern, dies je von dieser Tochter gehört zu haben.

„Äh… das konnten wir nicht riskieren. Wie gesagt… Sie ist sehr impulsiv gewesen.“, versucht der Vater es zu erklären. „Aber sie ist jetzt viel gemäßigter, versichern wir ihnen!“, versucht Benjamin abzuwiegeln. Dabei ist er sehr verunsichert und wagt es nicht, dem Direktor ins Gesicht zu blicken. Viel zu heftig sind seine Erinnerungen an vergangenes Fehlverhalten seiner Maggie. Kann er es überhaupt wagen, Maggie auf andere Kinder loszulassen?! Es kann so viel schief gehen! Nervös knetet er ständig seine Finger.

Dr. Kannrich sieht die Eltern vor sich an. Sie wirken etwas unsicher. Sogar die Mutter scheint sich ihrer Tochter nicht sicher zu sein. Er muss vorsichtig sein. Er ist für die Kinder seiner Volksschule verantwortlich. Er hat Glück gehabt, dass er die Eltern bei Jonas‘ Ausraster beruhigen konnte, als der Junge den Hof der Schule eindrucksvoll verwüstet hat, weil Angriffe aus der Galaxie stattgefunden haben. Er selbst musste zum Bundesministerium für das Lehramt gehen und Rede und Antwort stehen. Zum Glück wurde die Presse manipuliert und dafür bezahlt, dass die aufgekommenen privaten Videos auf Facebook und anderen Medien wie Fakes rübergekommen sind.

„Kann ich ihre Tochter vorab kennen lernen, um mir selbst ein Bild von ihr zu machen?“

Benjamin atmet auf. Dr. Kannrich ist vorerst nicht abgeneigt, deshalb: „Wir laden Sie heute zum Abendessen ein!“

„Danke! Das nehme ich gerne an!“ Alsbald entlässt er die ungewöhnliche Familie. Er hat zu tun.

Pünktlich zum Abendessen sitzt Dr. Kannrich gemütlich bei den Baums am Tisch. Er freut sich tatsächlich wieder einmal hier zu sein. Neugierig sieht er auf den schlaksigen jungen Mann vor sich, der grinsend auf ihn zukommt.

„Hallo Herr Direktor! Kennen Sie mich nicht mehr?“, breit grinsend steht Christopher vor dem korpulenten Mann. Der Direktor kneift kurz die Augen zu. Das ist… Ja! „Du bist Christopher, nicht wahr?“ Herzlich und mit fester Hand begrüßt er seinen ehemaligen Schüler. Er ist wirklich groß geworden! „Deine Mutter hat mir erzählt, dass du Tischler wirst?“ Christopher nickt. Er ist sichtlich zufrieden mit seiner Berufswahl.

„…und das ist Maggie, meine Schwester! Maggie begrüße den Direktor!“, fordert er die Kleine neben ihm auf.

Maggie streckt ihm spontan und auffordernd ihre kleine Hand entgegen und lächelt süß. Sie wird doch nicht…? Christopher ahnt Schlimmes.

Noch lächelnd und nichtsahnend ergreift der ältere Mann wohlwollend die kleine Hand und zuckt heftig zusammen.

„Maggie!“, Christopher ist entsetzt.

„Ich entschuldige mich für meine Schwester! Sie ist unmöglich! Lass ihn sofort los, du Schreckliche!“, faucht er seine Schwester an. Sie hat dem Direktor doch tatsächlich einen Stromschlag verpasst!

Dr. Kannrich ist perplex. Er hat einen nicht allzu heftigen Stromschlag verpasst bekommen und er hat sie nicht sofort losgelassen. Aber jetzt reibt er sich geistesabwesend die leicht lädierte Hand. Sollte dieser von dem kleinen Mädchen ausgehen? Sie scheint ein nettes Mädel zu sein, oder? Er sieht sie streng...

Erscheint lt. Verlag 12.1.2026
Sprache deutsch
Themenwelt Literatur Fantasy / Science Fiction Science Fiction
ISBN-10 3-6951-6868-4 / 3695168684
ISBN-13 978-3-6951-6868-2 / 9783695168682
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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