De anima
Seiten
2026
Passagen (Verlag)
978-3-7092-0662-1 (ISBN)
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- Noch nicht erschienen (ca. März 2026)
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Die Seele zwischen Mensch und Tier - was bedeutet es, mit einem Tier zu leben? In einem erzählerisch-philosophischen Essay spürt Volkmar Mühleis dem Vertrauten und Fremden im Zusammensein mit seiner Katze nach, auch als Antwort auf Jacques Derridas Das Tier, das ich also bin.
In Aristoteles' Schrift De anima wird allen Lebewesen ein Tast- oder Spürsinn zugesprochen - Pflanzen, Tieren, Menschen. Darin zeigt sich die Verwandtschaft alles Kreatürlichen. Mühleis' Überlegungen wandern von der aristotelischen Metaphysik über die Phänomenologie bis zur Dekonstruktion Derridas. Die philosophische Dimension seines Essays wird mit Schilderungen konkreter Erfahrungen des Zusammenlebens mit seiner Katze kontrastiert. Mühleis' Schreiben bleibt dabei tastend, poetisch, vielsinnig: Im Vordergrund steht weniger die Sprachwerdung des Animalischen als vielmehr der Entzug sprachlicher Kommunikation überhaupt, zugunsten körperlicher Präsenz und sinnlicher Wahrnehmung. Der Katze nicht auf die Schliche kommen zu können, markiert einen ihrer Grundzüge. Lautlos sitzt sie plötzlich neben einem und schaut sich das menschliche Treiben an, nahbar und distanziert zugleich. In der Trauer um ihren Verlust zeigt sich für Mühleis die kreatürliche Verbundenheit des Menschen mit dem Tier.
In Aristoteles' Schrift De anima wird allen Lebewesen ein Tast- oder Spürsinn zugesprochen - Pflanzen, Tieren, Menschen. Darin zeigt sich die Verwandtschaft alles Kreatürlichen. Mühleis' Überlegungen wandern von der aristotelischen Metaphysik über die Phänomenologie bis zur Dekonstruktion Derridas. Die philosophische Dimension seines Essays wird mit Schilderungen konkreter Erfahrungen des Zusammenlebens mit seiner Katze kontrastiert. Mühleis' Schreiben bleibt dabei tastend, poetisch, vielsinnig: Im Vordergrund steht weniger die Sprachwerdung des Animalischen als vielmehr der Entzug sprachlicher Kommunikation überhaupt, zugunsten körperlicher Präsenz und sinnlicher Wahrnehmung. Der Katze nicht auf die Schliche kommen zu können, markiert einen ihrer Grundzüge. Lautlos sitzt sie plötzlich neben einem und schaut sich das menschliche Treiben an, nahbar und distanziert zugleich. In der Trauer um ihren Verlust zeigt sich für Mühleis die kreatürliche Verbundenheit des Menschen mit dem Tier.
Volkmar Mühleis, geboren 1972 in Berchtesgaden, lebt in Brüssel, wo er an der LUCA School of Arts Philosophie und Ästhetik unterrichtet.
| Erscheint lt. Verlag | 16.3.2026 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Passagen Literatur |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 235 mm |
| Themenwelt | Literatur ► Essays / Feuilleton |
| Literatur ► Romane / Erzählungen | |
| Schlagworte | Essay • Sprache • Tieren |
| ISBN-10 | 3-7092-0662-6 / 3709206626 |
| ISBN-13 | 978-3-7092-0662-1 / 9783709206621 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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