Im Klauhof
2026
Ritter Klagenfurt (Verlag)
978-3-85415-700-7 (ISBN)
Ritter Klagenfurt (Verlag)
978-3-85415-700-7 (ISBN)
- Noch nicht erschienen (ca. Juni 2026)
- Portofrei ab CHF 40
- Auch auf Rechnung
- Artikel merken
Eric Ehrhardt entwirft mit "Im Klauhof" eine schauerliche Welt, in der das Einkaufszentrum überall ist und die Eigenlogik des „Wer- bekriegs“ herrscht, die Menschen zu Waren macht. Im Schatten der großen Preisoffensive des Shoppingcenters rüstet sich die „Vermehrungsmeute“ für die Erstürmung der Warenpyramide. Konzepte des Merkantilen vermischen sich mit dem Kriegsgenre, Wortüberlagerungen wie „Strammkunden“ oder „Artikellie“ versetzen das Geschehen in eine Dimension sprachlicher Absurdität, die der Gegenwart nahetritt.
Ein furioses Spiel von Handel und Händel mit Wörtern und Wendungen orchestriert einen Zustand des kompletten Kaufrauschs. Mittels der Puns von Werberhetorik erzeugte Mutanten wie „Pickelegge“ oder „Schluckbürste“ irrlichtern Hunderte neue Trade- marks an Orten wie Epicerey, Conserville oder Saint-Carrefour. Im 3D-Programm „Blender“ vom Autor quasi händisch geknetete Illustrationen eines Finger-Zahlencodes verweisen auf versteckte wie auf der Hand liegende Systeme, gegen die ein schelmisches Ich zusammen mit dem sprechenden Klau-Rucksack Schlucki anzukämpfen versucht. Es sind trickreiche „Diebstechniken“ und anarchischer Boykott, die das Getriebe von Konsumismus und Konformismus unterlaufen, analog den poetischen Kalkülen dieses superdichten Textgewebes zwischen Regelzwang und Subversion.
Im Klauhof ist eine ebenso groteske wie bezugsreiche Allegorie auf die Funktionsweisen von Macht, Herrschaft und deren Vermark- tung – und die ultimative Lektüre zum Einüben nicht nur literari- scher Kryptographien.
Ein furioses Spiel von Handel und Händel mit Wörtern und Wendungen orchestriert einen Zustand des kompletten Kaufrauschs. Mittels der Puns von Werberhetorik erzeugte Mutanten wie „Pickelegge“ oder „Schluckbürste“ irrlichtern Hunderte neue Trade- marks an Orten wie Epicerey, Conserville oder Saint-Carrefour. Im 3D-Programm „Blender“ vom Autor quasi händisch geknetete Illustrationen eines Finger-Zahlencodes verweisen auf versteckte wie auf der Hand liegende Systeme, gegen die ein schelmisches Ich zusammen mit dem sprechenden Klau-Rucksack Schlucki anzukämpfen versucht. Es sind trickreiche „Diebstechniken“ und anarchischer Boykott, die das Getriebe von Konsumismus und Konformismus unterlaufen, analog den poetischen Kalkülen dieses superdichten Textgewebes zwischen Regelzwang und Subversion.
Im Klauhof ist eine ebenso groteske wie bezugsreiche Allegorie auf die Funktionsweisen von Macht, Herrschaft und deren Vermark- tung – und die ultimative Lektüre zum Einüben nicht nur literari- scher Kryptographien.
Eric Ehrhardt, geb. 1989 in Magdeburg, lebt in Zürich. Studium der Philosophie, Germanistik und Gräzistik in Leipzig, Basel und New York. Veröffentlichungen u.a. in Jenny, Bella triste, ’Apostrophe, zuletzt im Narr und der Edit. Er erhielt u.a. die Fellowships der Stiftung Insel Hombroich, des Atelier Mondial (Paris), des Styria Artist in Residence-Programms und das Spaltmaße-Stipendium der Jürgen Ponto-Stiftung. Eric Ehrhardt organisiert die Schweizer Lyrikreihe "Die Wanne".
| Verlagsort | Klagenfurt |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 140 x 210 mm |
| Themenwelt | Literatur ► Fantasy / Science Fiction ► Fantasy |
| Literatur ► Romane / Erzählungen | |
| Schlagworte | Diebstahl • Experimentelle Literatur • Herrschaftskritik • Kapitalismuskritik • Konsum • Sprachspiel |
| ISBN-10 | 3-85415-700-2 / 3854157002 |
| ISBN-13 | 978-3-85415-700-7 / 9783854157007 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich